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„Über die Flüsse“
20. September 2005
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Lesung: Georges-Arthur Goldschmidt
Moderation: Jan Bürger
Besprochene Bücher: Über die Flüsse
Nach allen Regeln der Kunst: „Stilübungen”, neu übersetzt
26. Mai 2016
Literarisches Colloquium Berlin
Ein Raymond Queneau-Abend mit Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
Besprochene Bücher: Stilübungen
Regards croisés - Grenzüberschreitungen. Begegnungen deutscher und französischer Gegenwartsliteratur
25. Mai 2004
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Lydie Salvayre und Katharina Hacker
Moderation: Claudia Kramatschek
Besprochene Bücher: Das Gewicht der Erinnerung, Eine Art Liebe
Stefan Zweifel
Stefan Zweifel wurde 1967 in Zürich, Schweiz, geboren. Nach einem Studium der Philosophie, Komparatistik und Ägyptologie an der dortigen Universität schrieb er seine Doktorarbeit über Donatien Alphonse François de Sade, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und den französischen Arzt und Philosophen Julien Offray de La Mettrie. Texte von ihm über Theater, Musik, Literatur und Tanz erscheinen u.a. in der »Neuen Zürcher Zeitung«, der »Weltwoche« und in der Zeitschrift »Literaturen«. Von 2007 bis Mai 2014 war Zweifel Teilnehmer der Sendung »Literaturclub« im Schweizer Fernsehen, die auch auf 3sat ausgestrahlt wurde. 2012 übernahm er schließlich die Moderation der Sendung von der Journalistin Iris Radisch. Als Übersetzer brachte Zweifel u.a. Jean-Jacques Rousseaus »Träumereien eines einsam Schweifenden« (2012) sowie Raymond Roussels Werk »Locus Solus« (2012) und »Moravagine: Monsterroman« von Blaise Cendrars (2014) aus dem Französischen ins Deutsche. 2009 erhielt er den Berliner Preis für Literaturkritik, 2011 den Zuger Übersetzerpreis. Der Autor lebt in Zürich.
Holger Fock
Holger Fock, geboren 1958 in Ludwigsburg, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie und übersetzt seit 1983 französische Literatur, zuletzt zusammen mit seiner Frau Sabine Müller „Kompass“ von Mathias Énard, was ihm die Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 einbrachte. 2011 erhielt er den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis.
Walburga Hülk
Walburga Hülk, geboren 1953 in Münster, studierte Romanistik, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Münster, Orléans und Freiburg und wurde 1983 mit einer Arbeit über Eugène Sue promoviert. Seit 1996 ist sie Professorin für Romanistik an der Universität Siegen. Sie hat zahlreiche Monographien und Aufsätze über französische und italienische Literatur veröffentlicht, mit wiederkehrenden Schwerpunkten wie Bewegung, Bohème und Boulevard.
Wiedereinladungen: Jean-Philippe Toussaint
05. Juni 2013
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Jean-Philippe Toussaint
Moderation: Christoph Schröder
Dolmetscherin: Solveig Bostelmann
Lesung der Übersetzung: Joachim Unseld
Besprochene Bücher: Die Dringlichkeit und die Geduld
Leila Slimani
Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als die aufregendste literarische Stimme Frankreichs. Slimani wurde 1981 in Rabat geboren und wuchs in Marokko auf. Nach dem Studium an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po arbeitete sie als Journalistin für die Zeitschrift »Jeune Afrique«. »Dann schlaf auch du« wurde mit dem höchsten Literaturpreis des Landes, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet und erscheint in 37 Ländern. Ihr ebenfalls preisgekröntes literarisches Debüt »Dans le jardin de l’ogre« wird derzeit verfilmt. Darüber hinaus ist Leïla Slimani im November 2017 zur persönlichen Beauftragten von Staatspräsident Emmanuel Macron zur Pflege des französischen Sprachraums ernannt worden. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder und lebt in Paris.
Sibylle Kurt
Die 1953 in Horgen (Schweiz) geborene Sibylle Kurt ist Privatdozentin für russische Linguistik. Nach dem Studium der französischen und italienischen Sprache und Literatur in Zürich, Lausanne und Italien erwarb sie 1980 das Diplom für das Höhere Lehramt. In den Jahren 1993 bis 1996 absolvierte sie ein Zweitstudium in Slavistik an der Universität Zürich und promovierte 1999.
Margot Dijkgraaf
Margot Dijkgraaf (Amsterdam, 1960) ist Literaturkritikerin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin. Sie war unter anderem Gründungsdirektorin des akademisch-kulturellen Zentrums SPUI25 in Amsterdam, tritt regelmäßig in Radio und Fernsehen auf und berät Festivals, Vorstände und Jurys in den Niederlanden und darüber hinaus. Dijkgraaf ist Autorin mehrerer Bücher über niederländische Schriftstellerinnen und Schriftsteller - darunter Cees Nooteboom und Hella S. Haasse – sowie über europäische und französische Literatur. 2021 wurde Margot Dijkgraaf für ihr Engagement mit dem renommierten Literaturpreis De Gouden Ganzenveer - die goldene Gänsefeder - ausgezeichnet.