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Andreas Eschbach
Andreas Eschbach, 1959 geboren, gehört neben Frank Schätzing zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren des Thriller- und Science-Fiction-Genres. Der Roman "Jesus-Video" machte ihn berühmt. Auf seiner Website http://www.andreaseschbach.de gibt der Autor Auskunft über sein Schaffen und seine Arbeitsmethode.
Antje Rávik Strubel
Antje Rávic Strubel wurde 1974 in Potsdam geboren und machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Buchhändlerin. Sie studierte Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Psychologie in Potsdam und an der New York University und arbeitete als Beleuchterin am Wings-Theatre in New York. Seit 2001 lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Brieselang und Berlin.
Neben ihren literarischen Veröffentlichungen schreibt sie Buchkritiken und Kolumnen für Zeitschriften und den Rundfunk, u.a. für den Deutschlandfunk und die Frankfurter Rundschau.
Peter Wawerzinek
Peter Wawerzinek, geboren 1954 in Rostock, absolvierte nach der Schule eine Ausbildung zum Textilzeichner und zog 1978 nach Berlin. Nach einem abgebrochenen Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee machte er sich in den 1980er Jahren in der Ostberliner Literaturszene einen Namen als Performancekünstler und Stegreifpoet. 1990 veröffentlichte er unter dem Titel „Es war einmal…“ Parodien zur DDR-Literatur. Mit einem Auszug aus seinem Roman „Rabenliebe“ gewann er den Ingeborg-Bachmann-Preis 2010.
Ozan Zakariya Keskinkilic
Ozan Zakariya Keskinkılıç ist Politikwissenschaftler, Dozent und freier Autor. Er lehrt und forscht an der Alice Salomon Hochschule Berlin u.a. zu Migration, Rassismus, Antisemitismus und Orientalismus sowie jüdisch-muslimische Beziehungen. Keskinkilic ist Mitherausgeber des Bandes „Fremdgemacht & Reorientiert. jüdisch-muslimische Verflechtungen” (2018) und Autor des Buches „Die Islamdebatte gehört zu Deutschland” (2019). Neben wissenschaftlichen Publikationen in Zeitschriften und Fachbänden finden sich seine journalistischen Beiträge u.a. auf Zeit Online, Tagesspiegel und Süddeutsche Zeitung sowie Gedichtveröffentlichungen in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften.
Tanasgol Sabbagh
Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.
Lee Yaron
Lee Yaron, geboren 1994 in Tel Aviv, ist Journalistin und war gut zehn Jahre bei Israels ältester und renommiertester Zeitung »Haaretz« tätig. Sie ist bekannt für ihre investigativen Reportagen zu Themen wie Korruption, Armut oder Migration. Sie hat mehrere erfolgreiche Theaterstücke geschrieben und inszeniert, in denen sie auf marginalisierte Gruppen in Israel und dem Nahen Osten aufmerksam macht. Lee Yaron lebt abwechselnd in ihrer Heimatstadt und in New York.
Langston Uibel
Langston Uibel ist ein britisch-deutscher Schauspieler. Seine erste Rolle spielte er bereits mit 10 Jahren. International machte er sich durch die Netflix-Produktionen »Unorthodox«, »How to Sell Drugs Online (Fast)« und »Dogs of Berlin« einen Namen. Im Februar feierte »Roter Himmel« im Wettbewerb der 73. Berlinale Weltpremiere. Der neue Film von Christian Petzold mit Langston im Hauptcast gewann den »Silbernen Bären Großer Preis der Jury«.
Norbert Scheuer
Norbert Scheuer, 1951 im rheinland-pfälzischen Prüm in der Westeifel geboren, machte eine Lehre als Elektriker und studierte dann physikalische Technik in Iserlohn und Philosophie an der Universität Dortmund. 1993 erschien sein Erzählband "Der Hahnenkönig", 1997 sein Gedichtband "Ein Echo von allem", 1999 sein Roman "Der Steinesammler" und 2003 der Roman "Flußabwärts". Norbert Scheuer erhielt mehrere Literaturpreise.
Matias Faldbakken
Der norwegische Schriftsteller und Künstler wurde 1973 in Hobro, Dänemark, geboren und wuchs in Hamar in Norwegen auf. Als Schriftsteller gab Faldbakken sein Debüt mit dem Roman »The Cocka Hola Company« (2001; dt. 2005), der mit »Macht und Rebel« (2002; dt. 2005) und »Unfun« (2008; dt. 2009) als »Skandinavische Misanthropie« eine Trilogie bildet. Faldbakken wurde u. a. mit dem Bjørnsonstipendet, dem ITB BuchAward und dem Norwegischen Kritikerpreis für Norwegische Literatur ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Oslo.
Charlotte Milsch
Charlotte Milsch studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Hannover und war fünf Jahre lang als Geschäftsführerin, Programmleiterin und Dozentin im Literarischen Salon Hannover tätig. Sie arbeitet zu intersektional feministischen und anderen machtkritischen Perspektiven: moderierend bei Lesungen und Podien, schreibend und übersetzend für Online und Print. Ihre Arbeiten erschienen u.a. bei Missy Magazine, Veto Magazin und Literarische Diverse. Sie lebt in Berlin.