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Iris Radisch

Iris Radisch wurde 1959 in Berlin geboren. Sie ist Literaturkritikerin der 'ZEIT', war Teilnehmerin des 'Literarischen Quartetts' und Vorsitzende des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Seit 2006 moderiert sie den 'Literaturclub' im Schweizer Fernsehen.

Dana Vowinckel

Dana Vowinckel wurde 1996 in Berlin geboren und studierte Linguistik und Literaturwissenschaft in Berlin, Toulouse und Cambridge. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2021 wurde sie für einen Auszug aus Gewässer im Ziplock mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet. Für ihre Erzählung In my Jewish Bag erhielt sie beim Wettbewerb »L’Chaim: Schreib zum jüdischen Leben in Deutschland!« den ersten Preis. 2023 wurde ihr ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats zugesprochen. Dana Vowinckel lebt in Berlin.

Heike Geißler

Heike Geißler (1977 in Riesa, Sachsen, geboren) studierte Amerikanistik, Hispanistik und Politik. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie den Alfred-Döblin-Förderpreis (2001) sowie mehrere Stipendien, u.a. im Literarischen Colloquium Berlin (2003) und in Archangelsk, Russland (2007). 2008 nahm Heike Geißler am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil. Von ihr erschienen sind u.a. die Romane „Rosa“ (2002) und „Nichts, was tragisch wäre“ (2007).

Ronya Othmann

Ronya Othmann ist 1993 in München geboren – in eine Familie hierher geflüchteter jesidischer Kurden – und wurde für ihr Schreiben bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Lyrik-Preis des Open Mike, dem Gertrud-Kolmar-Förderpreis und dem Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Bis August 2020 verantwortete sie für die taz gemeinsam mit Cemile Sahin die Kolumne „OrientExpress“ über Nahost-Politik und seit 2021 schreibt sie für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung die Kolumne „Import Export“. Im Hanser Verlag erschienen ihr Debütroman Die Sommer (2020) sowie ihr Lyrikdebüt die verbrechen (2021).

Jurgita Mikutyte

Jurgita Mikutyte, 1973 in Vilnius geboren, ist Übersetzerin. Sie studierte Germanistik und Literaturgeschichte und -theorie an der Universität Vilnius und promovierte in Salzburg. Von 2001 bis 2003 war sie Lektorin an der Universität Vilnius für literarisches Übersetzen und Germanistik, danach war sie als Direktorin für internationale Beziehungen des Litauischen Schriftstellerverbandes tätig. 2003 erhielt sie die Prämie des österreichischen Bundeskanzleramtes für die Übersetzung von Ingeborg Bachmanns "Malina".

Reinhard Baumgart

Reinhard Baumgart (1929-2003) war ein deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker. In den 60ern trat er zunächst als Autor hervor. In den folgenden Jahren arbeitete er als Lektor beim Piper Verlag, wo er unter anderem Ingeborg Bachmann betreute. Als Kritiker der ZEIT wurde er in den 90ern zu einem der schärfsten Kritiker von Marcel Reich-Ranicki und dem "Literarischen Quartett".

Iso Camartin

Iso Camartin, 1944 in Chur geboren, ist ein Schweizer Essayist, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er studierte Philosophie und Romanistik in München und legte zahlreiche Publikationen vor. Er war Juror beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und ist seit 1985 Professor für Rätoromanisch.

Klaus Nüchtern

Klaus Nüchtern, Jahrgang 1961, ist Kolumnist des österreichischen Magazins „Falter“, Juror beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und Literaturkritiker. Seine wöchentliche Kolumne "Nüchtern betrachtet" erscheint auch in Buchform.

Karen Köhler

Karen Köhler (geboren 1974 in Hamburg) ist Schauspielerin, Illustratorin, Theaterautorin und Schriftstellerin. Sie studierte in Bern an der Hochschule für Musik und Theater. 2014 veröffentlichte der Carl Hanser Verlag ihr Erzähldebüt "Wir haben Raketen geangelt". Im selben Jahr wurde sie zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen. 2016 war sie Stipendiatin des Letterenfonds in Amsterdam. Karen Köhler lebt und arbeitet in Hamburg.

Petro Rychlo

Petro Rychlo, geb. 1950, ist Professor am Lehrstuhl für fremdsprachige Literatur und Literaturtheorie der Nationalen Juri-Fedkowytsch-Universität Czernowitz/Tscherniwzi. Er ist u. a. Autor von Publikationen über deutsche und österreichische Autoren des 20. Jahrhunderts, deutsch-ukrainische Literaturbeziehungen und über die deutschsprachige Literatur der Bukowina. Außerdem hat er deutschsprachige Autoren - unter vielen anderen Bertolt Brecht, Rose Ausländer, Paul Celan und Ingeborg Bachmann - ins Ukrainische übersetzt.

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