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Ihre Suche nach "Jugend" ergab 72 Treffer.
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Kristin Linde
Kristin Linde ist 1991 in Berlin geboren und aufgewachsen. Bereits als Schülerpraktikantin beim Radio wurde ihre stimmliche Präsenz erkannt und brachte sie regelmäßig vor's Mikro. Als freie Redakteurin und Autorin arbeitete sie für einige Jahre beim Jugendsender MDR Sputnik, TV Halle sowie beim ZDF. Seit 2017 moderiert sie für die Stiftung Planetarium Berlin regelmäßig Bildungsveranstaltungen im Zeiss-Großplanetarium, Planetarium am Insulaner und der Archenhold-Sternwarte. Nebenbei ist sie als Nachwuchsmoderatorin bei diversen Events wie etwa dem internationalen literaturfestival berlin tätig.
JJ Bola
geboren in Kinshasa, flüchtete mit sechs Jahren nach London, wo er bis heute lebt. Bislang veröffentlichte er drei Gedichtsammlungen, einen Roman sowie ein Sachbuch über Männlichkeit und Patriarchat. Bola war einige Jahre Sozialarbeiter für Jugendliche mit psychischen Problemen. Er fördert Projekte zur Schärfung des öffentlichen Bewusstseins über die Menschenrechtssituation im Kongo, ist UNHCR-Botschafter und wurde als ehemaliger Flüchtling zum Wirtschaftsforum Davos 2018 eingeladen.
Mirjam Pressler
Mirjam Pressler wurde 1940 geboren. Seit den 1980er Jahren arbeitete sie als freie Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie zählte zu den wichtigsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie übersetzte hauptsächlich aus dem Hebräischen, Englischen und Niederländischen. Mirjam Pressler wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter die Buber-Rosenzweig-Medaille 2013 und den Literaturpreis der Landeshauptstadt München für ihr Gesamtwerk 2017. Sie starb am 16. Januar 2019 in Landshut.
Peter Kurzeck
Peter Kurzeck wurde 1943 in Tachau/Böhmen geboren und 1946 aus dem Sudetenland vertrieben. Seine Jugend verbrachte er daraufhin in Staufenberg bei Gießen. Kurzeck ist vor allem bekannt für seine Romane, die stark autobiografisch geprägt sind. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, dem Kranichsteiner Literaturpreis und mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main. Er starb am 25.11.2013 in Frankfurt.
Luise Rinser
Luise Rinser wurde 1911 in Pitzling am Lech geboren. Ab 1935 arbeitete sie als Lehrerin, schied 1939 aus dem Schuldienst aus und arbeitete fortan als Autorin. 1956 zog sie nach Rom, später nach Rocca di Papa, wo sie als freie Schriftstellerin lebte. 1984 wurde sie von den Grünen als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt vorgeschlagen. Luise Rinsers Werk umfasst Romane, Erzählungen, Jugendbücher und politische, ästhetische und religiöse Schriften. Sie gilt als Vertreterin des Linkskatholizismus, ihr Verhalten während des Nationalsozialismus würde sehr kontrovers diskutiert, viele ihrer eigenen Aussagen berichtigt. Luise Rinser starb am 17. März 2002 in Unterhaching.
Bojan Krivokapić
Bojan Krivokapić, geboren 1985 in Novi Sad (Jugoslawien), studierte dort Komparatistik und anschließend Gender Studies in Sarajevo. Außerdem arbeitete er mit der Kammermusiktheatertruppe "Ogledalo" und für das Musikfestival "Interzone" sowie als Leiter des Literaturprogramms des Jugendzentrums "CK13" in Novi Sad. Er schreibt Lyrik und Prosa; sein drittes Buch "Proleće se na put sprema" ("Der Frühling auf dem Weg") war für den prestigeträchtigen NIN-Preis nominiert.
A. M. Homes
Die Schriftstellerin A. M. Homes (geboren 1961 in Washington, D.C) hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht, die in 18 Sprachen übersetzt wurden. Für ihren Roman „Jack“ erhielt sie 1993 den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2007 erschien ihr Roman „Dieses Buch wird Ihr Leben retten“ in Deutschland. Sie schreibt Essays u.a. für „Vanity Fair” und „The New Yorker”.
Jana Hensel
Jana Hensel wurde 1976 geboren und lebt als freie Autorin und Journalistin in Berlin. Was "Generation Golf" von Florian Illies für den von Westsozialisation geprägten Deutschen bedeutete, das erfüllte "Zonenkinder" 2002 für die andere Hälfte. Ihr Buch über die Erfahrungen, die man während der Kindheit und Jugend in den 70ern und 80ern sammelte, hielt sich fast ein Jahr im oberen Bereich der Sachbuch-Bestsellerliste auf.
Sterne im Kopf und ein unglaublicher Plan
11. Dezember 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Schullesung mit Andrea Karimé für 5. und 6. Klassen
Besprochene Bücher: Sterne im Kopf und ein unglaublicher Plan
Internationales Literaturfestival Berlin
Das Internationale Literaturfestival Berlin, kurz ILB, ist eines der wichtigsten Literaturfestivals der Welt. Jedes Jahr im September bringt das Festival in Berlin über 100 internationale Autor·innen für Buchpremieren, Lesungen und Paneldiskussionen zusammen. Auf dem ILB haben Literaturbegeisterte die außergewöhnliche Möglichkeit, kuratierte Einblicke in das faszinierende weltweite Literaturgeschehen zu gewinnen, und das seit über 25 Jahren. Wesentliche Neuerung ist seit 2024 die Ernennung des oder der Curator in Residence. Eine international besetzte Auswahlkommission wählt eine schriftstellerische Persönlichkeit, die ein Jahr lang eng mit dem Team zusammenarbeitet, einen Teil des Programms kuratiert und ein Leitthema für die jeweilige Festivalausgabe findet.
Das ILB spricht ein breites Publikum an, schafft Räume für neue Verbindungen und möchte Horizonte erweitern. Das Programm richtet sich an erwachsene Literaturinteressierte, das Junge Programm an Kinder und Jugendliche. Das Festival begrüßt jährlich rund 20.000 Besucher:innen. Das stilistische und thematische Spektrum des ILB ist einzigartig, ob Prosa, Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel oder Kinder- und Jugendliteratur. Dazu kommen hochaktuelle wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Panels und Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung. Das Internationale Literaturfestival Berlin ist ein wichtiger Akteur der Berliner Literaturszene und auch international von großer Bedeutung. So wurde das ILB beispielsweise vom Condé Nast Traveler Magazine in die Liste der 9 besten Literaturfestivals des Jahres 2024 aufgenommen.
Das Festival wird von seinem Trägerverein Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. veranstaltet. Es wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds sowie zusätzlich eingeworbener Förderungen von Stiftungen, Kulturinstituten und Botschaften finanziert.