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Ihre Suche nach "1960er" ergab 85 Treffer.
Die Ergebnisse sind nach Relevanz sortiert.
Susanne Fischer
Susanne Fischer wurde 1960 in Hamburg geboren. Sie ist Autorin von Erzählbänden ("Anderswo" bei Suhrkamp) und Romanen ("Die Platzanweiserin" bei Eichborn), Herausgeberin einzelner Bände von Arno Schmidts Gesamtwerk und Geschäftsführerin der Arno-Schmidt-Stiftung.
Hans Joachim Schädlich
Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, studierte Germanistik in Berlin und Leipzig. Schon während seiner Promotionszeit von 1960 bis 1966 war er an der Akademie der Wissenschaften in Ostberlin tätig (1959 - 1976), bevor er in die Bundesrepublik Deutschland übersiedelte. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Joseph-Breitbach-Preis 2011. Schädlich ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.
Hartmut Lange
Hartmut Lange, 1937 in Berlin geboren, ist ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg. Im Alter von zwei Jahren wurde er nach Polen umgesiedelt, 1945 kehrte er nach Ost-Berlin zurück. 1960 erhielt er, nach einem Studium an der Filmhochschule Babelsberg, eine Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin, die er bis 1964 ausübte. Ein Jahr später nutzte er einen Aufenthalt in Jugoslawien zur Flucht in die BRD und arbeitete dort für die Schaubühne, für die Berliner Staatsbühnen und das Schiller- und Schlosspark-Theater und betätigt sich seither als freier Schriftsteller. Lange wurde 2003 mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.
Bahram Moradi
Bahram Moradi (geboren 1960 in Broujerd, Iran) begann in den 1970er Jahren als Schauspieler, Dramatiker und Regisseur am Theater zu arbeiten. Mitte der achtziger Jahre flüchtete er aus dem Iran und lebt seit 1994 in Berlin. In Deutschland begann Moradi, Kurzgeschichten und Romane zu schreiben. Bisher veröffentlichte er sechs Bücher auf Persisch: »Das Gewicht der anderen« erschien im Original 2021.
Margot Dijkgraaf
Margot Dijkgraaf (Amsterdam, 1960) ist Literaturkritikerin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin. Sie war unter anderem Gründungsdirektorin des akademisch-kulturellen Zentrums SPUI25 in Amsterdam, tritt regelmäßig in Radio und Fernsehen auf und berät Festivals, Vorstände und Jurys in den Niederlanden und darüber hinaus. Dijkgraaf ist Autorin mehrerer Bücher über niederländische Schriftstellerinnen und Schriftsteller - darunter Cees Nooteboom und Hella S. Haasse – sowie über europäische und französische Literatur. 2021 wurde Margot Dijkgraaf für ihr Engagement mit dem renommierten Literaturpreis De Gouden Ganzenveer - die goldene Gänsefeder - ausgezeichnet.
Michael Hagner
Michael Hagner, geboren 1960, ist Professor für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich. Zuvor arbeitete er am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen. 2008 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sein Buch "Foucaults Pendel und wir" wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021 nominiert.
Susanne Scharnowski
Susanne Scharnowksi, geboren 1960 in Berlin, hat nach dem Studium der Germanistik und Anglistik als DAAD-Lektorin an Universitäten in England, Taiwan und Australien Deutsche Sprache, Kultur und Literatur unterrichtet. Seit 2003 lehrt sie an der FU Berlin. Ihre Forschung beschäftigt sich u. a. mit der Darstellung von Natur und Landschaft in Literatur und Film. Ihre Studie über die Kulturgeschichte der Heimat erscheint im Frühjahr 2019 bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft.
Thomas Martin
Thomas Martin, geboren 1960 in Darmstadt, ist ein deutscher Paläontologe und Vizepräsident der Paläontologischen Gesellschaft. Er studierte Geologie und Paläontologie in Mainz und Tübingen und wurde 1991 in Bonn über die Schmelzmikrostruktur der Zähne von fossilen Nagetieren promoviert. 1992/93 war er Postdoktorand in Montpellier, danach habilitierte er sich an der Freien Universität Berlin. Nach mehreren Forschungsaufenthalten in den USA wurde er 2006 auf den Lehrstuhl für Paläontologie in Bonn berufen.
Philipp Felsch
Philipp Felsch, 1972 in Göttingen geboren, ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Er studierte Geschichte und Philosophie in Freiburg, Köln, Bologna und Berlin und promovierte 2006 an der Universität Zürich. Von 2011-2017 war er Juniorprofessor für Geschichte der Humanwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2018 hat er dort die Professur für Kulturgeschichte inne. 2015 erschien sein Buch Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960–1990.
Sarah Kirsch
Sarah Kirsch, geboren 1935 in Limlingerode, studierte Biologie in Halle (Saale) und später am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig. Von 1960 bis 1968 war sie mit dem Lyriker Rainer Kirsch verheiratet; 1965 publizierten sie ihr gemeinsames Lyrikdebüt "Gespräch mit dem Saurier". Seit 1973 war sie Mitglied im Vorstand des Schriftstellerverbandes der DDR, aus welchem sie 1976 nach Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung ausgeschlossen wurde. Im Folgejahr siedelte sie nach West-Berlin über. Kirsch wurde mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Büchner-Preis (1996). Sie starb 2013 in Heide (Holstein).