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Maria Weissenböck
Maria Weissenböck (*1980) studierte an der Angewandten Wien Sprachwissenschaften in der Fächerkombination Russisch/ Ukrainisch/ Deutsch. Sie übersetzt aus dem Ukrainischen und dem Belarussischen, u.a. von Taras Prochasko, Tanja Maljartschuk und Volja Hapeyeva. Sie erhielt 2004 den Übersetzerpreis der Stadt Wien für die Übersetzung von Jurij Wynnytschuks „Die Einhornjagd“. Für den Residenz Verlag übersetzte sie den Roman „Der Papierjunge“ und die Roman-Triologie "Amadoka". Für „Die Geschichte von Romana“ (2023), „Die Geschichte von Uljana“ (2023), “Die Geschichte von Sofia“ (2024) - die dreibändige deutsche Übersetzung des Romans „Amadoka“ (2020) - erhalten Sofia Andruchowytsch und ihr Übersetzer Alexander Kratochvil sowie ihre Übersetzerin Maria Weissenböck den „Internationalen Hermann-Hesse-Preis“ 2024 der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung.
Stefan Wancura
Geboren 1973 in Gmunden am Traunsee in Österreich - nach der Matura (Abitur) in der Hauptstadt studiert - in Paris, Graz und Wien gearbeitet - im Jahr 1997 am Max Reinhardt Seminar (Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien) angenommen- bis 2001 ebenda Schauspiel studiert - erstes Engagement am Schauspielhaus Chemnitz (Sachsen) - danach Gastengagements und Aufenthalt in Leipzig und bei der Wooster Group in New York City - 2009 Esslingen am Neckar, Landesbühne - ab 2011 Gastschauspieler am neuen Theater in Halle an der Saale und am Theater Rampe in Stuttgart - zur Zeit professioneller Sprecher, Theater- und Filmschauspieler.
Ilse Aichinger
Ilse Aichinger, 1921 in Wien geboren, gilt als eine der bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen der Nachkriegsliteratur. Nach dem Krieg begann Aichinger ein Medizinstudium, das sie aber abbrach, um ihren Roman "Die größere Hoffnung" zu schreiben. In den Jahren 1949 und 1950 arbeitete sie als Verlagslektorin beim S. Fischer Verlag, der auch ihre Werke veröffentlichte. Für ihren Roman, ihre Gedichte, Hörspiele und Prosastücke, die in viele Sprachen übersetzt wurden, erhielt sie zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. 1952 den Preis der Gruppe 47, 1982 den Petrarca-Preis, 1983 den Franz-Kafka-Preis, 1995 den Österreichischen Staatspreis für Literatur. Ilse Aichinger verstarb am 11. November 2016 in Wien.
Jürgen Bauer
Jürgen Bauer, geboren 1981 in Eisenstadt (Burgenland), studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, Amsterdam und Utrecht und debütierte 2013 mit dem Roman "Das Fenster zur Welt."
Albert Ostermaier
Albert Ostermaier, 1967 in München geboren, ist Dramatiker und Lyriker. Er war Hausautor am Nationaltheater in Mannheim, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Burgtheater sowie Künstlerischer Leiter verschiedener Festivals. 2003 wurde Ostermaier mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet.
Albrecht Selge
Albrecht Selge, geboren 1975 in Heidelberg, studierte Germanistik und Philosophie in West-Berlin und Wien. 2007 war er Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa im Literarischen Colloquium Berlin. Sein 2011 erschienener Debütroman „Wach“ wurde für den Döblin-Preis nominiert.
Jan Koneffke
Jan Koneffke, 1960 in Darmstadt geboren, lebt nach einem längeren Aufenthalt in Rom heute in Wien und Bukarest. Er schreibt Lyrik, Romane und Erzählungen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1987 den Leonce-und-Lena-Preis.
Markus Mittmansgruber
Markus Mittmansgruber, geboren 1981 in Linz, studierte Philosophie in Wien und wurde dort 2009 mit einer Arbeit über Derrida promoviert. 2015 war er Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa im LCB. 2016 erschien sein Romandebüt "Verwüstung der Zellen".
Manuel Niedermeier
Manuel Niedermeier, geboren 1984 in Regensburg, studierte dort Germanistik sowie Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaften und anschließend Komparatistik in Wien. 2014 erschien sein Debütroman „Durch frühen Morgennebel”.
Eva-Maria Manz
Eva-Maria Manz studierte Germanistik, Anglistik und Literatur- und Kulturtheorie in Tübingen und Wien. Sie arbeitet seit 2013 Reporterin für die Stuttgarter Zeitung und leitet seit 2025 das Thementeam Familie, Zusammenleben und Bildung.