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Mirna Funk

Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin, unter anderem für »Neon«, »L’Officiel Germany« und »Süddeutsche Magazin«, und schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman ›Winternähe‹, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde. Literaturpreise: Uwe-Johnson-Förderpreis 2015

Uwe Johnson

Uwe Johnson wurde 1934 im  damaligen Pommern geboren. er studierte Germanistik in Rostock und Leipzig und siedelte 1959 nach West-Berlin über. Mit seinem Roman „Mutmaßungen über Jakob“ und seinem Hauptwerk „Jahrestage“ wurde er zu einem der wichtigsten deutschen Autoren der Nachkriegsliteratur. Uwe Johnson wurde unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis 1971 ausgezeichnet. Er starb am 23. Februar 1984 in Sheerness on Sea auf der englischen Insel Sheppey. 

Radka Franczak

Radka Franczak, Jahrgang 1977, ist eine polnische Drehbuchautorin, Regisseurin, Cutterin und Fotografin. Sie ist Absolventin der staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Łódź sowie des DOK PRO Documentary Programme der Wajda School in Warschau. Sie nahm an mehreren internationalen Workshops teil, unter anderem an Dragon Forum, Laboratory, Mobile Academy, der Berlinale Talent Campus, Ex Oriente Film und EAVE. Bisher drehte Radka Franczak den Kurzfilm „Stiepan“, der auf internationalen Festivals gezeigt wurde, sowie die Dokumentation „Losing Sonia“.

Irina Bondas

Irina Bondas wurde 1985 in Kiew, Ukraine, geboren und wohnt seit 1992 in Deutschland. Sie studierte Dolmetschen und Politikwissenschaften in Leipzig und Edinburgh. Nach Studien- und Arbeitsaufenthalten u. a. in New York, Edinburgh und Lwiw lebt sie jetzt in Berlin und arbeitet seit 2008 als freiberufliche Konferenzdolmetscherin, Übersetzerin und Autorin in den Sprachen Deutsch, Russisch, Ukrainisch und Englisch. Sie veröffentlicht ihre Texte in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen. Schon mit 17 gewann sie erste Poetry Slams. 2005 veröffentlichte sie das Lyrik-Hörbuch „was zum wachliegen“.

Arkadiusz Łuba

Arkadiusz Łuba, geboren 1977 in Olsztyn, ist Literaturwissenschaftler, Autor, Journalist, Übersetzer und Essayist. Er studierte Literatur- und Theaterwissenschaften sowie Pädagogik in Allenstein und Zürich. Er war Redakteur unter anderem bei der Literatur- und Kulturzeitschrift Porträt sowie der Allensteiner Welle. 2006 erschien sein Joyce-Buch „Okno na Joyce’a“ (de. Fenster zu Joyce). Er war Stipendiat der Robert Bosch Stiftung sowie der Zürcher James Joyce Stiftung. Arkadiusz Łuba lebt in Berlin.

Natalia Gagarina

Natalia Gagarina ist habilitierte Sprachwissenschaftlerin und Autorin zahlreicher Publikationen. Sie erwarb den Doktorgrad in St. Petersburg und umhabilitierte an der Humboldt Universität zu Berlin. Heute lebt sie dauerhaft in Berlin und forscht am Leibniz Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) unter anderem zu Spracherwerb und Zweisprachigkeit. Natalia Gagarina ist Gründerin und Leiterin des Berliner Interdisziplinären Verbunds für Mehrsprachigkeit (BIVEM). Außerdem leitete sie die europäische Forschergruppe, die das Multilingual Assessment Instrument for Narratives (existiert in fast 30 Sprachen) entwickelt hat.

Ekaterina Sadur

Ekaterina Sadur, Tochter der russischen Prosaistin und Dramaturgin Nina Sadur, ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen, deren Stil sie selbst als mystischen Realismus bezeichnet. Ihre Drehbücher und Theaterstücke werden Moskau und St. Petersburg aufgeführt. Sie ist Mitglied des internationalen Schriftstellerverbandes PEN und Preisträgerin des renommierten Alfred Toepfer Preises. Ekaterina Sadur war Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung (2002), des Literarischen Colloquium Berlin (2003), der Universität Iowa – New York Open World (2004) und der Alfred Döblin Stiftung (2013). Sie lebt in Berlin und Moskau.

Luise Rinser

Luise Rinser wurde 1911 in Pitzling am Lech geboren. Ab 1935 arbeitete sie als Lehrerin, schied 1939 aus dem Schuldienst aus und arbeitete fortan als Autorin. 1956 zog sie nach Rom, später nach Rocca di Papa, wo sie als freie Schriftstellerin lebte. 1984 wurde sie von den Grünen als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt vorgeschlagen. Luise Rinsers Werk umfasst Romane, Erzählungen, Jugendbücher und politische, ästhetische und religiöse Schriften. Sie gilt als Vertreterin des Linkskatholizismus, ihr Verhalten während des Nationalsozialismus würde sehr kontrovers diskutiert, viele ihrer eigenen Aussagen berichtigt. Luise Rinser starb am 17. März 2002 in Unterhaching.

Sharon Dodua Otoo

Sharon Dodua Otoo wurde 1972 in London geboren und lebt in Berlin. Sie ist Britin, Mutter, Aktivistin, Autorin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe “Witnessed”. Ihre erste Novelle, “die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle”, erschien 2012 auf Englisch und 2013 auf Deutsch, es folgte “Synchronicity”, 2014 in deutscher Übersetzung, 2015 als “the original story” auf Englisch. Sharon Dodua Otoo hat 2016 mit “Herr Gröttrup setzt sich hin” den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen.

Mitja Vachedin

Mitja Vachedin wurde 1982 im damaligen Leningrad geboren. Nach einer Ausbildung zum Bierbrauer ging er nach Deutschland, wo er Politikwissenschaft, Slawistik und Drehbuchschreiben studierte. Mitja Vachedin arbeitet als Redakteur bei der Deutschen Welle in Bonn und schreibt Prosa, Gedichte und Drehbücher auf Russisch und Deutsch. 2007 wurde er mit dem russischen Literaturpreis Debüt ausgezeichnet und 2012 mit der Russischen Prämie, dem bedeutendsten Literaturpreis der Russischen Föderation für Autoren, die im Ausland auf Russisch schreiben. 2017 erschien sein erster auf Deutsch geschriebener Roman „Engel sprechen Russisch“.

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