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Sherko Fatah
Sherko Fatah ist Autor von Romanen und Erzählungen und wurde 1964 als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geboren. Er wuchs in der DDR auf, bis die Familie 1975 nach West-Berlin übersiedelte, wo Fatah bis heute lebt. Sein erster Roman "Im Grenzland" erschien 2001.
Ernst Augustin
Ernst Augustin, geboren 1927 in Hirschberg im Riesengebirge, studierte Medizin in Rostock und an der Humboldt-Universität Berlin und arbeitete anschließend als Arzt. 1958 floh er in die Bundesrepublik. Sein Debütroman "Der Kopf" erschien 1962. Obwohl er mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde, gilt Augustin als einer der großen Außenseiter der bundesrepublikanischen Literatur.
Johanna Straub
Johanna Straub, geboren 1970 in Hamburg, organisierte bereits parallel zu ihrem Studium der Rhetorik und Kulturwissenschaft regelmäßig die Tübinger Kurz- und Kleinphilmnacht. Später leitete sie einen Weltvertrieb für Dokumentarfilme in Leipzig und lebt heute als freie Autorin und Filmemacherin in Berlin. Ihr Debütroman „Das Zebra hat schwarze Streifen, damit man die weißen besser sieht“ erschien 2007.
Cornelia Hülmbauer
Cornelia Hülmbauer, geboren 1982 in Niederösterreich, ist Autorin von Lyrik, Prosa und Essays. Sie studierte Anglistik und Kunstgeschichte und promovierte in angewandter Linguistik. 2018 erschien ihr Lyrikdebüt „MAU OEH D“ bei Sukultur (Berlin), 2023 der Roman „oft manchmal nie“ bei Residenz (Salzburg/Wien). Die Autorin lebt in Wien.
Helene Bracht
Helene Bracht wurde 1955 geboren. Sie studierte Pädagogik und Psychologie, lernte Schauspiel und Theaterregie und arbeitete viele Jahre am Theater. Heute lebt sie als Psychologin mit eigener Praxis in Berlin. »Das Lieben danach« ist ihre erste literarische Veröffentlichung.
Felix Ackermann
Felix Ackermann (* 1978 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Kulturwissenschaftler und Historiker mit den Arbeitsschwerpunkten Angewandte Geschichte, gesellschaftliche Folgen staatlicher Gewalt sowie Geschichte der Digitalisierung von Öffentlichkeit.
Rainer G. Schmidt
Rainer G. Schmidt, geboren 1950 in Riegelsberg (Saarland), studierte Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik und Soziologie in Saarbrücken und Marburg. Seit 1978 hat er zahlreiche Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen veröffentlicht. 1998 wurde ihm der Paul-Celan-Preis verliehen. Er starb 2025 in Berlin.
Ulrich Gutmair
Ulrich Gutmair wurde 1968 in Dillingen an der Donau geboren. Er schreibt seit gut dreißig Jahren für Tageszeitungen und Magazine über Pop und Geschichte. Seit 2007 ist er Kulturredakteur der taz. Zuletzt erschien »Die ersten Tage von Berlin« (2013).
Anna Dinwoodie
Anna-Isabella Dinwoodie hat Kreatives Schreiben und Literarische Übersetzung am Queens College studiert, zudem war sie als Übersetzungsredakteurin bei Armstrong Literary tätig. Als Bread Loaf Scholar 2019 arbeitet Dinwoodie als freiberufliche Übersetzerin in Berlin, wo sie auch visuelle Poesie und Performancekunst entwickelt.
Irene Baumann
Irene Baumann, geb. 1989, arbeitet freiberuflich als Sprecherin für Bühne und Radio und ist unter anderem in Literaturhäusern, als Station Voice bei detektor.fm Leipzig und in verschiedensten Performance- und Audioproduktionen zu hören. Als Sprecherzieherin ist sie an der Berliner Schule für Schauspiel und der HDMK Stuttgart tätig.