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Isabelle Lehn
Isabelle Lehn, 1979 in Bonn geboren, lebt in Leipzig. Sie studierte in Tübingen und Leicester Allgemeine Rhetorik, Ethnologie und Erziehungswissenschaft mit Arbeitsschwerpunkten zu Propagandaforschung, Massenkommunikation und Medienwirkungen und wurde 2011 im Fach Rhetorik promoviert. Parallel absolvierte sie ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, wo sie nach Lehraufträgen und Gastdozenturen seit Februar 2013 als Dozentin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist. Ihre Erzählungen und Essays wurden in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Ihr Debütroman "Binde zwei Vögel zusammen" (2016) wurde mehrfach ausgezeichnet.
Friedrich Stockmeier
Friedrich Stockmeier, geboren 1988 in Baden, aufgewachsen in der Schweiz, Kalifornien und Deutschland, studierte Komposition und Neue Medien in Mannheim. Er schreibt Lyrik, Dramatik und in intermedialen Zusammenhängen. Seine Kompositionen, Theatermusiken und Texte wurden an verschiedenen deutschsprachigen Theatern und Festivals aufgeführt. Mit »Gloryhole, Wein und Oleander« war er Finalist beim 27. open mike und mit seinem Theaterstück »Tettigonia Surf« war er für den Kleist-Förderpreis nominiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.
Max Kerkhoff
Max Kerkhoff (*1984 in Graz) lebt als freier Dokumentarfilmregisseur und Editor in Berlin. Er studierte Ethnologie, Politik, Medien- und Kommunikationswissenschaft in Berlin sowie Schnitt und Montage an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Er leitete zahlreiche internationale Workshops u.a. für die Deutsche-Welle-Akademie sowie das Myanmar Journalism Institute. Er nahm an internationalen Festivals teil und erhielt Auszeichnungen, wie z.B. den BEN Young Talents Award Linear bei der B3Biennale des bewegten Bildes 2013 für seine Arbeit als Editor oder den Diamond Award der ITB 2016.
Masande Ntshanga
Masande Ntshanga wurde 1986 in der südafrikanischen Hafenstadt East London geboren. An der University of Cape Town studierte er Film- und Medienwissenschaft, Englisch sowie Kreatives Schreiben. Bereits als Jugendlicher begann er zu schreiben und veröffentlichte seine erste Geschichte mit achtzehn Jahren. Aufmerksamkeit erregte er mit seiner prämierten Short Story »Space« (2013), die u. a. in das Kompendium »Twenty in 20: The Best Short Stories of South Africa’s 20 Years of Democracy« (2014) aufgenommen wurde. Ntshanga lebt in Johannesburg.
Naika Foroutan
Naika Foroutan, geb. 1971, ist Sozialwissenschaftlerin und Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie leitet dort das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Transformation von Einwanderungsgesellschaften und deren Auswirkungen auf Migrations- und Integrationspolitik. Sie war Vorstandsmitglied des Rates für Migration und veröffentlicht zu Themen der Integration und zu Vorurteilen gegenüber Migrant*innen auch in überregionalen Medien.
Swantje Lichtenstein
Swantje Lichtenstein, geb. 1970, ist Dichterin, Performance- und Klang-Künstlerin, Hochschullehrerin. Intensive Auseinandersetzung mit Konzept, Theorie, Medien, Feminismus. Weltweite Auftritte bei Festivals. Veröffentlichungen u.a. Geschlecht (Verlagshaus J. Frank, Berlin 2013), Kommentararten (Verlagshaus J. Frank, Berlin 2015), Am Ende der Weißheit (Verlagshaus Berlin 2021), Verschalte Verbindungen: performative writing (Verlagshaus Berlin 2021).
Stiftung Lyrik Kabinett
Die Stiftung Lyrik Kabinett München will der Poesie quer durch alle Zeiten und Nationalliteraturen ein beständiges Forum zur Verfügung stellen. Die Stiftung unterhält die zweitgrößte auf Lyrik spezialisierte Präsenz-Bibliothek Europas (mit ca. 63.000 Medien), darunter zahlreiche hochwertige Künstlerbücher, und richtet regelmäßig Veranstaltungen aus. Historisch reicht das Spektrum der Poesie, die in den Lesungen zu erleben war und ist, vom Gilgamesch-Epos bis zu zeitgenössischen Stimmen.
Christine Watty
Christine Watty arbeitet als Redaktionsleiterin, Redakteurin und Moderatorin bei Deutschlandfunk Kultur in Berlin. In Hamburg und Spanien studierte sie Jura. Sie lernte Radio beim SWR und war im Anschluss viele Jahre selbständige Journalistin. Als Autorin, Reporterin und Moderatorin war sie unter anderem tätig für das Deutschlandradio, den WDR und den MDR. Sie gibt Sprechunterricht, schreibt Texte und moderiert bis heute kleine und große Veranstaltungen. Ihre Themenschwerpunkte sind Kultur, Politik und digitale Medien.
Géraldine Schwarz
Géraldine Schwarz, geb. 1974 in Straßburg, ist eine deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin. Die langjährige Deutschland-Korrespondentin der Agence France Presse (afp) publiziert heute in verschiedenen internationalen Medien. Seit mehreren Jahren recherchiert sie für ein größeres Projekt in den Archiven des Bundesnachrichtendienstes. Sie lebt in Berlin. Die Gedächtnislosen erschien im Herbst 2017 in Frankreich und wird derzeit in sieben Sprachen übersetzt.
Norbert Lammert
Norbert Lammert, 1948 in Bochum geboren, studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Neuere Geschichte und Sozialökonomie in Bochum und Oxford. 1975 wurde er promoviert. Er ist seit 1966 Mitglied der CDU und seit 1980 Mitglied des Bundestages, u. a. als kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Prof. Dr. Norbert Lammert ist seit Oktober 2005 Präsident des Deutschen Bundestages.