• Start
  • Sammlungen
  • Archiv
    • Veranstaltungen
    • Personen
    • Veranstalter
    • Zeitstrahl
  • Räume
  • Über das Portal

Suchergebnisse

Ihre Suche nach "Roman" ergab 909 Treffer.

Die Ergebnisse sind nach Relevanz sortiert.

  • «
  • ....
  • 73
  • 74
  • 75
  • 76
  • 77
  • 78
  • 79
  • 80
  • 81
  • 82
  • ....
  • »

Birgit Vanderbeke

Birgit Vanderbeke wurde 1956 in Dahme in Brandenburg geboren und ist eine deutsche Schriftstellerin. Noch während ihrer Kindheit siedelte die Familie nach West-Deutschland über, wo sie in Frankfurt a.M. aufwuchs. Dort studierte sie Jura und Romanistik. Nach einem kurzen Aufenthalt in Berlin zog sie nach Südfrankreich, wo sie bis heute als freie Schriftstellerin lebt. Ihr Debüt "Muschelessen" gewann beim Ingeborg-Bachmann-Preis 1990, 1999 wurde sie mit dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. 

Alia Trabucco Zerán

Alia Trabucco Zerán wurde 1983 in Santiago de Chile geboren. Sie ist Autorin und Schriftstellerin. Nach einem Jurastudium in Santiago de Chile absolvierte sie im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums ein spanischsprachiges Creative Writing-Studium an der New York University und promovierte anschließend am University College London in Lateinamerikastudien. Zerán hat sich als Juristin und Autorin u. a. mit Fragen der Menschenrechte beschäftigt und wurde 2022 mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet.

In ihrem Debütroman »La Resta« (2015; dt. »Die Differenz«, 2021) werden drei Kinder von ehemaligen linken Widerstandskämpfern mit der Vergangenheit der Pinochet-Diktatur konfrontiert. Felipe, dessen Eltern unter dem Regime verschwanden, sieht in Santiago de Chile überall Leichen, die er zwanghaft zählt. Auch Iquela und ihre im Berliner Exil aufgewachsene Kindheitsfreundin Paloma sind auf der Suche nach ihrem Platz in einer zerrissenen Gesellschaft. Der Roman erzählt in einer zutiefst suggestiven Sprache von der Schwierigkeit des Erinnerns und Vergessens und den Verwerfungen einer Diktatur, die bis ins Herz der Menschen reicht.

In ihrer zweiten Publikation, dem erzählenden Sachbuch »Las Homocidas« (2019; Ü: Die Mörderinnen), unterzieht Trabucco Zerán die Biografien von vier chilenischen Frauen, die zu Mörderinnen geworden sind, einer kritischen Tiefenanalyse. Dabei beleuchtet sie die gesellschaftlichen und psychologischen Hintergründe aus einer dezidiert feministischen Perspektive und kommentiert parallel, in einer Art Tagebuch, ihre Recherche.

In ihrem aktuellen Roman »Limpia« (2021; dt. »Mein Name ist Estella«, 2024, Ü: Benjamin Loy) widmet sich Trabucco Zerán der prekären Arbeitswelt zumeist weiblicher Hausangestellter: Nachdem die Tochter ihrer Arbeitgeber zu Tode gekommen ist, wird die Hausangestellte Estela vernommen. Ihre Aussage entwickelt sich zu einer schwindelerregenden und psychologisch komplexen Nahaufnahme unüberbrückbarer Klassenunterschiede. »Es ist der um Sachlichkeit bemühte, abgebrühte, fast schon emotionslose Berichtston, der diesem Buch seine Wucht gibt.« (»Neues Deutschland«)

Alia Trabucco Zerán lebt in Santiago, Chile.

Stand: Mai 2024

Andrea Scrima

Andrea Scrima wurde in New York geboren und studierte Bildende Künste an der School of Visual Arts New York und an der Hochschule der Künste Berlin. Sie lebt und arbeitet heute in Berlin. Ihr erstes Buch „A Lesser Day“ erschien 2010 in New York; die deutsche Übersetzung erschien 2018 im Literaturverlag Droschl. Auszüge aus ihrem fortlaufenden Blog “all about love, nearly” sind in “Wreckage of Reason II” und der demnächst erscheinenden Sammlung “Strange Attractors” enthalten. Derzeit arbeitet Scrima an ihrem zweiten Roman mit dem Titel “Like Lips, Like Skins”. Mit einer älteren Version dieses Romans gewann sie den zweiten Preis der Glimmer Train Fall 2010 Fiction Open. 2004 erhielt Scrima ein Autorenstipendium der Stadt Berlin, 2011 war sie Writer in Residence im Ledig House, New York. Darüber hinaus schreibt Scrima Literaturkritiken für The Brooklyn Rail, Music & Literature und The Quarterly Conversation.

queeres lesen hören - Normen schreibend durchqueeren – queernormatives Schreiben

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

Uwe Kolbe

Uwe Kolbe, geboren 1957 in Ost-Berlin, ist Lyriker und Prosaautor. Nach einem Sonderstudium am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in den Jahren 1980/81 kam es 1982 zu einem Eklat durch die Veröffentlichung seines Textes "Kern meines Romans", woraufhin seine Lesungen vorerst praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. 1987 wurde ihm ein dreijähriges Visum gewährt, das er nutzte, um eine Reise in die USA zu unternehmen. Von dort erlebte er den Fall der Berliner Mauer. 1992 erhielt er das Stipendium der Villa Massimo, seither zahlreiche weitere Preise und Auszeichnungen. Von 1997 bis 2004 war er Leiter des Studios Literatur und Theater der Universität Tübingen, heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin-Charlottenburg.

Friedrich Christian Delius

Friedrich Christian Delius wurde 1943 in Rom geboren und wuchs in Hessen auf. Sein Studium der Literaturwissenschaft, das er 1970 mit einer Promotion abschloss, absolvierte er an der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin. An letzterer studierte und promovierte er bei Walter Höllerer. Von 1970 bis 1978 war er Lektor bei den Verlagen Klaus Wagenbach und Rotbuch, seither arbeitet er als freier Schriftsteller. Delius, der in Rom und Berlin lebte, veröffentlichte Lyrik, Romane und Erzählungen und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 2007 mit dem Joseph-Breitbach-Preis und 2011 mit dem Georg-Büchner-Preis. Er war bis zu seinem Austritt 2022 Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Berliner Akademie der Künste. Delius starb 2022 in Berlin.

Marica Bodrožić

Marica Bodrožić, 1973 in Svib im heutigen Kroatien geboren, lebt seit 1983 in Deutschland. Nach ihrem Studium der Kulturanthropologie, Psychoanalyse und Slawistik in Frankfurt am Main lebt sie heute als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Förderpreis zum Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003), das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds (2006) und den Initiativpreis Deutsche Sprache (2008). 2011 war sie als Gastprofessorin am Dartmouth College in den USA. Marica Bodrožić schreibt Gedichte, Erzählungen und Romane. Für Dichterlesen.net kuratierte sie 2016 gemeinsam mit Deniz Utlu den Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“.

Mirko Bonné

Mirko Bonné, geboren 1965 in Tegernsee, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Hamburg. Sein vielfältiges Oeuvre umfasst neben viel beachteten Romanen Gedichtbände, Erzählungen, Aufsätze und Reisejournale. Für sein Werk wurde er unter anderem mit dem Prix Relay (2008), dem Marie Luise Kaschnitz-Preis (2010) sowie dem Rainer-Malkowski-Preis (2014) ausgezeichnet. Außerdem übersetzt Bonné u.a. Sherwood Anderson, Emily Dickinson, John Keats, Grace Paley, Henry James und William Butler Yeats zahlreiche weitere Autoren aus dem Englischen und Französischen.

Anneleen Van Offel

Anneleen Van Offel, 1991 in Antwerpen geboren, studierte Wortkunst am dortigen Königlichen Konservatorium. Sie hat Kolumnen für die flämische Zeitung "De Standaard" und Kurzgeschichten und Gedichte für verschiedene Literaturzeitschriften geschrieben. Sie arbeitet als Redakteurin für die Zeitschrift "Deus Ex Machina". Außerdem ist Anneleen Van Offel Programmgestalterin verschiedener literarischer Veranstaltungen. Von 2019 bis 2021 war sie Stadtschreiberin von Kortrijk. Für ihr Debüt "Hier ist alles sicher" reiste sie immer wieder nach Israel, sprach mit zahlreichen Israelis, israelischen (Ex-)Soldaten und deren Familien. Der Roman wurde in Belgien und den Niederlanden von der Presse gefeiert und für seinen einfühlsamen Stil gelobt.

Gerhard Falkner

Gerhard Falkner, geboren 1951, zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Gegenwart. Er veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände, u.a. „Hölderlin Reparatur“, für den er 2009 den Peter-Huchel-Preis erhielt, und zuletzt „Ignatien“ (2014). Für seine Novelle „Bruno“ wurde ihm 2008 der Kranichsteiner Literaturpreis verliehen. Nach Aufenthalten in der Villa Massimo/Casa Baldi und der Akademie Schloss Solitude war er 2013 der erste Fellow für Literatur in der neugegründeten Kulturakademie Tarabya in Istanbul und 2014 Stipendiat in der Villa Aurora in Los Angeles. Seine Romane „Apollokalypse“ (2016) und „Romeo oder Julia“ (2017) standen auf der Long- bzw. Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurden von der Kritik gefeiert. Gerhard Falkner lebt in Berlin und Bayern.

  • «
  • ....
  • 73
  • 74
  • 75
  • 76
  • 77
  • 78
  • 79
  • 80
  • 81
  • 82
  • ....
  • »

909

Treffer

Ergebnisse filtern

214 Veranstaltung/en 675 Person/en 20 Ergebnis/se in Räumen

DAS PORTAL

Dichterlesen.net ist ein digitales Tonarchiv zum Nachhören literarischer Veranstaltungen aus über 60 Jahren deutscher und internationaler Literaturgeschichte.

PROJEKTTRÄGER

Eine Initiative des Literarischen Colloquiums Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Literaturhaus Basel, dem Literaturhaus Stuttgart, der Stiftung Lyrik Kabinett München und dem internationalen literaturfestival berlin.

FÖRDERER

Dichterlesen.net wurde durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Literaturfonds, u.a. im Rahmen des Programms Neustart Kultur, die Kulturstiftung des Bundes und die S. Fischer Stiftung gefördert.

© dichterlesen.net | 2026

  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz