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Monika Walter
Monika Walter, geboren 1942 in Berlin, war ab 1970 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR und hat dort zu Themen der Hispanistik (Pikareske, Cervantes, Ortega y Gasset) promoviert (1974) und habilitiert (1984). In den Jahren 1990-1991 war sie Mitarbeiterin im Zentrum für Literaturforschung Berlin, ab 1991-1993 Gastprofessorin am Lateinamerika-Institut der FU Berlin, an den Romanistik-Instituten in Heidelberg und Mainz, und Lehrbeauftragte in Hamburg. Im Jahr 1993 folgte die Berufung zur Professorin für romanische Literaturen am Institut für romanische Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin. Letzte Buchpublikation: „Mit blinden Augen sehen. Wie Spanier und Franzosen ihre Islamgeschichte entdecken“.
Literatur der Mauerrisse
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Literatur der Mauerrrisse“; ein audiovisueller Parcours von Marcel Beyer und Julia Schoch
Julia Kissina
Julia Kissina wurde 1966 in Kiew, Ukraine, geboren. Sie gehört dort zum russisch-sprachigen Anteil der Bevölkerung. Sie war Vertreterin der Moskauer Konzeptualisten und der sogenannten “anderen Prosa” und publizierte bis 1990 vorwiegend im Samisdat. 1998 schloss sie ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München ab. Ihre literarischen Werke werden in Russland und Deutschland in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. „Vergiss Tarantino“, eine Sammlung ihrer Geschichten in der Tradition des Absurden, wurde auf Deutsch erstmals 2005 vom Aufbau Verlag veröffentlicht. Im selben Jahr erschien auch ihr Kinderbuch „Milin und der Zauberstift“. Seit 2006 führte sie eine Anzahl an Performances unter dem Namen ,,Klub der toten Künstler” durch. In ihrem autobiographischen Roman “Frühling auf dem Mond” beschreibt Kissina ihre sowjetische Kindheit vor dem Hintergrund der zerfallenden Stadt Kiew. Im Juni 2016 erschien ihr neuer Roman “Elephantinas Moskauer Jahre”. Seit 2003 lebt Kissina dauerhaft in der Stadt Berlin.
Vormittag eines Schriftstellers 1990. Ein Text zum Thema „Deutschland“
06. Juli 1990
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Lesung: Martin Walser
Besprochene Bücher: Vormittag eines Schriftstellers
PUERTO BERLÍN. PARATAXE SYMPOSIUM: Panel II
19. Mai 2017
Literarisches Colloquium Berlin
WANDEL – Rückkehr zur Demokratie und neue Migrationen, die 1980er & 1990er Jahre.
Keynote: Susanne Klengel
Wortbeiträge: Amir Valle und Esther Andradi
Moderation: Margarita Ruby
Dolmetscher: Heiko Fröhlich
Studio LCB: Jan Wenzel - Das Jahr für Jahrzehnte
01. April 2020
Literarisches Colloquium Berlin
Studio LCB: Jan Wenzel
Im Gespräch mit dem Autor: Ute Mahler und Jörg Schieke
Moderation: Tobias Lehmkuhl
Besprochene Bücher: Das Jahr 1990 freilegen
Unterhaltungen deutscher Eingewanderten
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“; ein audiovisueller Parcours von Marica Bodrožić und Deniz Utlu
Preis der Leipziger Buchmesse 2020: Sachbuch/Essayistik
06. März 2020
Literarisches Colloquium Berlin
Nominiert in der Kategorie Sachbuch/Essayistik:
Bettina Hitzer, Michael Martens, Armin Nassehi, Julia Voss und Jan Wenzel.
Moderation: Andrea Gerk und Christian Rabhansl.
Besprochene Bücher: Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft, Krebs fühlen: Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts, Das Jahr 1990 freilegen, Hilma af Klint – "Die Menschheit in Erstaunen versetzen", Im Brand der Welten: Ivo Andric. Ein europäisches Leben