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Heinz Czechowski
Heinz Czechowski wurde 1935 in Dresden geboren und war ein deutscher Lyriker und Schriftsteller. Er studierte am Literaturinstitut "Johannes R. Becher", bevor er zwischen 1961 und 1965 Lektor beim Mitteldeutschen Verlag in Halle war und zwischen 1971 und 1973 Dramaturg an den Bühnen der Stadt Magdeburg wurde. Zuletzt lebte der Dichter in Frankfurt a.M., wo er nach einigen Jahren der schweren Depression im Alter von 74 Jahren starb. Für sein Schaffen erhielt Czechowski zahlreiche Preise, u.a. den Heinrich-Heine- und den Heinrich-Mann-Preis der DDR, den Hans-Erich-Nossack-Preis 1996, war Stadtschreiber von Bergen-Enkheim 1990-91 und Stadtschreiber von Dresden im Jahre 1998.
Literatur der Mauerrisse
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Literatur der Mauerrrisse“; ein audiovisueller Parcours von Marcel Beyer und Julia Schoch
Julia Kissina
Julia Kissina wurde 1966 in Kiew, Ukraine, geboren. Sie gehört dort zum russisch-sprachigen Anteil der Bevölkerung. Sie war Vertreterin der Moskauer Konzeptualisten und der sogenannten “anderen Prosa” und publizierte bis 1990 vorwiegend im Samisdat. 1998 schloss sie ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München ab. Ihre literarischen Werke werden in Russland und Deutschland in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. „Vergiss Tarantino“, eine Sammlung ihrer Geschichten in der Tradition des Absurden, wurde auf Deutsch erstmals 2005 vom Aufbau Verlag veröffentlicht. Im selben Jahr erschien auch ihr Kinderbuch „Milin und der Zauberstift“. Seit 2006 führte sie eine Anzahl an Performances unter dem Namen ,,Klub der toten Künstler” durch. In ihrem autobiographischen Roman “Frühling auf dem Mond” beschreibt Kissina ihre sowjetische Kindheit vor dem Hintergrund der zerfallenden Stadt Kiew. Im Juni 2016 erschien ihr neuer Roman “Elephantinas Moskauer Jahre”. Seit 2003 lebt Kissina dauerhaft in der Stadt Berlin.
Vormittag eines Schriftstellers 1990. Ein Text zum Thema „Deutschland“
06. Juli 1990
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Lesung: Martin Walser
Besprochene Bücher: Vormittag eines Schriftstellers
PUERTO BERLÍN. PARATAXE SYMPOSIUM: Panel II
19. Mai 2017
Literarisches Colloquium Berlin
WANDEL – Rückkehr zur Demokratie und neue Migrationen, die 1980er & 1990er Jahre.
Keynote: Susanne Klengel
Wortbeiträge: Amir Valle und Esther Andradi
Moderation: Margarita Ruby
Dolmetscher: Heiko Fröhlich
Studio LCB: Jan Wenzel - Das Jahr für Jahrzehnte
01. April 2020
Literarisches Colloquium Berlin
Studio LCB: Jan Wenzel
Im Gespräch mit dem Autor: Ute Mahler und Jörg Schieke
Moderation: Tobias Lehmkuhl
Besprochene Bücher: Das Jahr 1990 freilegen
Unterhaltungen deutscher Eingewanderten
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“; ein audiovisueller Parcours von Marica Bodrožić und Deniz Utlu
Preis der Leipziger Buchmesse 2020: Sachbuch/Essayistik
06. März 2020
Literarisches Colloquium Berlin
Nominiert in der Kategorie Sachbuch/Essayistik:
Bettina Hitzer, Michael Martens, Armin Nassehi, Julia Voss und Jan Wenzel.
Moderation: Andrea Gerk und Christian Rabhansl.
Besprochene Bücher: Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft, Krebs fühlen: Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts, Das Jahr 1990 freilegen, Hilma af Klint – "Die Menschheit in Erstaunen versetzen", Im Brand der Welten: Ivo Andric. Ein europäisches Leben