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Joachim Helfer
Der 1964 in Bonn geborene Joachim Helfer wuchs bei Frankfurt am Main auf und studierte Anglistik in Hamburg. Nach Reisen durch Europa, Afrika und die USA lebt er seit 2001 in Berlin. Sein Debütroman „Du Idiot“ erschien 1994. Außerdem schreibt Joachim Helfer Essays und Artikel zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Für seine Arbeiten hat er bereits mehrere Preise gewonnen, u.a. den Irmgard-Heilmann-Preis (2000). 1999 erhielt er das Aufenthaltsstipendium der Villa Aurora in Los Angeles.
Heike Geißler
Heike Geißler (1977 in Riesa, Sachsen, geboren) studierte Amerikanistik, Hispanistik und Politik. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie den Alfred-Döblin-Förderpreis (2001) sowie mehrere Stipendien, u.a. im Literarischen Colloquium Berlin (2003) und in Archangelsk, Russland (2007). 2008 nahm Heike Geißler am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil. Von ihr erschienen sind u.a. die Romane „Rosa“ (2002) und „Nichts, was tragisch wäre“ (2007).
Bahram Moradi
Bahram Moradi (geboren 1960 in Broujerd, Iran) begann in den 1970er Jahren als Schauspieler, Dramatiker und Regisseur am Theater zu arbeiten. Mitte der achtziger Jahre flüchtete er aus dem Iran und lebt seit 1994 in Berlin. In Deutschland begann Moradi, Kurzgeschichten und Romane zu schreiben. Bisher veröffentlichte er sechs Bücher auf Persisch: »Das Gewicht der anderen« erschien im Original 2021.
Mats O. Svensson
Mats O. Svensson, geboren 1987 in Linköping, Schweden, studierte Literaturgeschichte in Uppsala. Er ist Literaturkritiker, Übersetzer und Redakteur der pan-skandinavischen Kulturzeitschrift Vagant. Sein erstes Buch, De som sjöng vid civilisationens slut. Om lyrik i antropocen (Die die am Ende der Civilisation gesungen haben. Über Lyrik in Anthropozän) ist gerade erscheinen. Seit 2015 lebt er in Berlin.
Ozan Zakariya Keskinkilic
Ozan Zakariya Keskinkılıç ist Politikwissenschaftler, Dozent und freier Autor. Er lehrt und forscht an der Alice Salomon Hochschule Berlin u.a. zu Migration, Rassismus, Antisemitismus und Orientalismus sowie jüdisch-muslimische Beziehungen. Keskinkilic ist Mitherausgeber des Bandes „Fremdgemacht & Reorientiert. jüdisch-muslimische Verflechtungen” (2018) und Autor des Buches „Die Islamdebatte gehört zu Deutschland” (2019). Neben wissenschaftlichen Publikationen in Zeitschriften und Fachbänden finden sich seine journalistischen Beiträge u.a. auf Zeit Online, Tagesspiegel und Süddeutsche Zeitung sowie Gedichtveröffentlichungen in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften.
Malte Persson
Malte Persson, geboren 1976, ist ein in Berlin lebender, schwedischer Lyriker, Romanautor, Übersetzer und Kulturkritiker. Zu seinen Publikationen zählen die Romane Livet på den här planeten (2002) und Edelcrantz förbindelser (2008) und die Gedichtbände Apolloprojektet (2004), Undergången (2021) und Skapelser (2024) sowie weitere mehr. Als Übersetzer hat er Auswahlbände von Heinrich Heine und Rainer Maria Rilke im Schwedischen herausgegeben und übersetzt.
Júlio Gomes
Júlio Gomes ist Übersetzer, Redakteur und Verleger (7 Nós, Porto). Er lebt in Berlin, wo er 2015 das Magazin Utopie mitbegründete. Er veröffentlichte zahlreiche Übersetzungen, brachte bislang unübersetzte portugiesische Autor*innen in Deutschland heraus und realisiert kulturelle sowie medienpädagogische Projekte. Gomes wurde 1976 in Figueira da Foz geboren, studierte Medien- und Filmwissenschaften und arbeitete zuvor journalistisch in Portugal, Kap Verde, Brasilien und Mosambik.
Joseph Vogl
Joseph Vogl, geboren 1957 in Eggenfelden, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in München und Paris. 1990 wurde er in München im Fach Neuere deutsche Literatur promoviert. Bis 2023 war er Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Berliner Humboldt-Universität. Er hat zahlreiche literatur- und kulturwissenschaftliche Werke veröffentlicht, von denen "Der Souveränitätseffekt" (2015) für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.
Muri Darida
Muri Darida (*1993) lebt zwischen Budapest und Berlin. Literarische Publikationen u.a. in BELLA triste, Edit, mosaik und Jenny. Zu politischen und gesellschaftlichen Themen publiziert Muri Darida regelmäßig u.a. auf ZEIT ONLINE, arte, taz und SZ. Mit einem Auszug aus ›King Cobra‹ war Darida für den Wortmeldungen Förderpreis 2022 nominiert und gewann den Publikumspreis des Open Mike 2024.
Noemi Somalvico
Noemi Somalvico, 1994 in Solothurn geboren, studierte Literarisches Schreiben in Biel, Contemporary Arts Practice in Bern und ging dazwischen allerlei Beschäftigungen nach. Nach ihrem Studium am Literaturinstitut in Biel hat Somalvico einen Master in Contemporary Arts Practice absolviert. Anfang 2022 erschien bei Voland & Quist ihr Debüt »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein«, das mehrfach ausgezeichnet wurde. 2023 war sie zu Gast im Literarischen Colloquium Berlin, wo sie an ihren neuen Texten gearbeitet hat.