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Hala Mohammad
Hala Mohammad wurde in der syrischen Hafenstadt Latakia geboren. Sie studierte Film an der Université Paris VIII Vincennes-Saint-Denis und war danach als Kostümdesignerin, Drehbuchautorin und Regieassistentin für Abdellatif Abdul-Hamid tätig. 1994 wandte sich Hala Mohammad auch der Dichtung zu. Als Journalistin ist Mohammad außerdem für verschiedene arabische Zeitungen tätig. Zudem führte sie Regie bei mehreren Dokumentarfilmen wie zum Beispiel bei »Qat’at Halwa« (A Piece of Sweet, 2006) und »Rihla fi al-Thakira« (Journey into Memory, 2006), einem Porträt politischer Häftlinge in Syrien. Hala Mohammad lebt in Paris.
Burghart Klaußner
Burghart Klaußner, geboren 1949 in Berlin, erhielt seine Schauspielausbildung an der Berliner Max-Reinhardt-Schule und stand u.a. in Berlin, Köln, Hamburg, Zürich, Hannover und Bochum auf der Bühne. Dem Fernsehpublikum wurde er durch Auftritte im „Tatort“ oder in „Adelheid und ihre Mörder“ bekannt. Im Kino war er in zahlreichen Filmen zu sehen, darunter in „Good Bye Lenin“ (2003), „Die fetten Jahre sind vorbei“ (Deutscher Filmpreis als bester Nebendarsteller 2005) und „Requiem“ (2006). Sein erfolgreiches Regiedebüt feierte er 2006 mit dem Stück „Die Ziege oder Wer ist Sylvia“ von Edward Albee an den Kammerspielen Hamburg. Burghart Klaußner lebt in Hamburg und Berlin.
Angela Winkler
Angela Winkler, geboren 1944 in Templin, wurde als Schauspielerin durch die Filme »Die verlorene Ehre der Katharina Blum« (1975) und »Die Blechtrommel« (1979) von Volker Schlöndorff international bekannt. Am Theater arbeitete sie mit Regisseuren wie Peter Zadek und Robert Wilson zusammen. Für ihre darstellerischen Leistungen erhielt sie u. a. den Deutschen Filmpreis, den Gertrud-Eysoldt-Ring und zuletzt den Deutschen Schauspielpreis 2019 in der Kategorie Theaterpreis. 2011 veröffentlichte sie mit »Ich liebe dich, kann ich nicht sagen« ihr Debütalbum als Sängerin. Unter dem Titel »Mein blaues Zimmer« erschien 2019 ihre erste literarische Veröffentlichung. Angela Winkler ist bis heute als Schauspielerin tätig; zuletzt war sie beispielsweise in der Fernsehserie »Dark« (2017–2020) zu sehen. Sie lebt in Berlin und in der Bretagne.
Katharina Hauter
Katharina Hauter wurde in Kaiserslautern geboren und studierte an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Bereits während ihres Studiums wurde sie ans Residenztheater München engagiert und war dort bis Sommer 2011 Ensemblemitglied. Von 2012 bis 2018 war sie Teil des Ensembles des Nationaltheaters Mannheim. Seit Ende der 2000er Jahre arbeitet Katharina Hauter auch für Film und Fernsehen. Für ihre Rolle im Film Ein Geschenk der Götter wurde sie 2014 für den Förderpreis Neues Deutsches Kino in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ nominiert. Ab der Spielzeit 2018/19 ist Katharina Hauter Ensemblemitglied am Schauspiel Stuttgart.
Stefan Wancura
Geboren 1973 in Gmunden am Traunsee in Österreich - nach der Matura (Abitur) in der Hauptstadt studiert - in Paris, Graz und Wien gearbeitet - im Jahr 1997 am Max Reinhardt Seminar (Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien) angenommen- bis 2001 ebenda Schauspiel studiert - erstes Engagement am Schauspielhaus Chemnitz (Sachsen) - danach Gastengagements und Aufenthalt in Leipzig und bei der Wooster Group in New York City - 2009 Esslingen am Neckar, Landesbühne - ab 2011 Gastschauspieler am neuen Theater in Halle an der Saale und am Theater Rampe in Stuttgart - zur Zeit professioneller Sprecher, Theater- und Filmschauspieler.
Dora Kaprálová
Dora Kaprálová, geboren 1975 in Brno (Brünn), ist Schriftstellerin, Publizistin und Feature-Autorin. Seit mehr als zehn Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Berlin. Sie studierte Rundfunk-und TV-Dramaturgie sowie Drehbuchschreiben in Brno. Heute schreibt sie Reportagen, Interviews und Buchrezensionen für verschiedene Medien, leitet Filmworkshops mit der Filmemacherin Natascha von Kopp und unterrichtet Tschechisch. Seit 2016 kooperiert sie mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin und ist an einem psycholinguistischen Forschungsprojekt über Zweisprachigkeit bei Kindern beteiligt. Für die Bohemistik der Humboldt-Universität führt sie einen Blog über tschechische Literatur („Kommentare der Dora K“). Sie organisiert und moderiert die zweisprachigen Autorenlesungen „České slovo/Tschechische WortSchätze“. 2016 wurde Dora Kaprálová zweifach mit dem Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis ausgezeichnet.
Verena Lueken
Im Mai 1955 geboren in Frankfurt am Main, humanistisches Abitur. Studium Tanz in Frankfurt und Philadelphia, Soziologie, Germanistik und Filmwissenschaft in Frankfurt und New York. Kam auf professionellen Umwegen 1988 zum Journalismus, 1989 als Autorin zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort seit 1. November 1991 Redakteurin im Feuilleton. Von 1995 bis 2002 Kulturkorrespondentin in New York, danach Redakteurin im Feuilleton mit Schwerpunkt Film, von 2008 bis 2012 stellvertretende Leiterin des Feuilletons. Internationaler Publizistikpreis 1992. Buchveröffentlichungen: „Kinoerzählungen“ (Hrsg.), Hanser Verlag (1995); „New York. Reportage aus einer alten Stadt“, DuMont Literatur und Kunstverlag (2003); „Gebrauchsanweisung für New York“, Piper Verlag (2005 und 2010). Ihr Roman „Alles zählt“ erschien im August 2015 (Kiepenheuer & Witsch).
Patrick Roth
Patrick Roth, geboren 1953 in Freiburg im Breisgau, lebt als freier Schriftsteller in Los Angeles und Mannheim. Er studierte Anglistik, Germanistik und Romanistik an der Universität Freiburg und an der University of Southern California in Los Angeles Filmproduktion, Regie und Anglistik. In den USA war er zunächst als Regisseur, Filmjournalist und Drehbuchautor tätig. In den 1990er Jahren verfasste er die "Christus Trilogie" ("Riverside", 1991, "Johnny Shines oder Die Wiedererweckung der Toten", 1993, "Corpus Christi", 1996) und wurde so zum Erzähler biblisch-mythischer Stoffe. Patrick Roth wurde vielfach mit Preisen und mit Poetikdozenturen an den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und Hildesheim ausgezeichnet.
Hanns Zischler
Hanns Zischler wurde 1947 in Nürnberg geboren. Der Schauspieler arbeitete mit vielen renommierten Filmregisseuren zusammen; in literarischen Kreisen wurde er bekannt durch sein Buch "Kafka geht ins Kino" (1996).
Jürgen Bauer
Jürgen Bauer, geboren 1981 in Eisenstadt (Burgenland), studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, Amsterdam und Utrecht und debütierte 2013 mit dem Roman "Das Fenster zur Welt."