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Ihre Suche nach "Krieg" ergab 147 Treffer.

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Claus Victor Bock

Claus Victor Bock wurde 1926 in Hamburg geboren. Mit seinen Eltern emigrierte er 1938 in die Niederlande. Nach der deutschen Besatzung fand er in der Amsterdamer Herengracht 401, dem „Castrum Peregrini“ mit anderen jüdischen Jungen bei Wolfgang Frommel Unterschlupf. nach dem Krieg promovierte er bei Walter Muschg und lehrte bis 1984 in London. Anschließend kehrte er nach Amsterdam zurück, wo er bis 2001 die Stiftung „Castrum Peregrini“ leitete. Er starb 2008 in Amsterdam.

Erich Fried

Erich Fried, geboren 1921 in Wien, emigrierte nach dem Anschluss Österreichs nach London, wo er in Exilantenkreisen eine wichtige Rolle spielte. Im Exil erschien 1944 sein erster Gedichtband „Deutschland“. Von 1952 bis 1968 arbeitete Fried als Kommentator für die BBC. Gleichzeitig wurde er zu einem der wichtigsten deutschsprachigen politischen Lyriker der Nachkriegszeit. Seine kritischen Stellungnahmen zur Politik der Bundesrepublik und der Weltmächte sorgten immer wieder für  Kontroversen. 1987 wurde Erich Fried mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.  Er starb 1988 in Baden-Baden und wurde in London beigesetzt.

Heinz Brandt

Heinz Brandt, geboren 1909 in Posen, studierte Volkswirtschaft und trat 1931 der KPD bei. 1934 bis 1940 war er im Zuchthaus, danach bis 1945 in verschiedenen KZs interniert. Nach dem Krieg war Brandt Funktionär der SED, bis er 1958 in die Bundesrepublik floh. 1975 erschien von ihm bei S. Fischer „Ein Traum, der nicht entführbar ist. Mein Weg zwischen Ost und West.“ Heinz Brandt starb 1986 in Frankfurt am Main.

Friederike Roth

Friedrike Roth, 1948 in Sindelfingen geboren, ist eine deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin. Sie studierte Philosophie und Linguistik an der Universität Stuttgart und wurde 1975 zum Doktor der Philosophie promoviert. Seit 1979 arbeitet sie neben ihrer Autorentätigkeit als Hörspieldramaturgin beim Süddeutschen Rundfunk bzw. Südwestrundfunk. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis 1989 sowie den Gerhart-Hauptmann-Preis 1989, 1981 ein Stipendium der Villa Massimo und 1985 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. 

Ingomar von Kieseritzky

Ingomar von Kieseritzky ist ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor. Er wurde 1944 in Dresden geboren und arbeitete zunächst als Requisiteur am Goetheanum in Dornach in der Schweiz und in der Folge als Buchhändler in Berlin und Göttingen. Seit 1971 lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Mit über 100 Hörspieltiteln ist er einer der produktivsten deutschen Hörspielautoren der Gegenwart. Für sein Werk wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. 1996 mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1979 mit einem Stipendium der Villa Massimo, 1989 mit dem Literaturpreis der freien Hansestadt Bremen und 1997 mit dem Alfred-Döblin-Preis.

»Tanz des Verrats«

15. April 2024
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Mathias Énard
Moderation: Nora Bossong

Besprochene Bücher: Tanz des Verrats

Zerreißproben. Schreiben, Gewalt, Gesellschaft

17. Januar 2024
Literarisches Colloquium Berlin

Ein Gespräch mit Mohamed Amjahid, Tomer Dotan-Dreyfus, Sandra Hetzl und Dana Vowinckel
Moderation: Julia Franck

Besprochene Bücher: Fragebogen

XYZ-Casino: Marianne Fritz

13. Oktober 2022
Literarisches Colloquium Berlin

„vom Wurzelfassen / im Bodenlosen“

Kuratiert von Dagmara Kraus und Sonja vom Brocke

»Die Verwandelten«

09. Februar 2023
Literarisches Colloquium Berlin

Ulrike Draesner in Lesung und Gespräch
Gesprächspartner: Thomas Böhm
In der Reihe STOFFE. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?

Besprochene Bücher: Die Verwandelten

Festival: REWRITING THE MAP III

27. Juli 2019
Literarisches Colloquium Berlin

Festival: Literature and Urbanism in divided Cities
Panel 3 Transactions · Panel 4 Translations


Bitte beachten Sie: alle Panels finden auf Englisch statt. 

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