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Marcel Proust, Briefe 1879 - 1922
16. Februar 2017
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung und Gespräch mit dem Herausgeber Jürgen Ritte
Moderation: Joachim Kalka
Lesung: Leo Solter
Besprochene Bücher: Briefe 1879 - 1922 (2 Bde.)
Annette Pehnt, Briefe an Charley
20. Januar 2016
Literaturhaus Basel
Moderation: Hans Georg Signer
Besprochene Bücher: Briefe an Charley
Jürgen Ritte
Der Literaturkritiker und Übersetzer Jürgen Ritte, geboren 1956 in Köln, ist Professor für Literaturwissenschaft und interkulturelle Studien an der Sorbonne Nouvelle in Paris, Mitbegründer und Vizepräsident der Marcel Proust Gesellschaft und Autor zahlreicher Publikationen, unter anderem über Proust. 2016 erschien die von ihm heraus gegebene zweibändige Auswahl: Marcel Proust, Briefe 1879-1922.
Hubert Spiegel
Von 2001 bis 2008 leitete Hubert Spiegel, Jahrgang 1962, das Literaturressort der "FAZ" und widmet sich heute vor allem der Reportage. Er ist Herausgeber u.a. eines Bandes über M. Reich-Ranicki und einer Anthologie, in der heutige Autoren die sprachkritische Idee von Hofmannsthals berühmter Erzählung "Brief an Lord Chandos" aufgreifen und variieren.
Über gute und böse Literatur
14. Dezember 2022
Literarisches Colloquium Berlin
Anne Weber und Thomas Stangl in Lesung und Gespräch
In der Reihe STOFFE. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?
Moderation: Thorsten Dönges
Besprochene Bücher: Über gute und böse Literatur – Korrespondenz über das Schreiben, August: Ein bürgerliches Puppentrauerspiel, Quecksilberlicht
FRAGILE Special
Literaturhaus Stuttgart
Lesungen und Gespräche
Autor:innen: Andrij Ljubka, Daniela Seel, Iryna Tsilyk, Anja Utler
Moderation: Schamma Schahadat
Übersetzung: Claudia Dathe, Maria Ivanytska
Lesestimme: Marit Beyer
Helmut Baldauf
Helmut Baldauf arbeitete als Literaturredakteur des DDR-Rundfunks jahrelang eng mit Johannes Bobrowski zusammen. Er gab die Chronik "Lebensbilder - Johannes Bobrowski" (2011) mit unveröffentlichten Texten, Briefen und Bildern des Dichters heraus.
Detlef Opitz
Detlef Opitz, 1956 in Steinheidel/Erlabrunn geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Schienenfahrzeugschlosser in Dresden. Von 1975 bis 1982 arbeitete er als Bibliothekstechniker, Oberkellner, Puppenspieler, Verkäufer und Briefträger in Halle an der Saale. Seit 1982 lebt Detlef Opitz als freier Schriftsteller in Berlin. Er wurde 1985 in der DDR mit einem Publikationsverbot belegt, weshalb er seine Texte bis 1989 nur in diversen Untergrundzeitschriften wie „Ariadnefabrik“ oder „Entwerter/Oder“ veröffentlichte. Opitz' Roman „Der Büchermörder“ (2005) zeugt auch von der Bibliophilie des Autors.
Gerhard Henschel
Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, die mit dem Kindheitsroman 2004 ihren Anfang nahmen. Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet.
Billy-Ray Belcourt
Billy-Ray Belocourt ist Lyriker, Wissenschaftler und Autor und gehört der indigenen Bevölkerungsgruppe Driftpile Cree Nation an. Zurzeit ist Belcourt Juniorprofessor in indigenem kreativem Schreiben an der University of British Columbia Vancouver. Er beschäftigt sich mit Themen wie Dekolonialisierung, Trauer, Intimität und queerer Sexualität. Seine Lyrikanthologie »This Wound Is a World« gewann 2018 den kanadischen Griffin Poetry Prize, seine Essaysammlung »A History of My Brief Body« war Best Book of 2020 bei »Kirkus Reviews«.