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Romane in der Rotunde: »Frohburg«

04. August 2016
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Guntram Vesper
Moderation: Jens Bisky

Besprochene Bücher: Frohburg

Friedmar Apel

Friedmar Apel, 1948 in Osterode geboren, ist Literaturwissenschaftler und lehrt Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Apel verfasst Rezensionen für die FAZ und editiert Bücher u.a. für den Wagenbach-Verlag.

Frank-Wolf Matthies

Frank-Wolf Matthies, geboren 1951 in Berlin (Ost), begann nach dem Abitur eine Lehre als Kunstschlosser. 1979 erschien sein erster Lyrik- und Prosaband „Morgen“ bei Rowohlt in der Bundesrepublik. 1981 reiste Matthies nach West-Berlin aus.

Irina Liebmann

Irina Liebmann wurde 1943 in Moskau geboren und studierte Sinologie in Leipzig. Bis 1988 lebt sie als freie Schriftstellerin in Ost-, dann in Westberlin. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Preise, unter anderem den Aspekte-Literaturpreis und den Berliner Literaturpreis.

Hana Ćopić

Seit Mai 2021 ist Hana Ćopić bei n-ost als Projektmanagerin für das Projekt „Lokaler Journalismus – Europäische Perspektiven“ mit Fokus auf die Länder des Westbalkans zuständig. Sie hat Germanistik in Belgrad studiert und war als Projektkoordinatorin bei der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) tätig.

Katrin Askan

Katrin Askan, geboren 1966 in Ost-Berlin, floh 1986 in den Westteil der Stadt, wo sie später Philosophie und Germanistik an der Freien Universität studierte. Seit 1988 veröffentlicht sie Lyrik und Prosa. Sie wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet und lebt als freie Schriftstellerin in Köln.

Fritz J. Raddatz

Fritz J. Raddatz, geboren 1931 in Berlin, war Schriftsteller, Publizist und Lektor. Er war Cheflektor und stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags, später Leiter des Feuilletons der "Zeit". Raddatz gilt als einer der einflussreichsten Literaturkritiker, besonders seine Tagebücher geben detailreiche Einblicke in die ost- und westdeutsche Literaturszene. Raddatz starb 2015 in Zürich.

Erik Eising

Erik Eising ist der Herausgeber von ZARAFFEL – Hier probt Literatur und somit gänzlich dem literarischen Probieren verschrieben. In seinen Texten stellt er sich häufig die Frage, ob eine Vermittlungsarbeit zwischen Ost- und Westdeutschen Sichtweisen über die Literatur gelingen kann und wenn ja, woher die dafür nötige Sprache kommen soll. Eising studierte Anglistik, Amerikanistik sowie Romanistik an der Universität Potsdam und ist als Lehrer für Englisch und Französisch tätig.

Wolfgang Hilbig

Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Meuselwitz, gestorben 2007 in Berlin, zählte zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Seit 1979 arbeitete er als freier Schriftsteller in Ost-Berlin und Leipzig. Der Hauptteil seines Werkes wurde jedoch in Westdeutschland veröffentlicht. Hilbig erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den Kranichsteiner Literaturpreis, den Bachmann- und den Fontanepreis. 2002 wurde ihm der  Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt verliehen.

Heinz Brandt

Heinz Brandt, geboren 1909 in Posen, studierte Volkswirtschaft und trat 1931 der KPD bei. 1934 bis 1940 war er im Zuchthaus, danach bis 1945 in verschiedenen KZs interniert. Nach dem Krieg war Brandt Funktionär der SED, bis er 1958 in die Bundesrepublik floh. 1975 erschien von ihm bei S. Fischer „Ein Traum, der nicht entführbar ist. Mein Weg zwischen Ost und West.“ Heinz Brandt starb 1986 in Frankfurt am Main.

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