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Studio LCB: Szczepan Twardoch – „Wale und Nachtfalter“
08. April 2019
Literarisches Colloquium Berlin
Im Gespräch: Olaf Kühl und Marta Kijowska
Moderation: Katharina Teutsch
Besprochene Bücher: Wale und Nachtfalter Tagebuch vom Leben und Reisen
Szczepan Twardoch
Szczepan Twardoch, geboren 1979 in Zernica (Polen), studierte Soziologie an der Schlesischen Universität Katowice. Mit seinem Roman "Morfina" gelang ihm 2012 der Durchbruch, 2014 erschien die deutsche Übersetzung "Morphin". Twardoch lebt in Pilchowice (Schlesien).
Peter Stummer
Peter Stummer, geb. 1942 in Jauernig in Mährisch Schlesien, studierte Anglistik, Romanistik und Philosophie und promovierte 1969 mit einer Dissertation über die Metaphorik im Romanwerk von Thomas Hardy; 1974-2005 lehrte er am Institut für Anglistik der LMU mit einem Schwerpunkt Postkoloniale Literatur und begründete 1987 den Aufbaustudiengang ‚Englisch Sprachige Länder’ (ESL), der bis zu seiner Pensionierung 2005 bestand. Zwei Ausstellungen mit Stummers Porträtphotographien postkolonialer Autoren wurden in Konstanz (1996) und Tübingen (1999) gezeigt.
Henning Ritter
Henning Ritter, 1943 in Seiffersdorf in Schlesien geboren, studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Klassische Philologie. Ab den 1970er Jahren war er als Verlagsmitarbeiter, freier Autor und Übersetzer (u. a. Jean-Jacques Rousseau) tätig. Er war u. a. Mitherausgeber der Reihe „Hanser Anthropologie“. Von 1985 bis 2008 war Henning Ritter bei der FAZ als Redakteur für die Rubrik „Geisteswissenschaften“ verantwortlich. 2005 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis. Er starb 2013 in Berlin.