Schreiben über die Ränder Europas – Sachbücher im Gespräch

01. April 2014
Literarisches Colloquium Berlin

Diskussion: Ulrich Ladurner und Stephan Wackwitz
Moderation: René Aguigah und Jens Bisky

Programmtext

Es gibt Ränder, die in der Mitte liegen. Städte wie Tiflis, Baku oder Eriwan zum Beispiel – weshalb Stephan Wackwitz, Leiter des Goethe-Institutes in Tiflis, sein dort geschriebenes Buch "Die vergessene Mitte der Welt" (S. Fischer) genannt hat. Oder auch die Insel Lampedusa: An der äußersten Grenze der EU gelegen, mitten im Mittelmeer, ist sie für unzählige Flüchtlinge der Inbegriff Europas. Ulrich Ladurner, Politikredakteur bei der Wochenzeitung Die Zeit, erzählt in seinem neuen Buch die „Große Geschichte einer kleinen Insel” (Residenz Verlag). Wie lässt sich Europa von seinen Rändern her verstehen? Und wie schreiben sich Texte, die zugleich Reisebericht und Essay sind, Kulturgeschichte und politisches Buch? Wie stets geht es auch an diesem zweiten Abend unserer neuen gemeinsamen Reihe mit Deutschlandradio Kultur „Sachbücher im Gespräch“ um eine Poetologie des Sachbuchs.

Personen auf dem Podium