Die Stunde zwischen Hund und Wolf

28. Februar 2007
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung und Gespräch: Silke Scheuermann
Moderation: Jörg Magenau

Programmtext

Silke Scheuermann, die 2001 mit ihrem Lyrikband „Der Tag, an dem die Möwen zweistimmig sangen“ Aufsehen erregte und die mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichnet wurde, hat ihr Romandebüt vorgelegt. Das Buch erzählt die Geschichte zweier Schwestern, die nach Jahren der Trennung wieder aufeinandertreffen und dabei unter den veränderten Vorzeichen des Erwachsenenalters nicht von Verhaltensmustern ihrer Kindheit loskommen. Die geschwisterliche Hassliebe, die sie miteinander verbindet, wird noch verstärkt, als die Ich-Erzählerin sich in den Freund ihrer Schwester verliebt. Ulrich Greiner würdigte den Roman in der ZEIT als ein Buch, das „weit hinausgeht über die Befindlichkeitsstörungen junger Frauen und ein großes altes Thema anrührend entfaltet: die Liebe“. Und Jörg Magenau befand, Silke Scheuermann stelle in „Die Stunde zwischen Hund und Wolf“ „die ganz großen Fragen: Was ist der Mensch? Was ist das richtige Leben?“

Personen auf dem Podium