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Ihre Suche nach "Erzählungen" ergab 200 Treffer.
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Yoko Tawada
Yoko Tawada, geboren 1960 in Tokyo, studierte zunächst dort, ab 1982 in Hamburg und später in Zürich Literaturwissenschaft. 1987 debütierte sie im Konkursbuch-Verlag und veröffentlicht seither in japanischer und deutscher Sprache Gedichte, erzählende Prosa und Essays. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und wurde unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis 1999, der Goethe-Medaille 2005 und dem Noma-Bungei-Literaturpreis 2011 ausgezeichnet.
Siegfried Lenz
Siegfried Lenz wurde 1926 in Lyck, dem heutigen Ełk, geboren. Nach britischer Kriegsgefangenschaft studierte er Anglistik, Philosophie und Literaturwissenschaft. Seit 1951 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Heute gilt er vor allem aufgrund seines Romans Deutschstunde von 1968 als einer der wichtigsten Erzähler der Nachkriegszeit. Siegfried Lenz wurde unter anderem mit dem Literaturpreis der Stadt Bremen, dem Thomas-Mann-Preis sowie dem Goethepreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet und ist Ehrenbürger der Freien und Hansestadt Hamburg. Er starb am 7. Oktober 2014 in Hamburg.
Joachim Seyppel
Joachim Seyppel, geboren 1919 bei Berlin, 1943 in Rostock promoviert, 1945 wegen "Wehrkraftzersetzung" zu neun Monaten Haft verurteilt, war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Ab 1950 tätig als Hochschullehrer in Harvard, kehrte er 1961 nach West-Berlin zurück, um 1973 in die DDR überzusiedeln, aus der er nach dem Ausschluss aus dem DDR-Schriftstellerverband 1979 ausreisen durfte. In der Folge arbeitete er als Gastprofessor und Journalist in West-Deutschland. Seyppel veröffentlichte seit 1947 sowohl Romane und Erzählungen als auch Essays und Studien. Er starb 2012 in Wismar.
Najem Wali
Najem Wali, geboren 1956 in Basra, flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland. Er zählt zu den führenden Schriftstellern der jüngeren Generation der arabischen Welt. Seine Romane und Erzählungen wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Wali schreibt regelmässig für verschiedene renommierte Zeitungen, u.a. für die arabische Tageszeitung Al-Hayat, die NZZ und Die Zeit.
Helga Königsdorf
Helga Königsdorf, 1938 in Gera geboren, studierte von 1955 bis 1961 Physik in Jena und Ost-Berlin; 1963 wurde sie promoviert. Nach ihrer Habilitation im Jahre 1972 wurde sie 1974 zur Professorin für Mathematik an der Akademie der Wissenschaften berufen. 1978 erschienen ihre ersten Erzählungen "Meine ungehörigen Träume". Ab 1990 widmete sie sich ganz dem Schreiben. Königsdorf starb 2014 in Berlin.
Boris Schapiro
Boris Schapiro, geboren 1944 in Moskau, ist Mathematiker, Physiker, Theologe sowie deutsch- und russischsprachiger Schriftsteller und Dichter. Schapiro absolvierte ein Studium an der Physikalischen Fakultät der Universität Moskau, emigrierte anschließend nach Deutschland und lebt seit 1996 in Berlin. Schapiros Lyrik folgt seiner Theorie der musikalischen Präsemantik: Sie entspringt musikalisch-architektonischen Empfindungen, die anschließend zum fertigen Klanggebilde weiterentwickelt werden. Zu Boris Schapiros Veröffentlichungen zählen zahlreiche Bücher, verschiedene Übersetzungen, Essays über Lyrik, Erzählungen und Rezensionen.
Ekaterina Sadur
Ekaterina Sadur, Tochter der russischen Prosaistin und Dramaturgin Nina Sadur, ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen, deren Stil sie selbst als mystischen Realismus bezeichnet. Ihre Drehbücher und Theaterstücke werden Moskau und St. Petersburg aufgeführt. Sie ist Mitglied des internationalen Schriftstellerverbandes PEN und Preisträgerin des renommierten Alfred Toepfer Preises. Ekaterina Sadur war Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung (2002), des Literarischen Colloquium Berlin (2003), der Universität Iowa – New York Open World (2004) und der Alfred Döblin Stiftung (2013). Sie lebt in Berlin und Moskau.
Luise Rinser
Luise Rinser wurde 1911 in Pitzling am Lech geboren. Ab 1935 arbeitete sie als Lehrerin, schied 1939 aus dem Schuldienst aus und arbeitete fortan als Autorin. 1956 zog sie nach Rom, später nach Rocca di Papa, wo sie als freie Schriftstellerin lebte. 1984 wurde sie von den Grünen als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt vorgeschlagen. Luise Rinsers Werk umfasst Romane, Erzählungen, Jugendbücher und politische, ästhetische und religiöse Schriften. Sie gilt als Vertreterin des Linkskatholizismus, ihr Verhalten während des Nationalsozialismus würde sehr kontrovers diskutiert, viele ihrer eigenen Aussagen berichtigt. Luise Rinser starb am 17. März 2002 in Unterhaching.
Harry Mulisch
Harry Mulisch, 1927 in Haarlem geboren, schrieb zahlreiche Romane, Essays, Gedichte und Erzählungen und gilt als einer der bedeutendsten niederländischen Schriftsteller. Für sein Werk wurde er mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1995 mit dem Preis der niederländischen Literatur, 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie zuletzt 2009 mit dem Goldenes-Zeitalter-Preis. Er starb am 30. Oktober 2010 in Amsterdam.
Klaus Schlesinger
Klaus Schlesinger, geboren 1937 in Berlin, absolvierte eine Ausbildung zum Chemielaboranten und arbeitete anschließend an der Ost-Berliner Charité. Sein Debütroman "Michael" erschien 1971. Nach Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung wurde er 1979 aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen und lebte ab 1980 in West-Berlin. Neben Romanen und Erzählungen verfasste er vor allem Hörspiele. 2000 wurde ihm der Erich-Fried-Preis verliehen; im Jahr darauf starb Schlesinger in Berlin.