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Ihre Suche nach "Krieg" ergab 146 Treffer.

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Ein weißes Land

14. September 2011
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Sherko Fatah
Moderation: Thomas Geiger

Besprochene Bücher: Ein weißes Land

Von Selbstmordattentätern

17. Oktober 2006
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Christoph Peters
Gesprächspartner: Christoph Reuter
Moderation: Maike Albath

Besprochene Bücher: Ein Zimmer im Haus des Krieges

Abdulrazak Gurnah

Abdulrazak Gurnah, Literaturnobelpreisträger und Professor emeritus für englische und postkoloniale Literatur, wurde 1948 in Tansania geboren. Nach der Sansibar-Revolution floh er mit achtzehn Jahren nach Großbritannien, wo er zu schreiben begann. Seine Romane kreisen um die Traumata von Kolonialismus, Krieg und Vertreibung und sind häufig an der ostafrikanischen Küste angesiedelt. In vielschichtigen Erzählungen bevölkern entwurzelte, einsame Figuren eine Welt zwischen Kulturen, Sprachen und Kontinenten. Werke wie Das verlorene Paradies, Ferne Gestade oder Nachleben verbinden persönliche Schicksale mit den historischen Verwerfungen der kolonialen Weltordnung und beleuchten auch die deutsche Kolonialherrschaft in Ostafrika. 2021 wurde Abdulrazak Gurnah mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Ror Wolf

Ror Wolf, geboren 1932 in Saalfeld/Saale, ist ein deutscher Schriftsteller und Künstler. Nachdem ihm das Studium in der DDR verwehrt blieb und er zwei Jahre als Bauarbeiter dort gearbeitet hatte, emigrierte er im Jahr 1953 in die Bundesrepublik Deutschland. Dort schrieb er sich an der Universität in Frankfurt a.M. für Literatur, Soziologie und Philosophie ein, wo er begann, für die Studentenzeitschrift "Diskus" zu schreiben, bei der er bald Feuilletonredakteur wurde. Neben seiner schriftstellerischen Karriere war Ror Wolf auch Autor erfolgreicher Hörspiele, u.a. von "Leben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nordamerika", das mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet wurde und von 1961-63 Literaturredakteur beim Hessischen Rundfunk. Seit 2010 ist Wolf Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste, München. Heute lebt der Schriftsteller in Mainz. 

PARATAXE Symposium XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck | Panel II

12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin

Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck
Gespräche, Lesungen und Diskurs

Panel II | Krieg als Zäsur – Folgen für das literarische Schreiben
Keynote: Zaal Andronikashvili (Berlin/Georgien),
Panel: Nadiia Telenchuk (Berlin/Ukraine), Apti Bisultanov (Berlin/Tschetschenien), Ani Menua (Berlin/Armenien)
Moderation: Dorota Danielewicz (Berlin/Polen)
Featured Poet: Apti Bisultanov (Berlin/Tschetschenien)
Sprecher: Ekkehard Maaß (Berlin)

Besprochene Bücher: Schatten eines Blitzes

PARATAXE Symposium XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck | Panel III

12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin

Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck
Gespräche, Lesungen und Diskurs

Panel III: Im Angesicht des Krieges – Neuverortung von Sprache und Herkunft
mit Jelena Jeremejewa
 (Berlin/Ukraine), Nikolai Klimeniouk (Berlin/Ukraine), 
Katharina Raabe (Berlin), Kateryna Mishchenko (Berlin/Ukraine)

Moderation: Erica Zingher (Berlin/Transnistrien)
Featured Poet: Volya Hapeyeva (Berlin/Belarus) 

Besprochene Bücher: Trapezherz

Ursula Krechel: Landgericht

25. März 2013
Literaturhaus Basel

Lesung und Gespräch
Ursula Krechel (Autorin) und Martin Zingg (Moderation)

Besprochene Bücher: Landgericht

Forrest Gander

Forrest Gander, geboren in der Mojave-Wüste, lebt heute mit der Künstlerin Ashwini Bhat in der Nähe von San Francisco, Kalifornien. Er studierte Geologie und Englische Literatur und ist als Autor sowie als Übersetzer tätig und veröffentlicht kritische Essays in »The Nation«, »The New York Times Book Review« und im »New York Journal of Books«. In San Francisco traf er die Dichterin C. D. Wright und lebte mit ihr zusammen in Mexiko, Arkansas und schließlich Rhode Island, wo Gander an der Harvard University unterrichtete und das Literary Arts Program an der Brown University leitete. Von der zeitgenössischen lateinamerikanischen Dichtung inspiriert, die er in Mexiko kennengelernt hatte, begann er mit seiner Übersetzertätigkeit von Werken aus Mexiko, Bolivien, Argentinien, Chile, Spanien und Japan und wurde mehrfach dafür ausgezeichnet.

Neben seinen Essays und Übersetzungen veröffentlichte er mehrere Lyrikbände. Zuletzt erschien der Band »Be With« (2018), für den er mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet wurde. Ganders Lyrik beschäftigt sich mit der Komplexität von Intimität und Freundschaft sowie dem wechselseitigen Verhältnis von menschlicher und nichtmenschlicher Welt – ein Genre, das den Namen Ökopoetik erhalten hat. 2008 erschien sein erster Roman »As a Friend« (dt. »Als es dich gab«, 2010), der gerade verfilmt wird. Darin löst ein Landvermesser in seiner Umgebung eine Atmosphäre der Erotik und der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst aus. 2014 veröffentlichte Gander seinen gefeierten zweiten Roman »The Trace« (Ü: Die Spur) über ein Paar, das sich auf den Spuren des Bürgerkriegsschriftstellers Ambrose Bierce in der Chihuahua-Wüste verirrt.

Gander arbeitet häufig mit anderen Künstler*innen zusammen, darunter Ann Hamilton, Sally Mann, Gus Van Sant und Graciela Iturbide. Er erhielt Stipendien von der Library of Congress, der Guggenheim, der Howard, der Whiting und der United States Artists Foundation.

queeres lesen hören - Die Gewalt wortloser Unfassbarkeiten

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

Finks Krieg. Lesung aus "Finks Krieg"

17. April 1996
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Jüdische Gemeinde, Frankfurt a. M.

Lesung: Martin Walser
Einführung: Marcel Reich-Ranicki
Sammlung „Suhrkamp Verlag“: DAT 28

Besprochene Bücher: Finks Krieg

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