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Ihre Suche nach "Erzählungen" ergab 200 Treffer.
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Irenosen Okojie
Irenosen Okojie wurde in Nigeria geboren. Im Alter von acht Jahren zog sie mit ihrer Familie nach England. Während ihres Studiums der Kommunikation und Visuellen Kultur an der London Metropolitan University begann sie zunächst nebenher als freiberufliche Autorin zu arbeiten. Ihre Texte erschienen u. a. in »The New York Times«, »The Observer« und »The Guardian«. Für die dem Band "Nudibranch" enthaltene Erzählung »Grace Jones« über eine Grace-Jones-Imitatorin, deren tragische Vergangenheit im Laufe der Geschichte nach und nach freigelegt wird, erhielt Irenosen Okojie den AKO Caine Prize For Fiction 2020. Irenosen Okojie ist regelmäßig als Jurorin für Literaturpreise und als Moderatorin für Literaturveranstaltungen tätig. Sie ist Fellow und stellvertretende Vorsitzende der Royal Society of Literature. Die Autorin lebt in London.
Marta Eich
Marta Eich, geboren in Tschechien, lebt seit 2000 in Berlin. Sie studierte Slawistik, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Translatologie und Germanistik in Prag und Passau. Als gerichtlich-beeidigte Dolmetscherin übersetzt sie u.a. Urkunden und amtliche Dokumente. Von ihren literarischen Übersetzungen erschienen bislang auf Tschechisch die Romane Der Schwimmer (Plavec) von Zsuzsa Bánk und Das Eigentliche (To podstatné) von Iris Hanika. Für die Übersetzung von Judith Hermanns Erzählung Hurrikan wurde sie 2004 mit dem Übersetzerpreis des tschechischen Übersetzervereins Obec překladatelů ausgezeichnet. Im Frühjahr 2015 nahm sie am Internationalen Treffen der Übersetzer deutschsprachiger Literatur im Literarischen Colloquium Berlin teil. Sie ist Mitglied im BDÜ und DVÜD.
Petina Gappah
Petina Gappah, 1971 in Sambia, im ehemaligen Rhodesien, geboren und in Harare, Simbabwe, aufgewachsen, studierte Jura in Cambridge und Graz und arbeitete über zehn Jahre als Anwältin für internationales Handelsrecht bei der Welthandelsorganisation in Genf. Danach war sie für Simbabwes Regierung und andere Länder als internationale Handelsberaterin tätig. 2009 wurde sie für ihren Erzählband ›An Elegy for Easterly‹ mit dem Guardian First Book Award ausgezeichnet. 2015 folgte ihr Romandebüt ›Die Farben des Nachtfalters‹, 2016 die Erzählungen ›Die Schuldigen von Rotten Row‹. Ihr aktueller Roman ›Aus der Dunkelheit strahlendes Licht‹ entstand während ihrer Zeit im renommierten Künstlerprogramm des DAAD in Berlin. Gappah pendelt derzeit zwischen Harare, Edinburgh und Genf.
Patrick Roth
Patrick Roth, geboren 1953 in Freiburg im Breisgau, lebt als freier Schriftsteller in Los Angeles und Mannheim. Er studierte Anglistik, Germanistik und Romanistik an der Universität Freiburg und an der University of Southern California in Los Angeles Filmproduktion, Regie und Anglistik. In den USA war er zunächst als Regisseur, Filmjournalist und Drehbuchautor tätig. In den 1990er Jahren verfasste er die "Christus Trilogie" ("Riverside", 1991, "Johnny Shines oder Die Wiedererweckung der Toten", 1993, "Corpus Christi", 1996) und wurde so zum Erzähler biblisch-mythischer Stoffe. Patrick Roth wurde vielfach mit Preisen und mit Poetikdozenturen an den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und Hildesheim ausgezeichnet.
Milena Nikolova
Milena Nikolova, 1974 in Sofia geboren, wuchs in Bulgarien, Deutschland und der Schweiz auf. Seit 1995 lebt sie in Berlin, wo sie an der Humboldt-Universität ein Studium der amerikanischen und skandinavischen Literatur- und Kulturwissenschaften absolvierte. Zwischen 1996 und 2000 war sie Kunstkorrespondentin für die Zeitschriften Flash Art und Spiegel Spezial. Später begleitete sie als Produzentin mehrere große Filmprojekte. 2016 erschien ihre lyrische Erzählung „SchrödingER’s Cat – a subatomic love story“ mit Illustrationen von Viktor Muhtarov, Tita Koicheva und Sava Muhtarov. Die deutsch- sowie englischsprachige Veröffentlichung des Buches sind für das kommende Jahr geplant. Milena Nikolova arbeitet als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin.
Eberhard Lämmert
Eberhard Lämmert, 1924 in Bonn geboren, studierte Geologie und Mineralogie sowie Germanistik, Geschichte und Geographie. Er wurde 1952 an der Universität Bonn promoviert; 1960 habilitierte er sich dort. Nach Professuren in Berlin und Heidelberg lehrte er von 1976 bis 1992 als Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin, an der er von 1976 bis 1983 auch das Amt des Präsidenten innehatte. Eberhard Lämmert leitete bis 1999 das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin, von 1998 bis 2004 war er Ko-Direktor am Forschungszentrum für Europäische Aufklärung in Potsdam. Zudem war er von 1988 bis 2002 Präsident der Deutschen Schillergesellschaft. Er starb 2015 in Berlin. Seine Dissertation „Bauformen des Erzählens“ (1955) gilt als Klassiker der Erzähltheorie und seine Habilitationsschrift „Reimsprecherkunst im Spätmittelalter“ (1970) trug zu einer Neubewertung der spätmittelalterlichen Literatur bei.
queeres lesen hören - Über das Begehren
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
Helmut Krausser
Helmut Krausser, geboren 1964 in Esslingen am Neckar, ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist, Rezensent und Komponist. Nach dem Abitur 1985 studierte er Archäologie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München, brach das Studium allerdings ab und begann ein Leben auf der Straße. Krausser war Nachtwächter, Opernkomparse, Zeitungswerber, Popsänger, Rundfunksprecher und Journalist; im Jahre 2001 wurde er zudem oberbayerischer Schachmeister. Ebenso vielfältig wie sein Leben gestaltet sich sein literarisches Werk: Er schrieb Romane, Novellen, Erzählungen, Lyrik, Bühnenstücke, Hörspiele, Tagebücher und Musik, mit seinem Roman "Melodien" wurde er 1993 bekannt und mit dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Sein Roman "Der große Bagarozy" wurde von Bernd Eichinger 1999 verfilmt. Von 1998 bis 1999 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom, mit "Dienstag" schrieb er 1998 das "Hörspiel des Jahres". Heute lebt er in Rom und Potsdam.
Jenny Erpenbeck
Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Ost-Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert, wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis, dem Uwe-Johnson-Preis, dem Hans-Fallada-Preis und dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Auch international gilt Erpenbeck als wichtige literarische Gegenwartsautorin. So wurde sie u.a. mit dem britischen Independent Foreign Fiction Prize (inzwischen bekannt als International Booker Prize) und dem italienischen Premio Strega Europeo geehrt. Ihr Roman »Heimsuchung« wird vom Guardian auf der Liste der »100 Best Books of the 21st Century« geführt. Die amerikanische Übersetzung ihres jüngsten Romans »Kairos« war in den USA für den National Book Award nominiert und wurde 2024 mit dem International Booker Prize ausgezeichnet. Erpenbecks Werk erscheint in über 30 Sprachen.
Abdulrazak Gurnah
Abdulrazak Gurnah, Literaturnobelpreisträger und Professor emeritus für englische und postkoloniale Literatur, wurde 1948 in Tansania geboren. Nach der Sansibar-Revolution floh er mit achtzehn Jahren nach Großbritannien, wo er zu schreiben begann. Seine Romane kreisen um die Traumata von Kolonialismus, Krieg und Vertreibung und sind häufig an der ostafrikanischen Küste angesiedelt. In vielschichtigen Erzählungen bevölkern entwurzelte, einsame Figuren eine Welt zwischen Kulturen, Sprachen und Kontinenten. Werke wie Das verlorene Paradies, Ferne Gestade oder Nachleben verbinden persönliche Schicksale mit den historischen Verwerfungen der kolonialen Weltordnung und beleuchten auch die deutsche Kolonialherrschaft in Ostafrika. 2021 wurde Abdulrazak Gurnah mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.