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Mário Drgoňa

Mário Drgoňa studierte Szenisches Schreiben und Theaterdramaturgie an der Akademie der Darstellenden Künste in Bratislava, wo er derzeit auch unterrichtet. Seit 2020 arbeitet er als Dramaturg am Schauspiel des Slowakischen Nationaltheaters –Slovenské národné divadlo. Er schreibt und inszeniert für Theater und Rundfunk. Ebenfalls übersetzt er Stücke aus dem Englischen ins Slowakische. Sein Regiedebüt gab er mit der Uraufführung von Ferlingetti oder Lunapark im Kopf. Mário Drgoňa beschäftigt sich insbesondere in seinen eigenen Arbeiten mit der modernen Geschichte der Slowakei. Er leitete die Theaterkolumne des Magazins Kapitál. Er ist auch im Kulturmanagement tätig und leitete fünf Jahre lang das slowakische Festival für professionelles freies Theater, Fokus – Pokus. Am Schauspielhaus Wien zeichnet Mário Drgoňa für die österreichisch-slowakische Koproduktion Am Fluss als Dramaturg verantwortlich. 

Georg Stefan Troller

Georg Stefan Troller wurde 1921 in Wien geboren und machte eine Lehre als Buchbinder. Mit sechzehn, kurz nach den Novemberpogromen, floh er vor der nationalsozialistischen Verfolgung über die Tschechoslowakei nach Frankreich, im Gepäck Karl Kraus’ »Die letzten Tage der Menschheit«. 1941 erhielt er in Marseille ein amerikanisches Visum. In den USA wurde er 1943 zum Militärdienst eingezogen und kam als junger GI in einem Team von deutschsprachigen Gefangenenvernehmern nach Deutschland. Anschließend studierte er Anglistik und Theaterwissenschaften u. a. an der University of California in Los Angeles und begann als Reporter für Zeitungen und den Rundfunk zu arbeiten. Neben etlichen Dokumentarfilmen verfasste er zahlreiche Drehbücher (u. a. für Axel Cortis Trilogie »Wohin und zurück« und Robert Schindels Romanverfilmung »Gebürtig«) sowie mehrere Bände über Paris und seine Begegnungen mit Prominenten und Künstler*innen

Bastienne Voss

Bastienne Voss, geboren in Berlin, absolvierte eine Schauspielausbildung und studierte Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Bevor sie langjähriges Mitglied des Berliner Kabarettensembles DISTEL wurde, spielte sie in verschiedenen Fernsehserien sowie an Theatern. 2007 erschien ihr erstes Buch „Drei Irre unterm Flachdach – eine Familiengeschichte“ im Hoffmann und Campe Verlag. 2010 erschien ihr Roman „Mann für Mann“ im Piper-Verlag. Im Herbst 2015 gab Bastienne Voss im Bebra-Verlag das Buch „Glaubt mir kein Wort“ heraus, welches nachgelassene Satiren ihres im März 2013 verstorbenen Lebensgefährten, des Kabarettautors Peter Ensikat versammelt. Im Herbst 2019 erscheint ihr dritter Roman unter dem Titel „Grünauge sieht Dich“ im Picus Verlag Wien. Bastienne Voss lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Salons und Literatur in Wien

15. November 1998
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Goethe-Institut Amsterdam

Vortrag: Alexander von Bormann
Lesung / Rezitation: Martin Schwab
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassette 77

Wien und London

undatierte Aufnahme

Deutsches Literaturarchiv Marbach

Lesung: Erich Fried
Sammlung „Verlag Klaus Wagenbach“: Tonkassette 22

Wiener Gedichte

ca. 1974

Deutsches Literaturarchiv Marbach

Lesung: Gerhard Rühm
Sammlung „Verlag Klaus Wagenbach“: Tonband 29

„Wien, Juli 1999“

12. Juli 2000
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Lesung: Milo Dor

Besprochene Bücher: Wien, Juli 1999, Meine Reisen nach Wien

queeres lesen hören - Autoren

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

Vladimir Sorokin, Der Schneesturm

25. November 2012
Literaturhaus Basel

Lesung: Vladimir Sorokin
Moderation: Thomas Grob
Übersetzung: Maria Chevrekouko
Lesung der Übersetzung: Dan Wiener

Besprochene Bücher: Der Schneesturm

Studio LCB mit Ilse Aichinger

31. Oktober 1996
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Ilse Aichinger
Moderation: Hajo Steinert
Gesprächspartner: Richard Reichensperger

Besprochene Bücher: Vorfreude Wien

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