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Christina Griebel
Christina Griebel, geboren 1973 in Ulm, studierte Malerei, Kunsterziehung und Germanistik. 2000 wurde sie mit dem Stipendium „Autorenwerkstatt Prosa“ des Literarischen Colloquiums Berlin ausgezeichnet. Ihr erster Erzählband „Wenn es regnet, dann regnet es immer gleich auf den Kopf“ erschien 2003.
Thomas Lehr
Thomas Lehr, geboren 1957 in Speyer, studierte Biochemie und war als Systemverwalter und Programmierer tätig. Seit 1999 ist er ausschließlich freier Schriftsteller. Seine Romane „42“ und "September. Fata Morgana" standen auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis (2005 und 2010), 2011 wurde sein bisheriges Gesamtwerk mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet.
Thor Kunkel
Thor Kunkel, geboren 1963 in Frankfurt a. M., studierte an der Städelschule und arbeitete anschließend in der Werbebranche. Mit einem Kapitel aus seinem Romandebüt „Das Schwarzlicht-Terrarium“ (2000) gewann er 1999 den Ernst-Willner-Preis. Sein bekanntestes Werk ist der Roman „Endstufe“, der 2004 eine Feuilletondebatte auslöste.
Gunther Geltinger
Gunther Geltinger, geboren 1974 in Erlenbach, studierte Drehbuch und Dramaturgie in Wien und Köln. Er nahm 2006 an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil und veröffentlichte 2008 seinen Debütroman „Mensch Engel“. 2009 erhielt er ein Aufenthaltsstipendium im LCB, 2011 war er Inselschreiber auf Sylt.
Navid Kermani
Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, studierte Orientalistik, Philosophie und Theaterwissenschaft in Köln, Kairo und Bonn. Mit seiner Dissertation "Gott ist schön" über das ästhetische Erleben des Koran wurde er 1998 promoviert. Er hat zahlreiche kultur- und religionsgeschichtliche Werke veröffentlicht. 2015 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
Michael Köhlmeier
Michael Köhlmeier, in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis.
Nora Gomringer
Nora Gomringer, geboren 1980 in Neunkirchen/Saar, ist Lyrikerin, Filmemacherin und schreibt und spricht für Radio, Fernsehen und Feuilleton, seit 2010 ist sie Leiterin des Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2015 für Recherche und dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis 2022.
Lisa Palmes
Lisa Palmes, geboren 1975 in Münster, hat u.a. Werke von Wojciech Jagielski, Lidia Ostałowska, Filip Springer, Olga Tokarczuk und Joanna Bator übersetzt. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Karl-Dedecius-Preis und 2019 mit dem Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur.
Clemens Böckmann
Clemens Böckmann lebt und arbeitet als Autor, Veranstalter und Herausgeber in Leipzig. 2022 erschien in Zusammenarbeit mit Johannes Spohr das Werk »Phantastische Gesellschaft. Gespräche über falsche und imaginierte Familiengeschichten zur NS-Verfolgung« im Neofelis Verlag. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.
Mariana Enriquez
Mariana Enriquez, geboren 1973 in Buenos Aires, machte ihren Abschluss in Journalismus und sozialer Kommunikation. 2021 stand sie auf der Shortlist des International Booker Prize. Ihre Werke gewannen zahlreichen Preise und sind in viele Sprachen übersetzt. Für „Unser Teil der Nacht“ erhielt sie 2019 den Premio Herralde, den wichtigsten Preis für spanischsprachige Literatur.