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Ihre Suche nach "1990er" ergab 78 Treffer.

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Günther Rühle

Günther Rühle wurde 1924 geboren. Neben seiner Tätigkeit als Theaterkritiker unter anderem bei der Frankfurter Allgmeinen Zeitung leitete er von 1985 bis 1990 das Schauspiel Frankfurt.

Joachim Gauck

Joachim Gauck wurde 1940 in Rostock geboren. Von 1990 bis 2000 war er Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Von 2012 bis 2017 war er der 11. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Otto von der Gablentz

Otto von der Gablentz, geb. 1930, war ein deutscher Diplomat. Er war von 1983 bis 1990 Botschafter in den Niederlanden, anschließend Botschafter in Israel und in Russland. Er starb 2007 in Amsterdam.

Dieter Lange

Dieter Lange war seit 1986 in der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel des Ministeriums für Kultur der DDR tätig und wurde nach deren Auflösung 1990 Referatsleiter für Verlags- und Buchhandelsökonomie.

Zmicier Vishniou

Der belarussische Prosaschriftsteller, Dichter und Künstler ist eine wichtige literarische Stimme in Belarus. Er war Mitbegründer der literarischen Bewegung „Bum-Bam-Lit“, die zu den bedeutendsten Phänomenen der belarussischen Literatur der 1990er Jahre gehörte. Er ist Autor von neun Büchern in weißrussischer Sprache, darunter der jüngste Anti-Roman „If You Look Closer – Mars is Blue“ (2018). Von 2007 bis 2022 war Zmicier Vishniou Leiter von Halijafy – einem der führenden unabhängigen Verlage in Belarus. Auf Deutsch sind bisher Gedichte in verschiedenen Anthologien, Essays und sein Roman „Das Brennesselhaus“ (luxbooks, 2014) erschienen. Seit Juli 2022 ist Zmicier Vishniou Stipendiat im Writers-in-Exile-Programm des deutschen PEN.

Wolfgang Reinke

Wolfgang Reinke, geboren 1974 in Güstrow, arbeitete Mitte der 1990er Jahre als Reportagefotograf für Menschenrechtsorganisationen. Seit Ende der 90er Jahre ist er als freischaffender Autor und Regisseur sowie als Produzent von Dokumentarfilmen tätig. Sein erster Dokumentarfilm "Märchen vom Fischlein" wurde 2004 beim ZDF-Das Kleine Fernsehspiel ausgestrahlt. Es folgten "Nicht böse sein!" (VG Bild+Kunst Schnittpreis 2008, gemeinsam mit Ginés Olivares) sowie die BKM-geförderten Kurzfilme "Siegesfeiern" (2012) und "Deutschlandlied" (2015), der Dokumentarfilm "Krisis" feierte 2018 Premiere. Sein Corona-Tagebuch "SLO-MO" hat er gerade, zumindest im Rohschnitt, fertiggstellt.

Halyna Petrosanyak

Halyna Petrosanyak, geboren 1969 in Tscheremoschna, ukrainische Karpaten, seit 2016 in der Schweiz lebend, ist Autorin von fünf Lyrikbänden auf Ukrainisch und übersetzt Prosa aus dem Deutschen ins Ukrainische. In den 1990er Jahren prägte sie zusammen mit Juri Andruchowytsch und anderen eine unabhängige Künstlergruppe, die u.a. die multiethnische Vergangenheit ihrer gemeinsamen Stadt Iwano-Frankiwsk thematisierte. 1996 erschien ihre erste Gedichtsammlung Park am Hang. 2007 gewann sie den Hubert-Burda-Preis für osteuropäische Autoren in Deutschland und war 2011 Stipendiatin der Villa Waldberta in Feldafing. Mit «Exophonien» (Zürich: essais agités) erscheinen ihre gesammelten Gedichte erstmals auf Deutsch. Unter demselben Titel erschien 2019 Petrosanyaks jüngster Gedichtband auf Ukrainisch.

Patrick Roth

Patrick Roth, geboren 1953 in Freiburg im Breisgau, lebt als freier Schriftsteller in Los Angeles und Mannheim. Er studierte Anglistik, Germanistik und Romanistik an der Universität Freiburg und an der University of Southern California in Los Angeles Filmproduktion, Regie und Anglistik. In den USA war er zunächst als Regisseur, Filmjournalist und Drehbuchautor tätig. In den 1990er Jahren verfasste er die "Christus Trilogie" ("Riverside", 1991, "Johnny Shines oder Die Wiedererweckung der Toten", 1993, "Corpus Christi", 1996) und wurde so zum Erzähler biblisch-mythischer Stoffe. Patrick Roth wurde vielfach mit Preisen und mit Poetikdozenturen an den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und Hildesheim ausgezeichnet.

Judith Kuckart

Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm, studierte Literatur und Theaterwissenschaft. Nachdem sie an verschiedenen deutschen und internationalen Bühnen gearbeitet hatte, erschien 1990 ihr erster Roman „Wahl der Waffen“. 1991 wurde ihr der Rauriser Literaturpreis verliehen.

Angelika Klüssendorf

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, wuchs in Leipzig auf und siedelte 1985 in die Bundesrepublik über. 1990 erschien ihr Prosadebüt „Sehnsüchte“. Ihr Roman „Das Mädchen“ war 2011 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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