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Ingeborg Bachmann I – Wir sagen uns Dunkles: Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan
05. September 2017
Literarisches Colloquium Berlin
Buchpremiere mit Helmut Böttiger
Moderation: Ursula März
Besprochene Bücher: Wir sagen uns Dunkles
Studio LCB mit Milo Dor
20. Juli 2004
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Milo Dor
Gesprächspartner: Herbert Ohrlinger und Thomas Rothschild
Moderation: Maike Albath
Besprochene Bücher: Auf dem falschen Dampfer. Fragmente einer Autobiographie, Tote auf Urlaub, Nichts als Erinnerungen
Studio LCB mit Dieter Wellershoff
14. September 2005
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Dieter Wellershoff
Gesprächspartner: Gisa Funck und Michael Rutschky
Moderation: Denis Scheck
Besprochene Bücher: Das normale Leben
Studio LCB: 40 Jahre Akzente - 30 Jahre LCB
15. Dezember 1993
Literarisches Colloquium Berlin
Autoren: Jürgen Becker, Hans Bender, Walter Höllerer
Moderation: Hajo Steinert
Gesprächspartner: Ulrich Janetzki, Michael Krüger, Reinhard Lettau, Dietger Pforte
Studio LCB mit Jürgen Becker
26. Juni 2002
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Jürgen Becker
Gesprächspartner: Thomas Böhm, Norbert Hummelt und Peter Gugisch
Moderation: Maike Albath
Besprochene Bücher: Aus der Geschichte der Trennungen, Häuser und Häuser
Dagmar Nick
Dagmar Nick, geb. 1926 in Breslau, aufgewachsen in Berlin. Studium der Graphologie und Psychologie in München. Kurz nach dem Krieg wurde ein erstes Gedicht von ihr in der ersten Nummer der Neuen Zeitung abgedruckt, mit einem bemerkenswerten Vorwort von Erich Kästner, dem damaligen Feuilletonchef. 1947 erschien ihr erster Gedichtband, für den sie 1948 den Liliencron-Preis der Stadt Hamburg und eine Einladung zur Gruppe 47 erhielt. Seither erschienen neben Hörspielen, ‘Reisebüchern’ und Erzählmonologen eine Vielzahl an Gedichtbänden, zuletzt Schattengespräche (2008) und Abtrünniges Herz (2018). Dagmar Nick ist Mitglied des PEN und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Marcel Reich-Ranicki
Marcel Reich-Ranicki wurde 1920 in Włocławek geboren. Nach Schulzeit und Abitur in Berlin wurde er 1938 nach Polen ausgewiesen. Er überlebte das Warschauer Ghetto und die deutsche Herrschaft in Polen im Untergrund. Nach kurzer Tätigkeit für den polnischen Auslandsgeheimdienst wurde er dort 1953 inhaftiert. 1958 emigrierte Reich-Ranicki nach Deutschland, wo er Teil der Gruppe 47 wurde und binnen kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten Literaturkritiker avancierte. Nach langjähriger Tätigkeit für DIE ZEIT war er von 1973 bis 1988 Leiter der Literaturredaktion der FAZ. Von 1988 bis 2001 moderierte er das Literarische Quartett im ZDF. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Preise und Würdigungen. Er starb 2013 in Frankfurt a. M.
Ilse Aichinger
Ilse Aichinger, 1921 in Wien geboren, gilt als eine der bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen der Nachkriegsliteratur. Nach dem Krieg begann Aichinger ein Medizinstudium, das sie aber abbrach, um ihren Roman "Die größere Hoffnung" zu schreiben. In den Jahren 1949 und 1950 arbeitete sie als Verlagslektorin beim S. Fischer Verlag, der auch ihre Werke veröffentlichte. Für ihren Roman, ihre Gedichte, Hörspiele und Prosastücke, die in viele Sprachen übersetzt wurden, erhielt sie zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. 1952 den Preis der Gruppe 47, 1982 den Petrarca-Preis, 1983 den Franz-Kafka-Preis, 1995 den Österreichischen Staatspreis für Literatur. Ilse Aichinger verstarb am 11. November 2016 in Wien.
Johannes Bobrowski
Johannes Bobrowski, geboren 1917 in Tilsit, war ab 1935 Mitglied der bekennenden Kirche. 1944 veröffentlichte er erste Gedichte in der Zeitschrift "Das Innere Reich". Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft arbeitete Bobrowski als Lektor für verschiedene Verlage in Ost-Berlin, 1955 folgte die erste Veröffentlichung nach dem Krieg in "Sinn und Form". Erst 1961 erschien der erste Gedichtband "Sarmatische Zeit" sowohl in der BRD wie in der DDR. 1962 wurde ihm der Preis der Gruppe 47 verliehen, 1965 der Heinrich-Mann-Preis für seinen Roman "Levins Mühle". Bobrowski starb 1965 in Berlin.
Buchpremiere: »Darling, it’s Dilius!«
13. Februar 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Moderation: Jens Bisky
Gesprächspartner∙innen: Mara Delius und Ingo Schulze
Lesung: Ulrich Matthes
Besprochene Bücher: Darling, it's Dilius