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Sharon Dodua Otoo
Sharon Dodua Otoo wurde 1972 in London geboren und lebt in Berlin. Sie ist Britin, Mutter, Aktivistin, Autorin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe “Witnessed”. Ihre erste Novelle, “die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle”, erschien 2012 auf Englisch und 2013 auf Deutsch, es folgte “Synchronicity”, 2014 in deutscher Übersetzung, 2015 als “the original story” auf Englisch. Sharon Dodua Otoo hat 2016 mit “Herr Gröttrup setzt sich hin” den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen.
Jurek Becker
Jurek Becker wurde vermutlich am 30. September 1937 in Lodz geboren. Er überlebte die Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen. Während seine Mutter 1945 umkam, traf er seinen Vater als Auschwitz-Überlebenden wieder und zog mit ihm nach Ost-Berlin. Von 1957-1960 studierte er an der Humboldt-Universität Philosophie, bis er diese aus politischen Gründen verlassen musste. 1969 erschien sein bedeutendster Roman "Jakob der Lügner", nachdem der Text als Drehbuch von der DEFA, bei der Becker seit 1962 beschäftigt war, abgelehnt worden war. Er starb am 14. März 1997 in seinem Landhaus in Sieseby.
Annette Pehnt, Chronik der Nähe
11. April 2011
Literaturhaus Basel
Lesung und Gespräch mit Annette Pehnt, Gewinnerin des Solothurner Literaturpreises 2012.
Moderation: Angelika Overath
Besprochene Bücher: Chronik der Nähe
Leila Slimani
Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als die aufregendste literarische Stimme Frankreichs. Slimani wurde 1981 in Rabat geboren und wuchs in Marokko auf. Nach dem Studium an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po arbeitete sie als Journalistin für die Zeitschrift »Jeune Afrique«. »Dann schlaf auch du« wurde mit dem höchsten Literaturpreis des Landes, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet und erscheint in 37 Ländern. Ihr ebenfalls preisgekröntes literarisches Debüt »Dans le jardin de l’ogre« wird derzeit verfilmt. Darüber hinaus ist Leïla Slimani im November 2017 zur persönlichen Beauftragten von Staatspräsident Emmanuel Macron zur Pflege des französischen Sprachraums ernannt worden. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder und lebt in Paris.
Colm Tóibín
Colm Tóibín, 1955 in Enniscorthy geboren, ist einer der wichtigsten irischen Autoren der Gegenwart. Bereits sein erster Roman "Der Süden" (1994) wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem IMPAC-Preis und dem David Cohen Prize for Literature. Bei Hanser erschienen der Henry-James-Roman "Porträt des Meisters in mittleren Jahren" (2005), "Mütter und Söhne" (Erzählungen, 2009), "Brooklyn" (Roman, 2010), "Marias Testament" (Roman, 2014), "Liebe und Tod" (Hanser-Box, 2014), "Nora Webster" (Roman, 2016), "Haus der Namen" (Roman, 2020), "Der Zauberer" (Roman, 2021), für den er den Rathbones Folio Prize 2022 erhielt, und zuletzt "Long Island" (Roman, 2024). Er wurde für 2022–2024 zum Laureate for Irish Fiction ernannt.
Burçin Tetik
Burçin Tetik ist eine Schriftstellerin und Journalistin aus Istanbul. Sie studierte Türkische Sprache und Literatur sowie Englische Sprache und Literatur an der Boğaziçi-Universität. Ihren Masterabschluss absolvierte sie in Anglistik an der Freien Universität Berlin. Ihre Geschichte “Eşçip”, die sich mit den Rechten der Frauen in einer dystopischen Zukunft befasst, gewann 2015 den ersten Platz im Science-Fiction-Story-Wettbewerb des Turkish Informatics Journal. Sie war damit die erste Frau, die diesen Preis erhielt. Im Jahr 2018 wurde ihre Kurzgeschichte “Half Hour” mit einem Sonderpreis von KaosGL ausgezeichnet. Sie hat für verschiedene Plattformen wie 5Harfliler, Amargi Magazine, bianet und für die tageszeitung geschrieben. Sie war Redakteurin bei der taz.gazete, der zweisprachigen Plattform von die tageszeitung. Ihr Kurzgeschichtenbuch “Annemin Kaburgası”, (“Die Rippen meiner Mutter”), wurde 2020 veröffentlicht. Derzeit setzt sie ihre journalistische Arbeit bei +90/Deutsche Welle fort. Ihr Schwerpunkt liegt auf Frauen- und LGBTI+-Rechten.
Unterhaltungen deutscher Eingewanderten
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“; ein audiovisueller Parcours von Marica Bodrožić und Deniz Utlu
queeres lesen hören - Ein Tag im Arabischen Frühling
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
queeres lesen hören - Naturalisierte Empfindlichkeiten – sich ‚natürlich‘ queer empfinden
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
Lügen über meine Mutter | Jahre mit Martha
22. November 2022
Literaturhaus Stuttgart
Autoren: Daniela Dröscher, Martin Kordić
Moderation: Wiebke Porombka
Besprochene Bücher: Lügen über meine Mutter, Jahre mit Martha