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Ingo Schulze
Ingo Schulze, 1962 in Dresden geboren, hat insbesondere die DDR und die Wendezeit zum Thema seiner Romane gemacht. Mit seinem zweiten Roman "Simple Storys" wurde er weltweit bekannt. 1997 gewann er für "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" den Preis der Leipziger Buchmesse.
Thomas Höllmann
Thomas O. Höllmann, geb. 1952, ist Sinologe und seit 2017 Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Zu seinen Gedichtübertragungen aus dem Chinesischen gehören: Windgeflüster. Chinesische Gedichte über die Vergänglichkeit (C.H. Beck, 2013), Unzertrennlich, sorglos und verrückt. Chinesische Gedichte über die Freundschaft (Wallstein, 2019) und Abscheu. Politische Gedichte aus dem alten China (roughbooks, 2020).
Zyta Rudzka
Zyta Rudzka, 1964 in Warschau geboren, ist Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie hat zahlreiche Preise erhalten. Ihre Texte wurden u. a. ins Russische, Kroatische, Italienische, Tschechische, Französische und Deutsche (zuletzt von Sven Sellmer: »Mikwe «, Secession, 2009) übertragen.
Matthias Altenburg
Matthias Altenburg, geboren 1958 in Fulda, ist Schriftsteller und Journalist. Nach dem Studium der Literarturwissenschaft und Kunstgeschichte in Göttingen, arbeitete er als Lektor im Frankfurter Verlag der Autoren und für Film und Fernsehspiel. Seit 1996 lebt er als freier Schriftsteller. Unter dem Pseudonym Jan Seghers verfasst er seit 2004 Kriminalromane nach skandinavischem Vorbild.
Ralf Rothmann
Seit der Publikation der Romane "Stier" und "Wäldernacht" in der ersten Hälfte der 90er Jahre gilt Ralf Rothmann der Literaturkritik als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Rothmanns Romane und Erzählungen halten häufig ein kleinbürgerliches Ruhrpott-Milieu fest und beschäftigen sich mit der Popkultur der 70er Jahre und ihren Folgen. Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren.
Marina Münkler
Marina Münkler, geboren 1960, studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt am Main. 1997 wurde sie mit einer Arbeit über Beschreibungen Ostasiens aus dem 13. und 14. Jahrhundert promoviert. Seit 2010 ist sie Professorin für Ältere und frühneuzeitliche Literatur und Kultur an der TU Dresden. Sie publizierte vor allem über die Frühe Neuzeit.
Julia Kaiser
Julia Kaiser lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2003 ist sie freie Autorin und Moderatorin für Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk und andere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. 2010 hat sie www.jungereporter.eu gegründet und coacht in ihren Projekten junge und jüngste Musikjournalisten. Seit 2015 ist sie regelmäßige Dozentin im Studiengang Musikvermittlung an der HfM Detmold. Sie arbeitet seit 2022 im Vorstand und Beirat des Preises der Deutschen Schallplattenkritik e.V. und ist zuweilen Jurymitglied bei Musikwettbewerben.
Hartmut Lange
Hartmut Lange, 1937 in Berlin geboren, ist ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg. Im Alter von zwei Jahren wurde er nach Polen umgesiedelt, 1945 kehrte er nach Ost-Berlin zurück. 1960 erhielt er, nach einem Studium an der Filmhochschule Babelsberg, eine Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin, die er bis 1964 ausübte. Ein Jahr später nutzte er einen Aufenthalt in Jugoslawien zur Flucht in die BRD und arbeitete dort für die Schaubühne, für die Berliner Staatsbühnen und das Schiller- und Schlosspark-Theater und betätigt sich seither als freier Schriftsteller. Lange wurde 2003 mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.
Lee Yaron
Lee Yaron, geboren 1994 in Tel Aviv, ist Journalistin und war gut zehn Jahre bei Israels ältester und renommiertester Zeitung »Haaretz« tätig. Sie ist bekannt für ihre investigativen Reportagen zu Themen wie Korruption, Armut oder Migration. Sie hat mehrere erfolgreiche Theaterstücke geschrieben und inszeniert, in denen sie auf marginalisierte Gruppen in Israel und dem Nahen Osten aufmerksam macht. Lee Yaron lebt abwechselnd in ihrer Heimatstadt und in New York.
Jelena Jeremejewa
Jelena Jeremejewa ist Künstlerin, Autorin und Regisseurin für Dokumentarfilm. Zuletzt erschien das Kriegstagebuch „Seit September will ich nach Kiew” (parasitenpresse) ferner publizierte sie zu divergierenden Erinnerungsnarrativen innerhalb der heterogenen jüdischen Gemeinschaft in “Neues Judentum – altes Erinnern?" Ihre Promotion an der Bauhaus-Universität Weimar über die Unsichtbarkeit des Traumas als Individual- und Kollektiverfahrung im russischen Dokumentarfilm der 90er-2000er Jahre hat sie 2019 abgeschlossen. Sie lehrt dokumentarische Filmpraxis an der Bauhaus Universität Weimar und an der Hochschule Darmstadt.