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Dea Loher
Dea Loher, 1964 geboren, ist Dramatikerin und Prosaautorin. 1991 wurde ihr erstes Drama „Olgas Raum“ uraufgeführt. Ihre Theaterstücke sind in mehrere Sprachen übersetzt und werden weltweit aufgeführt. Im Jahr 2005 erschien ihr Prosadebüt „Hundskopf“. Für ihre Arbeit wurde sie mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt.
Saida Rößner
Saida Rößner ist eine deutsch-jamaikanische Autorin, die 1991 in Berlin geboren wurde. An der Freien Universität Berlin und der University of Leeds studierte sie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Filmwissenschaft. Sie arbeitet als freie Multimedia-Journalistin und Fotografin in Berlin. Außerdem engagiert sie sich in der Kulturarbeit und politischen Bildungsarbeit in Deutschland und Südafrika. In den sozialen Medien teilt sie literarische Texte über Identität und Heimat.
Arundhati Roy
Suzanna Arundhati Roy (geb. am 24. November 1961 in Shillong, Meghalaya) ist eine indische Schriftstellerin, Drehbuchautorin, politische Aktivistin und Globalisierungskritikerin. Neben dem Roman Der Gott der kleinen Dinge verfasste sie mehrere politische Sachbücher und zahlreiche Essays. 2017 erschien ihr zweiter Roman Das Ministerium des äußersten Glücks.
Peter Handke
Peter Handke, 1942 in Kärnten geboren, zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 1973 den Georg-Büchner-Preis, den er 1999 aufgrund der NATO-Bombardierungen der Republik Jugoslawien zurückgab. Peter Handke lebt in Chaville in der Nähe von Paris.
Gerold Späth
Gerold Späth wurde 1939 in Rapperswil geboren. Nach kaufmännischer Tätigkeit im familieneigenen Orgelbauunternehmen arbeitet er seit Mitte der 70er Jahre als freier Schriftsteller. Seine ersten Romane erregten großes Aufsehen, da er sich erzählerisch an Autoren wie Grimmelshausen, Rabelais und Sterne orientierte. Gerold Späth wurde unter anderem mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Gottfried-Keller-Preis für sein erzählerisches Gesamtwerk ausgezeichnet.
Hans Pleschinski
Hans Pleschinski wurde 1956 in Celle geboren. Nach seiner Studienzeit in München ging er verschiedenen Arbeiten im Bereich des Theaters, des Films und Hörfunks nach. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Verfasser mehrere Romane wie 'Bildnis eines Unsichtbaren' (2002), 'Ludwigshöhe' (2008) und 'Königsallee' (2013). Heute lebt Hans Pleschinski als freier Autor in München.
Thomas Strässle
Thomas Strässle (*1972 in Baden, Schweiz) ist ein Schweizer Literaturwissenschaftler, Autor und Flötist. Neben seiner Tätigkeit als Privatdozent ist Strässle seit 2013 der Co-Leiter des Y Instituts für Transdisziplinarität an der Hochschule der Künste Bern. Seit Herbst 2014 ist Strässle ausserdem Mitglied der Kritikerrunde des Literaturclubs im Schweizer Fernsehen SRF.
Terézia Mora
Terézia Mora, geboren 1971 in Sopron (Ungarn), studierte Hungarologie und Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und veröffentlichte 1999 ihr Prosadebüt "Seltsame Materie". Seither arbeitet sie als freie Autorin und Übersetzerin aus dem Ungarischen. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2013 den Deutschen Buchpreis.
Murathan Mungan
Murathan Mungan, geboren 1955 in Istanbul (Türkei), studierte Theaterwissenschaft in Ankara. 1981 wurde erstmals ein Stück von ihm uraufgeführt; größere Bekanntheit erlangte er mit seiner "Mesopotamien-Trilogie", die 1994 am Staatstheater Antalya aufgeführt wurde. Er hat über dreißig Erzählbände, Romane und Lyriksammlungen veröffentlicht und zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Autoren der Türkei.
Jacek Dehnel
Der 1980 geborene Poet, Übersetzer, Prosaautor und Maler lebt und arbeitet in Polen. Seine Gedichte erschienen in diversen Literaturzeitschriften. 2005 wurde er mit dem Koscielski-Preis und 2007 mit dem Paszport Polityki für Literatur ausgezeichnet. In deutscher Übersetzung erschienen von ihm Lala (2008) und Saturn (2013).