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Anja Saleh
Anja Saleh ist Spoken-Word-Künstlerin, Aktivistin und Poetin. Sie ist in der (politischen) Bildungsarbeit tätig und leitet ein Künstler*innenkollektiv in Stuttgart. In ihrem Blog #DIASPOETRY teilt sie Gedanken und Gefühle zu diversen Themen, mit Fokus auf Bewusstseinsbildung, Empowerment & Encouragement, Identität und Spiritualität. Anja Saleh bezeichnet sich als Tochter der afrikanischen Diaspora und schreibt darüber auch in Form von digitaler Prosa und Poesie.
Philipp Khabo Koepsell
Philipp Khabo Koepsell, geboren 1980 in Marburg, studierte Afrikawissenschaften und Englisch an der Humboldt-Universität und lebt heute als Performer, Dramaturg und Herausgeber in Berlin. Themenschwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit sind Afrofuturismus, Identität und der Umgang mit Rassismus und Rassismuserfahrungen in Deutschland. Als Dramaturg arbeitet Khabo Koepsell unter anderem für das Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße. Sein erstes Buch „Die Akte James Knopf“ veröffentlichte er 2010. 2015 kuratierte er das Netzwerktreffen Erste Indaba Schwarzer Kulturschaffender.
Literaturhaus Stuttgart
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt.
Parataxe III. AfroBerlin - Reading & Performance
24. Mai 2018
Literarisches Colloquium Berlin
Poetry meets… Jazz = PARATAXE special edition!
Eine mehrsprachige & multimediale Feier der Worte & Klänge mit Ede & Ama, Matilda Thee Great, dem Kollektiv Poet & Prophetess und Sean Haefeli
Moderatorin: Jùmọké Bọlanle Adéyanju
Lesung: Alle, außer mir
15. September 2018
internationales literaturfestival berlin
Haus der Berliner Festspiele
Moderation: Maike Albath
Sprecherin: Regina Gisbertz
Besprochene Bücher: Alle, außer mir
Niq Mhlongo: Way Back Home
19. September 2020
internationales literaturfestival berlin
silent green Kulturquartier
Moderation: Gabriele von Arnim
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Besprochene Bücher: Way Back Home
Studio LCB mit Rainer Merkel
17. Januar 2013
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Rainer Merkel
Gesprächspartner: Insa Wilke, Gerrit Bartels
Moderation: Hubert Winkels
Besprochene Bücher: Das Unglück der anderen, Bo
The Art of Writing II: Chimamanda Ngozi Adichie
13. September 2019
internationales literaturfestival berlin
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Moderation: Zara Rahman
Grußworte: Ulrich Schreiber
Besprochene Bücher: Americanah
Logan February
Logan February (*1999 in Anambra, Nigeria) ist Lyriker:in, Essayist:in und LGBTQI+-Aktivist:in. In Februarys Werk verschränken sich westafrikanische Traditionen, postkoloniale Erfahrung und queere Theorien zu einer vielschichtigen, konzeptuell dichten Poesie, die Fragen von Körper, Geist und Identität verhandelt. February veröffentlichte mehrere Chapbooks sowie den Gedichtband In the Nude, der für den Sillerman First Book Prize for African Poets nominiert wurde; 2024 erschien mit Mental Voodoo erstmals eine deutschsprachige Auswahl. Februarys Texte wurden international publiziert und übersetzt, mehrfach ausgezeichnet und führten zu Stipendien und Residenzen, zuletzt als DAAD-Stipendiat:in in Berlin (Stand: April 2024)
Charlotte Van den Broeck
Die flämische Lyrikerin Charlotte Van den Broeck wurde 1991 in Turnhout geboren. Sie studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Gent, woran sich ein Studium der Wortkunst am Konservatorium von Antwerpen anschloss. 2015 erschien ihre erste Gedichtsammlung »Kameleon« (Ü: Chamäleon), die 2016 den Herman-de-Coninck-Debütpreis gewann. 2016 eröffnete Van den Broeck zusammen mit Arnon Grunberg die Frankfurter Buchmesse mit dem Länderschwerpunkt Flandern/Niederlande.Van den Broecks Werke wurden u. a. ins Englische, Französische, Spanische und ins Afrikaans übersetzt. Sie nahm an zahlreichen Festivals teil, u. a. Saint Amour, Poesiefestival Berlin, Woordfees Stellenbosch, Ledbury Poetry Festival, und verfolgt auf der Bühne einen performativen, körperlichen Ansatz. Sie arbeitet als Redakteurin der literarischen Zeitschrift »DW B« und lehrt literarische Analyse und Essayistik am Konservatorium Antwerpen.