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Ihre Suche nach "Georg-Büchner-Preis" ergab 77 Treffer.
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Jürgen Becker
Jürgen Becker, 1932 in Köln geboren, war Lyriker, Prosaautor und Verfasser von Hörspielen. In den 60er Jahren war er Lektor bei Rowohlt, in den 70ern beim Suhrkamp-Theaterverlag. Von 1974 bis 1993 leitete er die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Für sein umfangreiches Werk erhielt er zahlreiche Ehrungen, u.a. den Preis der Gruppe 47, den Heinrich-Böll-Preis und den Georg-Büchner-Preis. Er starb 2024 in Köln.
Max Frisch
Max Frisch, geboren 1911 in Zürich, war einer der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller der Nachkriegszeit. Seine ersten beiden großen Romane "Stiller" (1954) und "Homo faber" (1957) machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Nach der Uraufführung seines Theaterstücks "Biedermann und die Brandstifter" 1958 wurde er noch im selben Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. 1961 folgte das Theaterstück "Andorra", 1964 sein letzter Roman "Mein Name sei Gantenbein". Frisch gilt außerdem als Meister der literarischen Tagebuchs, einer Form, die auch sein übriges Prosawerk stark beeinflusste. Er starb 1991 in seiner Heimatstadt Zürich.
„Sünne oder das neue Denken“. Im März/April 1989 entstandene Texte
28. September 1990
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Lesung: Volker Braun
Besprochene Bücher: Texte in zeitlicher Folge. Band 10
Grenzgänger - Auf Reisen in Mittel- und Osteuropa
23. Juni 2008
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: György Dalos und Sibylle Lewitscharoff
Moderation: Jörg Plath
Besprochene Bücher: 1956. Der Aufstand in Ungarn, Apostoloff
Buchpremiere: „Abtrünnig. Roman aus der nervösen Zeit“
28. September 2005
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Reinhard Jirgl
Moderation: Helmut Böttiger
Besprochene Bücher: Abtrünnig. Roman aus der nervösen Zeit
Friederike Mayröcker
Friederike Mayröcker, 1924 in Wien geboren, war eine österreichische Schriftstellerin. Nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wiener Avantgarde-Zeitschrift "Plan" folgte 1956 die erste Buchpublikation. Seitdem veröffentlichte sie Lyrik und Prosa, Erzählungen und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte. Für ihr Werk wurde die Lebensgefährtin Ernst Jandls vielfach ausgezeichnet, u.a. 2001 mit dem Georg-Büchner-Preis. Sie starb 2021 in Wien.
Martin Walser
Martin Walser gehörte zu den prominentesten Schriftstellern der deutschen Nachkriegsgeneration. Er wurde 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren und starb 2023 in Überlingen. Walser veröffentlichte seinen ersten Roman "Ehen in Philippsburg" im Jahr 1957. Viele seiner Bücher wurden große Erfolge: 1978 die Novelle "Das fliehende Pferd", 1991 der Roman "Die Verteidigung der Kindheit" , 2008 der Roman über Goethe "Ein liebender Mann". Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis.
Josef Winkler
Der 1953 in Kärnten geborene Josef Winkler wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf und arbeitete zunächst in einer Oberkärntner Molkerei, ehe er die Abendhandelsakademie in Klagenfurt besuchte. Er arbeitete in einem Verlag, der Karl-May-Bücher herausbrachte, und in der Verwaltung der Hochschule für Bildungswissenschaften in Klagenfurt. Zusammen mit Alois Brandstetter organisierte er einen Literarischen Arbeitskreis und gab die Literaturzeitschrift „Schreibarbeiten“ heraus. Im Jahr 1979 belegte er mit dem Roman „Menschenkind“ den zweiten Platz beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Seit 1982 ist Josef Winkler freier Schriftsteller. Er hat über zwanzig Bücher geschrieben und bereits viele Auszeichnungen gewonnen, darunter den Alfred-Döblin-Preis und den Georg-Büchner-Preis.
STUDIO LCB: »Ein von Schatten begrenzter Raum«
16. Dezember 2021
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung und Gespräch mit Emine Sevgi Özdamar
Gesprächspartner·innen: Barbara Villiger Heilig und Helmut Böttiger
Moderation: Tobias Lehmkuhl
Besprochene Bücher: Ein von Schatten begrenzter Raum
Oskar Pastior
Oskar Pastior wurde 1927 in Hermannstadt (Rumänien) geboren. 1945 wurde er als Angehöriger der deutschen Minderheit zur Zwangsarbeit im Donbas (Ukraine) deportiert. Nach seiner Rückkehr 1949 studierte er in Bukarest Germanistik und lebte ab 1969 als freier Schriftsteller in Berlin. Bekannt geworden ist Pastior ab den 60er Jahren vor allem als experimenteller Lyriker und erhielt für sein Werk zahlreiche Ehrungen. Im Jahr 2006 erhielt Oskar Pastior den Georg Büchner Preis - er starb jedoch kurz vor der Verleihung am 4. Oktober.