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queeres lesen hören - Gewalt auf den Körper geschrieben – Gegen verkörperte Gewalt anschreiben

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

queeres lesen hören - Queeres akademisiertes Life-Style-Schreiben – wie hip ist queer und wie prekär

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

Marica Bodrožić

Marica Bodrožić, 1973 in Svib im heutigen Kroatien geboren, lebt seit 1983 in Deutschland. Nach ihrem Studium der Kulturanthropologie, Psychoanalyse und Slawistik in Frankfurt am Main lebt sie heute als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Förderpreis zum Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003), das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds (2006) und den Initiativpreis Deutsche Sprache (2008). 2011 war sie als Gastprofessorin am Dartmouth College in den USA. Marica Bodrožić schreibt Gedichte, Erzählungen und Romane. Für Dichterlesen.net kuratierte sie 2016 gemeinsam mit Deniz Utlu den Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“.

Daniela Dröscher

Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa, Essays und Theatertexte. Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik in Trier und London, Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie ein Diplom in »Szenischem Schreiben« an der Universität Graz. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009 im Berlin Verlag, es folgten der Erzählband »Gloria« und der Roman »Pola« sowie das Memoir »Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft« bei Hoffmann & Campe. Sie wurde u.a. mit dem Anna-Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet.

Nikolai Klimeniouk

Nikolai Klimeniouk, geboren 1970 in Sewastopol auf der Krim, studierte in Berlin Anglistik, Amerikanistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität und Slawistik an der Humboldt-Universität. Seit 1996 schreibt er über Kultur und Politik. Er war Redakteur bei Forbes Russia, beim Moskauer Stadtmagazin Bolschoj Gorod und beim unabhängigen regierungskritischen Online-Magazin PublicPost.ru, das im Juni 2013 auf politischen Druck hin geschlossen und vom Netz genommen wurde. Seit 2014 lebt er wieder als freier Autor in Berlin. Er schreibt für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die FAZ, die NZZ und andere deutsche und internationale Medien. Außerdem ist er als politischer Bildner tätig.

Hendrik Otremba

Hendrik Otremba, geboren 1984 in Recklinghausen, ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer, außerdem arbeitet er als Dozent für kreatives Schreiben und gelegentlich als Kurator. Als freier Journalist schreibt er sporadisch über Musik. Seine Malereien werden als Plattencover und in verschiedenen Magazinen veröffentlicht und ausgestellt. 2017 ist sein Debütroman »Über uns der Schaum« (Verbrecher Verlag) erschienen, im August 2019 folgte sein zweiter Roman »Kachelbads Erbe« (Hoffmann und Campe). Mit Messer hat er bisher fünf Alben veröffentlicht, zuletzt 2021 »No Future Dubs«. Er lebt in Berlin.

Ronya Othmann

Ronya Othmann ist 1993 in München geboren – in eine Familie hierher geflüchteter jesidischer Kurden – und wurde für ihr Schreiben bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Lyrik-Preis des Open Mike, dem Gertrud-Kolmar-Förderpreis und dem Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Bis August 2020 verantwortete sie für die taz gemeinsam mit Cemile Sahin die Kolumne „OrientExpress“ über Nahost-Politik und seit 2021 schreibt sie für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung die Kolumne „Import Export“. Im Hanser Verlag erschienen ihr Debütroman Die Sommer (2020) sowie ihr Lyrikdebüt die verbrechen (2021).

Friedrich Kittler

Friedrich Kittler wurde 1943 in Rochlitz geboren. Er studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Freiburg. Nach seiner Promotion über C. F. Meyer verfasste er mit "Aufschreibesysteme 1800/1900" 1985 eines der einflussreichsten literatur- und medienwissenschaftlichen Werke der letzten Jahrzehnte. In der Folge wandte er sich immer stärker der Mediengeschichte und ihren technischen Aspekten zu (z. B. mit "Grammophon, Film, Typewriter" 1986). In seiner letzten Schaffensphase widmete sich Kittler verstärkt der griechischen Antike. Heute gilt Kittler als einer der wichtigsten Medienhistoriker und -theoretiker. Er starb am 18. Oktober 2011.

Dora Kaprálová

Dora Kaprálová, geboren 1975 in Brno (Brünn), ist Schriftstellerin, Publizistin und Feature-Autorin. Seit mehr als zehn Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Berlin. Sie studierte Rundfunk-und TV-Dramaturgie sowie Drehbuchschreiben in Brno. Heute schreibt sie Reportagen, Interviews und Buchrezensionen für verschiedene Medien, leitet Filmworkshops mit der Filmemacherin Natascha von Kopp und unterrichtet Tschechisch. Seit 2016 kooperiert sie mit dem Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin und ist an einem psycholinguistischen Forschungsprojekt über Zweisprachigkeit bei Kindern beteiligt. Für die Bohemistik der Humboldt-Universität führt sie einen Blog über tschechische Literatur („Kommentare der Dora K“). Sie organisiert und moderiert die zweisprachigen Autorenlesungen „České slovo/Tschechische WortSchätze“. 2016 wurde Dora Kaprálová zweifach mit dem Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis ausgezeichnet.

Heinz Czechowski

Heinz Czechowski wurde 1935 in Dresden geboren und war ein deutscher Lyriker und Schriftsteller. Er studierte am Literaturinstitut "Johannes R. Becher", bevor er zwischen 1961 und 1965 Lektor beim Mitteldeutschen Verlag in Halle war und zwischen 1971 und 1973 Dramaturg an den Bühnen der Stadt Magdeburg wurde. Zuletzt lebte der Dichter in Frankfurt a.M., wo er nach einigen Jahren der schweren Depression im Alter von 74 Jahren starb. Für sein Schaffen erhielt Czechowski zahlreiche Preise, u.a. den Heinrich-Heine- und den Heinrich-Mann-Preis der DDR, den Hans-Erich-Nossack-Preis 1996, war Stadtschreiber von Bergen-Enkheim 1990-91 und Stadtschreiber von Dresden im Jahre 1998.

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