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Franz Josef Czernin
Franz Josef Czernin wurde 1956 in Wien geboren. Der Schriftsteller verfasst vorallem von der Wiener Gruppe beeinflusste Lyrik; veröffentlicht aber auch Prosa und Aphorismen.
Gerhard Rühm
Gerhard Rühm, geboren 1930 in Wien, studierte dort Klavier und Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst. In der Nachkriegszeit profilierte er sich als experimenteller Dichter und war Mitbegründer der "Wiener Gruppe". Für "Wald. Ein deutsches Requiem" wurde er 1984 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.
Milo Dor
Milo Dor wurde 1923 in Budapest geboren und starb 2005 in Wien. Er ist Übersetzer aus dem Serbokroatischen (z. B. Ivo Andric) und Verfasser mehrerer Bücher (Romane, Essays). Er war im Umkreis der Gruppe 47 tätig und ist darüber hinaus als Herausgeber bekannt.
Studio LCB mit Franzobel, Ferdinand Schmatz und Franz Josef Czernin
14. November 1995
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Franzobel, Ferdinand Schmatz, Franz Josef Czernin
Moderation: Hubert Winkels
Besprochene Bücher: Dschungel, Sprache - Macht - Gewalt, Gedichte. Aus: Die Kunst des Dichtens, Die Krautflut
Hans Carl Artmann
Hans Carl Artmann wurde am 12. Juni 1921 in Wien geboren. Nach mehrfacher Desertion gelang es ihm 1944, sich in Wie zu verstecken. Dort publizierte er ab 1947 erste Texte und war ab 1952 Teil der „Wiener Gruppe“. In Lyrik und Prosa verarbeit H. C. Artmann eine Vielzahl von historischen Sprachschichten und Stillagen, vom Barock über den Wiener Dialekt bis zu den Techniken der Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts. Sein höchst einflussreiches literarisches Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter 1997 mit dem Georg-Büchner-Preis. H. C. Artmann starb am 4. Dezember 2000 in Wien.
Ilse Aichinger
Ilse Aichinger, 1921 in Wien geboren, gilt als eine der bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen der Nachkriegsliteratur. Nach dem Krieg begann Aichinger ein Medizinstudium, das sie aber abbrach, um ihren Roman "Die größere Hoffnung" zu schreiben. In den Jahren 1949 und 1950 arbeitete sie als Verlagslektorin beim S. Fischer Verlag, der auch ihre Werke veröffentlichte. Für ihren Roman, ihre Gedichte, Hörspiele und Prosastücke, die in viele Sprachen übersetzt wurden, erhielt sie zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. 1952 den Preis der Gruppe 47, 1982 den Petrarca-Preis, 1983 den Franz-Kafka-Preis, 1995 den Österreichischen Staatspreis für Literatur. Ilse Aichinger verstarb am 11. November 2016 in Wien.
Wolfgang Leonhard
Wolfgang Leonhard wurde 1921 als Wladimir Leonhard in Wien geboren. Mit der sog. „Gruppe Ulbricht“ kehrte er 1945 aus dem Moskauer Exil nach Deutschland zurück, siedelte abner schon 1950 in die Bundesrepublik über, wo er zu einem der führenden Experten für Osteuropa und die Sowjetunion im Speziellen wurde. Von 1966 bis 1987 war er Professor für die Geschichte der UdSSR an der Yale University. Er starb am 17. August 2014.
Studio LCB mit Ilse Aichinger
31. Oktober 1996
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Ilse Aichinger
Moderation: Hajo Steinert
Gesprächspartner: Richard Reichensperger
Besprochene Bücher: Vorfreude Wien
Uns gehört die Zukunft
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum Schüler·innen des Amos-Comenius-Gymnasiums erkunden in einem Workshop das Online-Tonarchiv Dichterlesen.net und bringen eigene Gedanken zu Papier und ins Mikro.
Unterhaltungen deutscher Eingewanderten
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“; ein audiovisueller Parcours von Marica Bodrožić und Deniz Utlu