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Ihre Suche nach "Gesellschaft" ergab 197 Treffer.
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Studio LCB mit Thomas von Steinaecker
13. März 2012
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Thomas von Steinaecker
Gesprächspartner: Lothar Müller und Wiebke Porombka
Moderation: Hubert Winkels
Besprochene Bücher: Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen
Wiedereinladungen: Wilhelm Genazino
13. Juni 2013
Literarisches Colloquium Berlin
Wilhelm Genazino in Lesung und Gespräch
Moderation: Thomas Geiger
Besprochene Bücher: Tarzan am Main
Ilija Trojanow, Macht und Widerstand
22. Oktober 2015
Literaturhaus Basel
Moderation: Christine Lötscher
Besprochene Bücher: Macht und Widerstand
Michail Schischkin in Lesung und Gespräch
16. Juni 2011
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Michail Schischkin
Moderation: Andreas Tretner
Besprochene Bücher: Venushaar
In 180 Tagen um die Welt
21. Mai 2008
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Matthias Politycki
Moderation: Maike Albath
Besprochene Bücher: In 180 Tagen um die Welt. Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl
Autoren-Poetik: Erzählen ohne Grenzen. Kartographien des Romans
22. November 2005
Literarisches Colloquium Berlin
Vortrag: Ulrich Peltzer
Orangen und Engel
08. Juni 2010
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung und Gespräch: Ingo Schulze
Moderation: Ursula März
Besprochene Bücher: Orangen und Engel
Jackie Thomae
Jackie Thomae wurde 1972 in Halle/Saale geboren, wuchs in Leipzig auf und zog 1989 nach Berlin, wo sie bis heute lebt. Sie ist Journalistin, Fernsehautorin und Schriftstellerin. Thomaes erste Buchveröffentlichung, der Ratgeber »Eine Frau – Ein Buch« (2008), verfasst mit Heike Blümner, wurde zum Bestseller. Drei Jahre später folgte, ebenfalls mit Heike Blümner als Co-Autorin, »Letʼs face it. Das Buch für alle, die älter werden« (2011). Das Älterwerden spielt auch in Thomaes Debütroman »Momente der Klarheit« (2015) eine wichtige Rolle. »Brüder« (2019), Thomaes zweites Buch, ist ein groß angelegter Roman über die Lebenswege zweier sehr unterschiedlicher Brüder, der von der Kritik oft mit dem Gesellschaftsroman angelsächsischer Prägung verglichen wurde. Der Roman stand 2019 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde 2020 mit dem Düsseldorfer Literaturpreis ausgezeichnet.
Alia Trabucco Zerán
Alia Trabucco Zerán wurde 1983 in Santiago de Chile geboren. Sie ist Autorin und Schriftstellerin. Nach einem Jurastudium in Santiago de Chile absolvierte sie im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums ein spanischsprachiges Creative Writing-Studium an der New York University und promovierte anschließend am University College London in Lateinamerikastudien. Zerán hat sich als Juristin und Autorin u. a. mit Fragen der Menschenrechte beschäftigt und wurde 2022 mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet.
In ihrem Debütroman »La Resta« (2015; dt. »Die Differenz«, 2021) werden drei Kinder von ehemaligen linken Widerstandskämpfern mit der Vergangenheit der Pinochet-Diktatur konfrontiert. Felipe, dessen Eltern unter dem Regime verschwanden, sieht in Santiago de Chile überall Leichen, die er zwanghaft zählt. Auch Iquela und ihre im Berliner Exil aufgewachsene Kindheitsfreundin Paloma sind auf der Suche nach ihrem Platz in einer zerrissenen Gesellschaft. Der Roman erzählt in einer zutiefst suggestiven Sprache von der Schwierigkeit des Erinnerns und Vergessens und den Verwerfungen einer Diktatur, die bis ins Herz der Menschen reicht.
In ihrer zweiten Publikation, dem erzählenden Sachbuch »Las Homocidas« (2019; Ü: Die Mörderinnen), unterzieht Trabucco Zerán die Biografien von vier chilenischen Frauen, die zu Mörderinnen geworden sind, einer kritischen Tiefenanalyse. Dabei beleuchtet sie die gesellschaftlichen und psychologischen Hintergründe aus einer dezidiert feministischen Perspektive und kommentiert parallel, in einer Art Tagebuch, ihre Recherche.
In ihrem aktuellen Roman »Limpia« (2021; dt. »Mein Name ist Estella«, 2024, Ü: Benjamin Loy) widmet sich Trabucco Zerán der prekären Arbeitswelt zumeist weiblicher Hausangestellter: Nachdem die Tochter ihrer Arbeitgeber zu Tode gekommen ist, wird die Hausangestellte Estela vernommen. Ihre Aussage entwickelt sich zu einer schwindelerregenden und psychologisch komplexen Nahaufnahme unüberbrückbarer Klassenunterschiede. »Es ist der um Sachlichkeit bemühte, abgebrühte, fast schon emotionslose Berichtston, der diesem Buch seine Wucht gibt.« (»Neues Deutschland«)
Alia Trabucco Zerán lebt in Santiago, Chile.
Stand: Mai 2024
Edit invites Heike Geißler, Yannic Han Biao Federer und Sascha Macht
06. Mai 2022
Literarisches Colloquium Berlin
Moderation: Eva Tepest
In der Reihe STOFFE. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?
Besprochene Bücher: Tao, Die Woche, Spyderling