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Literarisches Colloquium Berlin
Seit mehr als fünfzig Jahren ist das Literarische Colloquium Berlin tief im Berliner Literaturleben verwurzelt und strahlt zugleich weit über die Stadt hinaus. Die Gründerzeitvilla am Wannsee ist ein experimentierfreudiger Ort für eine Vielzahl von öffentlichen Veranstaltungen – ob Buchvorstellung, Open-Air-Festival, Leseparcours auf kleinen Bühnen oder Comic-Vernissage, ob ein Deutschlandfunk-Gespräch in der Reihe »Studio LCB«, eine politische Gesprächsreihe, das Dramatiker·innenlabor oder die Gartenmesse »Kleine Verlage am Großen Wannsee«.
In Wechselwirkung mit dem Programm des Hauses entsteht seit langen Jahren die Literaturzeitschrift »Sprache im technischen Zeitalter«. Alljährlich findet außerdem die Autorenwerkstatt Prosa statt, alle zwei Jahre werden der von Günter Grass gestiftete Alfred-Döblin-Preis (in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste) und der von Jörg A. Henle gestiftete Preis für Literaturkritik vergeben.
Das LCB ist ein internationales Residenzhaus und verbindet sein Angebot an Gästezimmern mit einer Reihe von Stipendienprogrammen für Autor·innen und Übersetzer·innen aus dem In- und Ausland. Gleichzeitig zieht das Haus auch selbst in die Welt und initiiert regelmäßig Reiseprojekte und Austauschprogramme, ursprünglich mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa.
Eine entscheidende Rolle spielt der Bereich Übersetzerförderung: Die Berliner Übersetzerwerkstatt, das Internationale Übersetzertreffen oder der Übersetzertag haben im LCB-Jahr ihre festen Plätze. Ganz in diesem Sinne entstand im Haus der Deutsche Übersetzerfonds, der seit mehr als 20 Jahren Stipendien- und Workshopangebote entwickelt und mit dem TOLEDO-Programm Übersetzer·innen im Austausch der Kulturen unterstützt.
Seit 2006 bietet das Portal Literaturport.de über tausend Autor·innen einen digitalen Hafen, mit neuen Texten, Veranstaltungskalender, Navigator durchs Preise- und Stipendienangebot und Vernetzung der internationalen Literaturszenen Berlins.
PARATAXE Symposium XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck | Panel III
12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin
Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck
Gespräche, Lesungen und Diskurs
Panel III: Im Angesicht des Krieges – Neuverortung von Sprache und Herkunft
mit Jelena Jeremejewa (Berlin/Ukraine), Nikolai Klimeniouk (Berlin/Ukraine),
Katharina Raabe (Berlin), Kateryna Mishchenko (Berlin/Ukraine)
Moderation: Erica Zingher (Berlin/Transnistrien)
Featured Poet: Volya Hapeyeva (Berlin/Belarus)
Besprochene Bücher: Trapezherz
PARATAXE Symposium XI – LiteraTürk (II)
04. November 2022
Literarisches Colloquium Berlin
rebellisch – weiblich – türkisch
Keynote: Dr. Nesrin Tanç, Moderation: Menekşe Toprak
Panel: Nur Özalp, Burcu Argat, Burçin Tetik
Dolmetscherin: Deniz Ermiş-Tak
Sprecherin: Gün Tank
Featured poet: Dilek Mayatürk
Besprochene Bücher: Brache
queeres lesen hören - Ein Tag im Arabischen Frühling
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
queeres lesen hören - Privilegien dekonstruieren
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
Kulturamt Frankfurt am Main
Das Kulturamt Frankfurt am Main veranstaltet regelmäßig die Lesungsreihe Frankfurter Premieren, bei der Neuerscheinungen aus in Frankfurt ansässigen Verlagen oder von Frankfurter Autor:innen vorgestellt werden, sowie im biennalen Wechsel die Festivals literaTurm und Lyriktage Frankfurt. Zur Frankfurter Buchmesse richtet das Kulturamt zudem das populäre Lesefest OPEN BOOKS aus.
Fotos: Alexander Paul Englert
PUERTO BERLÍN. PARATAXE SYMPOSIUM: Panel III
19. Mai 2017
Literarisches Colloquium Berlin
PERSPEKTIVEN – Barrio latino oder global literature? Die 2000er Jahre.
Keynote: alba. lateinamerika lesen, vorgetragen von Douglas Pompeu und Sarah van der Heusen (Redaktion Alba)
Wortbeiträge: Juan Sanz, Jorge Locane, Érica Zíngano, Michael Gaeb
Moderation: Benjamin Loy
Dolmetscherin: Claudia Sierich
Rotlicht - Wo sich Geld und Lust begegnen: Das Geschäft mit der Liebe
28. März 2017
Literaturhaus Stuttgart
Lesung & Gespräch: Nora Bossong, Stadtdekan Monsignore Christian Hermes
Moderation: Eva Hosemann
Besprochene Bücher: Rotlicht
Uns gehört die Zukunft
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum Schüler·innen des Amos-Comenius-Gymnasiums erkunden in einem Workshop das Online-Tonarchiv Dichterlesen.net und bringen eigene Gedanken zu Papier und ins Mikro.
Treffen in der einsamen Stadt: Daniel Schreiber & Olivia Laing schöpfen Hoffnung
09. September 2024
Internationales Literaturfestival Berlin
Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, 10719 Berlin, Studiobühne
Mit Olivia Laing, Daniel Schreiber
Die Veranstaltung fand auf Englisch statt.