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Orhan Pamuk
Orhan Pamuk wurde 1952 in Istanbul geboren und gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller der Türkei. Sein bekanntester Roman Kar (dt.: Schnee) erschien 2001 in der Türkei und 2005 in Deutschland. Für sein Werk, das in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurde, erhielt er neben zahlreichen internationalen Preisen den Nobelpreis für Literatur 2006. Orhan Pamuk lebt in Istanbul.
Doris Lessing
Doris Lessing, geboren 1919 in Kermanschah (Iran), wuchs in der britischen Kolonie Südrhodesien auf, wo ihre Eltern Landbau betrieben. Seit 1949 lebte sie in England, wo 1950 ihr erster Roman "The Grass Is Singing" erschien, dem sofort großer Erfolg zuteil wurde. Mit dem Roman "The Golden Notebook" wurde sie 1962 weltweit berühmt. 2007 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen. Die Autorin verstarb 2013 in London.
ERÖFFNUNGSREDE: MARIO VARGAS LLOSA
09. September 2020
internationales literaturfestival berlin
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie
Rede: Mario Vargas Llossa
Grußworte: Prof. Monika Grütters [Staatsministerin für Kultur und Medien], Andrea Zietzschmann [Intendantin der Berliner Philharmonie] und Ulrich Schreiber [Festivaldirektor].
Musik: Malakoff Kowalski
Sonntagsmatinée: Vom Hungerengel eins zwei drei
18. Juni 2006
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Herta Müller und Oskar Pastior
Moderation: Helmut Böttiger
Besprochene Bücher: Atemschaukel
Zwischen den Generationen - Hommagen (IV)
16. Juni 1998
Literarisches Colloquium Berlin
Vortrag: Peter Stephan Jungk
Gespräch: Beate Pinkerneil
Trouver sa voix, die Stimme finden.
27. August 2022
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung und Gespräch mit Annie Ernaux und Sonja Finck
Besprochene Bücher: Der Platz, Erinnerungen eines Mädchens
Studio LCB mit Herta Müller
11. November 2009
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Herta Müller
Gesprächspartner: Lothar Müller und Michael Naumann
Moderation: Denis Scheck
Besprochene Bücher: Atemschaukel
Studio LCB mit Günter Grass
04. März 1992
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Günter Grass
Gesprächspartner: Friedrich Christian Delius und Stephan Lohr
Moderation: Hajo Steinert
Besprochene Bücher: Unkenrufe
Abdulrazak Gurnah
Abdulrazak Gurnah, Literaturnobelpreisträger und Professor emeritus für englische und postkoloniale Literatur, wurde 1948 in Tansania geboren. Nach der Sansibar-Revolution floh er mit achtzehn Jahren nach Großbritannien, wo er zu schreiben begann. Seine Romane kreisen um die Traumata von Kolonialismus, Krieg und Vertreibung und sind häufig an der ostafrikanischen Küste angesiedelt. In vielschichtigen Erzählungen bevölkern entwurzelte, einsame Figuren eine Welt zwischen Kulturen, Sprachen und Kontinenten. Werke wie Das verlorene Paradies, Ferne Gestade oder Nachleben verbinden persönliche Schicksale mit den historischen Verwerfungen der kolonialen Weltordnung und beleuchten auch die deutsche Kolonialherrschaft in Ostafrika. 2021 wurde Abdulrazak Gurnah mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Olga Tokarczuk
OLGA TOKARCZUK, 1962 im polnischen Sulechów geboren, studierte Psychologie in Warschau und lebt heute in Breslau. Sie zählt zu den bedeutendsten europäischen Autorinnen der Gegenwart. Ihr Werk (bislang neun Romane und drei Erzählbände) wurde in 37 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für »Die Jakobsbücher«, in Polen ein Bestseller, wurde sie 2015 (zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn) mit dem wichtigsten polnischen Literaturpreis, dem Nike-Preis, ausgezeichnet und 2018 mit dem Jan-Michalski-Literaturpreis. Im selben Jahr gewann sie außerdem den Man Booker International Prize für »Unrast« (im Frühjahr 2019 im Kampa Verlag erschienen), für den sie auch 2019 wieder nominiert war: Ihr Roman »Der Gesang der Fledermäuse« (im Kampa Verlag in Vorbereitung, wie alle ihre älteren Bücher) stand auf der Shortlist. 2019 erhielt sie rückwirkend für 2018 den Nobelpreis für Literatur, der 2018 nicht vergeben worden war.