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Mátyás Dunajcsik
Mátyás Dunajcsik ist ein queerer Autor und Performer, der Prosa, Theater und Lyrik auf Ungarisch, Englisch und neuerdings auf Deutsch schreibt. Er ist geboren und aufgewachsen in Budapest, Ungarn, wo er Ästhetik (Kunsttheorie) und französische Literatur studierte und im Verlagswesen arbeitete. Er emigrierte 2014 und verbrachte zunächst zwei Jahre in Reykjavík, wo er mit einem staatlichen Stipendium isländische Sprache und Literatur studierte, bevor er sich in Deutschland niederließ. Sein literarisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen in Ungarn und mehreren internationalen Stipendien ausgezeichnet, darunter die Junge Akademie der Akademie der Künste (2009, Berlin). Auf Ungarisch publizierte er zwei Sammlungen von Kurzgeschichten und ein Kinderbuch, das er später selbst für die Bühne adaptierte. Sein erster Roman Víziváros ("Wasserstadt") kam 2021 heraus und eine Sammlung seiner ungarischen Gedichte soll Ende 2024 erscheinen.
Studio LCB: Esther Kinsky
19. April 2023
Literarisches Colloquium Berlin
»Weiter Sehen«
Gesprächspartner: László Földényi und Sebastian Guggolz
Moderation: Tobias Lehmkuhl
Besprochene Bücher: Weiter Sehen
Was ist in Ungarn los?
06. März 2012
Literarisches Colloquium Berlin
Diskussion: Noémi Kiss und Gábor Schein
Moderation: Volker Weichsel
László F. Földényi
László F. Földényi, 1952 in Debrecen (Ungarn) geboren, ist Kunsttheoretiker, Literaturwissenschaftler und Essayist. Er zählt zu den bedeutendsten ungarischen Intellektuellen und leitet als Professor den Lehrstuhl für Kunsttheorie an der Akademie für Theater und Film, Budapest. Er ist Herausgeber der gesammelten Werke von Heinrich von Kleist in ungarischer Sprache und u.a. Friedrich-Gundolf-Preisträger. Seit 2009 ist er Mitglied der der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Für sein Werk Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften wird er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2020 ausgezeichnet.
Zsuzsanna Gahse
Zsuzsanna Gahse, 1946 in Budapest geboren, flüchtete 1956 mit ihren Eltern aus Ungarn. Sie verlebte ihre Gymnasialzeit in Wien und Kassel und veröffentlichte ab 1969 literarische Arbeiten. Zsuzsanna Gahse lebt heute als Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Ungarischen (u. a. Péter Esterházy, Miklós Mészöly, Péter Nádas, Zsuzsa Rakovszky) in der Schweiz. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt sie 2006 den Adelbert-von-Chamisso-Preis.
Lázár
24. September 2025
Literaturhaus Stuttgart
Lesung und Gespräch
Autor: Nelio Biedermann
Moderation: Lotta Mayer
Besprochene Bücher: Lázár
Buchpremiere: »Omertà«
07. März 2022
Literarisches Colloquium Berlin
Andrea Tompa
Moderation: Alexandru Bulucz
Lesung der Übersetzung: Terézia Mora
Besprochene Bücher: Omertà
Mariamachina: Die ungarische Dichterin Kinga Tóth in der Lyrik-Residency der Villa Waldberta und des Lyrik Kabinetts
22. Juni 2021
Stiftung Lyrik Kabinett
Moderation: Lisa Jeschke
Online-Veranstaltung, Lyrik Kabinett, München
Sacha Batthyany, Und was hat das mit mir zu tun?
13. September 2016
Literaturhaus Basel
Moderation: Katrin Eckert Im Gespräch: Melitta Breznik, Hanspeter Flury
Besprochene Bücher: Und was hat das mit mir zu tun?
György Dalos
György Dalos wurde 1943 in Budapest geboren, studierte 1962-67 an der Moskauer Universität und arbeitet heute als freier Schriftsteller in Berlin. Dalos war Mitglied der Ungarischen KP, bis er 1968 wegen "staatsfeindlicher Aktivitäten" ein Berufs- und Publikationsverbot erhielt. 1984 kam er als Stipendiat des DAAD nach Berlin, arbeitete an der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen und von 1987-95 für deutsche Rundfunkanstalten und Zeitungen. Von 1995-99 war er als Leiter des ungarischen Kulturinstituts in Berlin beschäftigt. Dalos wurde 1995 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, 1999 mit dem Gryphius-Sonderpreis, 2000 mit dem "Goldenen Plakett", der persönlichen Anerkennung des Präsidenten der Republik Ungarn und 2010 mit dem Buchpreis zur Europäischen Verständigung der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.