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Hilde Domin

04. Oktober 2004
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Lesung: Hilde Domin
Moderation: Ulrich Ott

Besprochene Bücher: Sämtliche Gedichte, Das zweite Paradies. Roman in Segmenten, Aber die Hoffnung. Autobiographisches aus und über Deutschland

Studio LCB mit Klaus Modick

14. August 2008
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Klaus Modick
Gesprächspartner: Helmut Mörchen und Edo Reents
Moderation: Hubert Winkels

Besprochene Bücher: Die Schatten der Ideen

Studio LCB mit Pavel Kohout

04. September 1992
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Pavel Kohout
Moderation: Hajo Steinert
Gesprächspartner: Anton Hykisch, Jiri Grusa

Besprochene Bücher: Ich schneie, Wandersteine

Vor der Tür das Ende der Welt

12. Juni 2001
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Tomas Venclova
Moderation: Ilma Rakusa und Bernhard Robben

Besprochene Bücher: Vor der Tür das Ende der Welt

Liao Yiwu

Liao Yiwu, geboren 1958 in der chinesischen Provinz Sichuan, wurde in den 1980er Jahren zu einem der bekanntesten jungen Dichter Chinas. Seit 1987 steht er dort auf der Schwarzen Liste. 1989 publizierte er sein am Abend vor der Niederschlagung des Volksaufstandes auf dem Platz des Himmlischen Friedens geschriebenes „Massaker“-Gedicht. Er wurde daraufhin zu vier Jahren Haft verurteilt, die er später in seinem Buch „Für ein Lied und hundert Lieder. Ein Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen“ verarbeitete. 2011 gelang Liao Yiwu die Flucht über Vietnam nach Deutschland, wo er bis heute in Berlin im Exil lebt. Er wurde 2011 mit dem Geschwister-Scholl-Preis und 2012 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Peter B. Schumann

Peter B. Schumann, geboren 1941 in Erfurt, ist Publizist, beschäftigt sich seit mehr als vier Jahrzehnten in zahlreichen Fernseh- und Rundfunksendungen sowie in Zeitungsbeiträgen und Essays mit Lateinamerika und besonders mit seinen soziopolitischen und kulturellen Transformationsprozessen. Er hat u.a. publiziert: „Historia del cine latinoamericano“ (1987), „Jacobo Borges y la pintura venezolana“ (1987), zwei Anthologien über die neue chilenische Schriftsteller-Generation (1992) sowie über die kubanische Literatur der Insel und des Exils (1994). 2011 hat er (zusammen mit Peter W. Schulze) „Glauber Rocha e as culturas na América Latina“ veröffentlicht.

Hilde Domin

Hilde Domin (geb. Löwenstein), 1909 in Köln geboren, studierte Jura, Nationalökonomie, Soziologie und Philosophie u. a. in Heidelberg, ab 1932 in Rom und Florenz, wo sie 1935 in Politischer Wissenschaft über Staatstheorien der Renaissance promovierte. 1939 flüchtete sie nach England, 1940 in die Dominikanische Republik. Im Exil arbeitete sie als Übersetzerin und Deutschdozentin. 1954 kehrte sie nach Deutschland zurück und lebte nach mehreren Spanienaufenthalten von 1961 an bis zu ihrem Tod 2006 in Heidelberg. Hilde Domin gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen der Nachkriegszeit. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den Rilke-Preis 1976, den Nelly-Sachs-Preis 1983, den Jakob-Wassermann-Preis der Stadt Fürth 1999 und die höchste Auszeichnung der Dominikanischen Republik für ihr Lebenswerk 2005.

PARATAXE XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck

12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin

Kateryna Mishchenko, Zmicier Vishniou und Kinga Tóth in Lesung und Gespräch
Moderation: Tamina Kutscher

Besprochene Bücher: Aus dem Nebel des Krieges

PARATAXE Symposium XII Fluchtpunkt Berlin – osteuropäische Literaturen unter Druck | Panel I

12. Mai 2023
Literarisches Colloquium Berlin

Auftakt mit Ani Menua, Martin Jankowski und Jürgen Jakob Becker

Panel I | In der Fremde – Migration und Exil gestern und heute
Keynote: Bozhena Kozakevych (Berlin/Ukraine)
Panel: Saltanat Shoshanova (Berlin/Kasachstan), Oleksandra Bienert (Berlin/Ukraine), Milena Nikolova (Berlin/Bulgarien)
Moderation: Yelizaveta Landenberger (Berlin)
Featured Poet: Nadiia Telenchuk (Berlin/Ukraine)

Uroš Prah

Uroš Prah, *1988 in Maribor, veröffentlichte drei Gedichtbände: Čezse polzeči (2012), Tišima (2015 – nominiert für den Veronika Preis sowie den Simon Jenko Preis) und Udor (2019). 2018 erhielt er den Exil-Lyrikpreis für sein auf Deutsch verfasstes investigatives Gedicht Nostra Silva; zuletzt erschien in Literatur und Kritik die Kurzgeschichte Die Fächer. Übersetzungen seiner Bücher, Gedichte und Essays erschienen bisher in fünfzehn Ländern. Er war Mitbegründer und Chefredakteur der Literaturzeitschrift IDIOT, Programmdirektor des internationalen Festivals Literodrom und Mitbegründer des Museums des Wahnsinns, Trate.
Uroš Prah lebt zur Zeit in Wien.

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