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Olga Tokarczuk

OLGA TOKARCZUK, 1962 im polnischen Sulechów geboren, studierte Psychologie in Warschau und lebt heute in Breslau. Sie zählt zu den bedeutendsten europäischen Autorinnen der Gegenwart. Ihr Werk (bislang neun Romane und drei Erzählbände) wurde in 37 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für »Die Jakobsbücher«, in Polen ein Bestseller, wurde sie 2015 (zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn) mit dem wichtigsten polnischen Literaturpreis, dem Nike-Preis, ausgezeichnet und 2018 mit dem Jan-Michalski-Literaturpreis. Im selben Jahr gewann sie außerdem den Man Booker International Prize für »Unrast« (im Frühjahr 2019 im Kampa Verlag erschienen), für den sie auch 2019 wieder nominiert war: Ihr Roman »Der Gesang der Fledermäuse« (im Kampa Verlag in Vorbereitung, wie alle ihre älteren Bücher) stand auf der Shortlist. 2019 erhielt sie rückwirkend für 2018 den Nobelpreis für Literatur, der 2018 nicht vergeben worden war.

Iunona Guruli

Iunona Guruli studierte am Staatlichen Schota-Rustaveli-Institut für Schauspielkunst (1995–96) und an der Staatlichen Ivane Javakhishvili Universität Tbilisi (Fachrichtung: Internationale Journalistik. 1996–99). Seit 1999 lebt sie in Deutschland, wo sie zuerst an der Leibniz Universität Hannover (2000–2004) und später an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2005–2009) studierte. 2009 erwarb sie den Titel Magister für die Fächer Wissenschaftliche Politik und Neuere und Neueste Geschichte. Außerdem ist sie Staatlich geprüfte Übersetzerin für Deutsch-Georgisch, Georgisch-Deutsch. Ihr erstes Buch „Die Diagnose“ wurde mit Unterstützung und Finanzierung des Kulturministeriums in Georgien im Jahr 2015 herausgegeben und hat 2016 den nationalen georgischen Literaturpreis Saba für das beste Debüt gewonnen. Im Buch sind 13 Erzählungen enthalten, die teilweise bereits in einigen literarischen Zeitschriften in Georgien gedruckt worden sind.

queeres lesen hören - Naturalisierte Empfindlichkeiten – sich ‚natürlich‘ queer empfinden

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

queeres lesen hören - Queere Beziehungskonzepte – Beziehungskonzepte queeren

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

Forrest Gander

Forrest Gander, geboren in der Mojave-Wüste, lebt heute mit der Künstlerin Ashwini Bhat in der Nähe von San Francisco, Kalifornien. Er studierte Geologie und Englische Literatur und ist als Autor sowie als Übersetzer tätig und veröffentlicht kritische Essays in »The Nation«, »The New York Times Book Review« und im »New York Journal of Books«. In San Francisco traf er die Dichterin C. D. Wright und lebte mit ihr zusammen in Mexiko, Arkansas und schließlich Rhode Island, wo Gander an der Harvard University unterrichtete und das Literary Arts Program an der Brown University leitete. Von der zeitgenössischen lateinamerikanischen Dichtung inspiriert, die er in Mexiko kennengelernt hatte, begann er mit seiner Übersetzertätigkeit von Werken aus Mexiko, Bolivien, Argentinien, Chile, Spanien und Japan und wurde mehrfach dafür ausgezeichnet.

Neben seinen Essays und Übersetzungen veröffentlichte er mehrere Lyrikbände. Zuletzt erschien der Band »Be With« (2018), für den er mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet wurde. Ganders Lyrik beschäftigt sich mit der Komplexität von Intimität und Freundschaft sowie dem wechselseitigen Verhältnis von menschlicher und nichtmenschlicher Welt – ein Genre, das den Namen Ökopoetik erhalten hat. 2008 erschien sein erster Roman »As a Friend« (dt. »Als es dich gab«, 2010), der gerade verfilmt wird. Darin löst ein Landvermesser in seiner Umgebung eine Atmosphäre der Erotik und der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst aus. 2014 veröffentlichte Gander seinen gefeierten zweiten Roman »The Trace« (Ü: Die Spur) über ein Paar, das sich auf den Spuren des Bürgerkriegsschriftstellers Ambrose Bierce in der Chihuahua-Wüste verirrt.

Gander arbeitet häufig mit anderen Künstler*innen zusammen, darunter Ann Hamilton, Sally Mann, Gus Van Sant und Graciela Iturbide. Er erhielt Stipendien von der Library of Congress, der Guggenheim, der Howard, der Whiting und der United States Artists Foundation.

Uns gehört die Zukunft – Impressum

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum

Uns gehört die Zukunft

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum Schüler·innen des Amos-Comenius-Gymnasiums erkunden in einem Workshop das Online-Tonarchiv Dichterlesen.net und bringen eigene Gedanken zu Papier und ins Mikro.

queeres lesen hören - Gewalt auf den Körper geschrieben – Gegen verkörperte Gewalt anschreiben

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

Literatur der Mauerrisse

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Literatur der Mauerrrisse“; ein audiovisueller Parcours von Marcel Beyer und Julia Schoch

Unterhaltungen deutscher Eingewanderten

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“; ein audiovisueller Parcours von Marica Bodrožić und Deniz Utlu

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