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Gegen die Welt
16. November 2011
Literarisches Colloquium Berlin
Jan Brandt in Lesung und Gespräch
Moderation: Maike Albath
Besprochene Bücher: Gegen die Welt
Hausgäste
20. Juli 2011
Literarisches Colloquium Berlin
Es lesen Constantin Göttfert und Sebastian Polmans
Moderation: Thorsten Dönges
Besprochene Bücher: Junge, Satus Katze
Anna Schapiro
Anna Schapiro wurde in Moskau geboren und wuchs in der hessischen Provinz auf. Sie lebt heute in Berlin, wo sie schreibt und bildnerische Werke schafft. Sie ist Gründungsmitglied und Mitherausgeberin der Zeitschrift Jalta – Positionen zur Jüdischen Gegenwart und Mitglied im Ministerium für Mitgefühl und seit März 2020 Beirat der KunstNothilfe. Sie studierte übergreifendes künstlerisches Arbeiten an der HfKB Dresden bei Prof. Ulrike Grossarth, bei der sie auch Meisterschülerin war, sowie Bildhauerei an der Universidade do Porto, Portugal. Danach nahm sie das Studium der Jüdischen Studien am European Institute for Jewish Studies in Stockholm auf.
Liao Yiwu
Liao Yiwu, geboren 1958 in der chinesischen Provinz Sichuan, wurde in den 1980er Jahren zu einem der bekanntesten jungen Dichter Chinas. Seit 1987 steht er dort auf der Schwarzen Liste. 1989 publizierte er sein am Abend vor der Niederschlagung des Volksaufstandes auf dem Platz des Himmlischen Friedens geschriebenes „Massaker“-Gedicht. Er wurde daraufhin zu vier Jahren Haft verurteilt, die er später in seinem Buch „Für ein Lied und hundert Lieder. Ein Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen“ verarbeitete. 2011 gelang Liao Yiwu die Flucht über Vietnam nach Deutschland, wo er bis heute in Berlin im Exil lebt. Er wurde 2011 mit dem Geschwister-Scholl-Preis und 2012 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
Doğan Akhanlı
Doğan Akhanlı wurde 1957 in Şavşat in der Provinz Artvin im Nordosten der Türkei geboren. Ab 1969 lebte er in Istanbul. Nach dem Militärputsch vom 12. September 1980 ging er in den Untergrund. Als politischer Häftling saß er von 1985 bis 1987 im Militärgefängnis Metris in Istanbul und wurde dort gefoltert. 1991 floh er nach Deutschland; 1998 wurde er von der Türkei zwangsausgebürgert. Doğan Akhanlı lebt heute als freier Schriftsteller in Köln. 1998/99 erschien seine Romantrilogie „Kayıp Denizler“ („Die verschwundenen Meere“) in türkischer Sprache. Der letzte Band „Kıyamet Günü Yargıçları“, der unter dem Titel „Die Richter des Jüngsten Gerichts“ (2007) auch in deutscher Übersetzung veröffentlicht wurde, thematisiert den Völkermord an den Armeniern.
Stadt und Land, süddeutsch
14. Juli 2009
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung und Gespräch: Anna Katharina Hahn und Patrick Findeis
Moderation: Verena Auffermann
Besprochene Bücher: Kürzere Tage, Kein schöner Land
Debütanten: Mysteriöse Geschichten aus der Provinz
28. August 2001
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Christof Hamann und Robert Habeck
Moderation: Stefan Willer
Besprochene Bücher: Seegfrörne, Hauke Haiens Tod
Studio LCB mit Günter Herburger
09. Juni 2016
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung: Günter Herburger
Gesprächspartner: Michael Buselmeier und Svenja Flaßpöhler
Moderation: Tobias Lehmkuhl
Besprochene Bücher: Wildnis, singend, Schatz. Liebesgedichte
Literarischer Club
19. März 1998
Literarisches Colloquium Berlin
Gesprächsteilnehmer: Martin Lüdke, Beate Pinkerneil, Elke Schmitter und Gustav Seibt
Besprochene Bücher: Lichtjahre, Morgen in der Schlacht denk an mich, Simple Storys - Ein Roman aus der ostdeutschen Provinz, Wie man's nimmt
Das Leben in der Provinz. Komödie und Tragödie
05. Februar 2013
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung und Gespräch: Vea Kaiser und Patrick Findeis
Moderation: Wiebke Porombka
Besprochene Bücher: Wo wir uns finden, Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam