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Ihre Suche nach "Vertreibung" ergab 10 Treffer.
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Tomer Gardi
Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin. Er war Herausgeber der Zeitschrift Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba, ein Projekt der israelisch-jüdischen Initiative Zochrot, die die Erinnerung an die Vertreibung der Palästinenser im öffentlichen Diskurs verankern will. Gardi las beim Bachmannpreis 2016 einen Text, der gänzlich auf Grammatik und Rechtschreibung verzichtet und in gebrochenem Deutsch geschrieben wurde. Der Text und seine Hybridsprache wurde von der Jury heiß diskutiert.
Robert Menasse
Robert Menasse wurde 1954 in Wien als Sohn des österreichischen Fußballspielers Hans Menasse geboren. Nach der Promotion 1980 war er bis 1988 Lektor für österreichische Literatur in Sao Paulo. Seit seiner Rückkehr lebt er als freier Schriftsteller in Wien. Zu seinen bekanntesten Werken gehören der Essayband „Erklär mir Österreich“ und der Roman „Die Vertreibung aus der Hölle“. Robert Menasse wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Österreichischen Kunstpreis für Literatur 2012 und dem Heinrich-Mann-Preis 2013.
STUDIO LCB: »Ein von Schatten begrenzter Raum«
16. Dezember 2021
Literarisches Colloquium Berlin
Lesung und Gespräch mit Emine Sevgi Özdamar
Gesprächspartner·innen: Barbara Villiger Heilig und Helmut Böttiger
Moderation: Tobias Lehmkuhl
Besprochene Bücher: Ein von Schatten begrenzter Raum
Abdulrazak Gurnah
Abdulrazak Gurnah, Literaturnobelpreisträger und Professor emeritus für englische und postkoloniale Literatur, wurde 1948 in Tansania geboren. Nach der Sansibar-Revolution floh er mit achtzehn Jahren nach Großbritannien, wo er zu schreiben begann. Seine Romane kreisen um die Traumata von Kolonialismus, Krieg und Vertreibung und sind häufig an der ostafrikanischen Küste angesiedelt. In vielschichtigen Erzählungen bevölkern entwurzelte, einsame Figuren eine Welt zwischen Kulturen, Sprachen und Kontinenten. Werke wie Das verlorene Paradies, Ferne Gestade oder Nachleben verbinden persönliche Schicksale mit den historischen Verwerfungen der kolonialen Weltordnung und beleuchten auch die deutsche Kolonialherrschaft in Ostafrika. 2021 wurde Abdulrazak Gurnah mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Helon Habila
Helon Habila ist ein in Nigeria geborener Schriftsteller, Herausgeber und Professor für Kreatives Schreiben an der George Mason University in Virginia, USA. Er studierte in Nigeria und Großbritannien und veröffentlichte vier vielbeachtete Romane, darunter Waiting for an Angel, Measuring Time, den internationalen Bestseller Oil on Water sowie Travellers, der Fragen von Heimat, Migration und Vertreibung in den Mittelpunkt stellt. Neben seiner Prosa ist Habila als Essayist und Herausgeber zahlreicher Anthologien tätig und setzte sich in The Chibok Girls eindringlich mit der Gewalt von Boko Haram auseinander. Seine Werke wurden international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Caine Prize for African Writing und dem Windham-Campbell Prize for Fiction, und standen auf zahlreichen renommierten Shortlists. Habila ist Vorstandsmitglied von Africa Writers Trust, langjähriger Redakteur der Virginia Quarterly Review, war 2013 DAAD-Fellow des Berliner Künstler*programms und ist 2024 Curator in Residence des internationalen literaturfestivals berlin; er lebt und arbeitet zwischen Nigeria und den USA.
queeres lesen hören - Die Gewalt wortloser Unfassbarkeiten
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
Lesung [„Die Vertreibung aus der Hölle“]
29. Oktober 2002
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Goethe-Institut Amsterdam
Lesung: Robert Menasse
Vortrag u. Gesprächspartner: Paul Beers
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassetten 44 u. 45
Besprochene Bücher: Die Vertreibung aus der Hölle
„Die Vertreibung aus der Hölle“
12. September 2001
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Lesung: Robert Menasse
Besprochene Bücher: Die Vertreibung aus der Hölle
Vortrag über Robert Menasse
24. Januar 2002
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Goethe-Institut Amsterdam
Vortrag: Anthonya Visser
Vortrag und Lesung: Paul Beers
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassetten 141 u. 142
Besprochene Bücher: Die Vertreibung aus der Hölle
Uns gehört die Zukunft
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum Schüler·innen des Amos-Comenius-Gymnasiums erkunden in einem Workshop das Online-Tonarchiv Dichterlesen.net und bringen eigene Gedanken zu Papier und ins Mikro.