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queeres lesen hören - Privilegien dekonstruieren

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

queeres lesen hören - Stille Macht – Gewortetes Schweigen

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson

Alia Trabucco Zerán

Alia Trabucco Zerán wurde 1983 in Santiago de Chile geboren. Sie ist Autorin und Schriftstellerin. Nach einem Jurastudium in Santiago de Chile absolvierte sie im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums ein spanischsprachiges Creative Writing-Studium an der New York University und promovierte anschließend am University College London in Lateinamerikastudien. Zerán hat sich als Juristin und Autorin u. a. mit Fragen der Menschenrechte beschäftigt und wurde 2022 mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet.

In ihrem Debütroman »La Resta« (2015; dt. »Die Differenz«, 2021) werden drei Kinder von ehemaligen linken Widerstandskämpfern mit der Vergangenheit der Pinochet-Diktatur konfrontiert. Felipe, dessen Eltern unter dem Regime verschwanden, sieht in Santiago de Chile überall Leichen, die er zwanghaft zählt. Auch Iquela und ihre im Berliner Exil aufgewachsene Kindheitsfreundin Paloma sind auf der Suche nach ihrem Platz in einer zerrissenen Gesellschaft. Der Roman erzählt in einer zutiefst suggestiven Sprache von der Schwierigkeit des Erinnerns und Vergessens und den Verwerfungen einer Diktatur, die bis ins Herz der Menschen reicht.

In ihrer zweiten Publikation, dem erzählenden Sachbuch »Las Homocidas« (2019; Ü: Die Mörderinnen), unterzieht Trabucco Zerán die Biografien von vier chilenischen Frauen, die zu Mörderinnen geworden sind, einer kritischen Tiefenanalyse. Dabei beleuchtet sie die gesellschaftlichen und psychologischen Hintergründe aus einer dezidiert feministischen Perspektive und kommentiert parallel, in einer Art Tagebuch, ihre Recherche.

In ihrem aktuellen Roman »Limpia« (2021; dt. »Mein Name ist Estella«, 2024, Ü: Benjamin Loy) widmet sich Trabucco Zerán der prekären Arbeitswelt zumeist weiblicher Hausangestellter: Nachdem die Tochter ihrer Arbeitgeber zu Tode gekommen ist, wird die Hausangestellte Estela vernommen. Ihre Aussage entwickelt sich zu einer schwindelerregenden und psychologisch komplexen Nahaufnahme unüberbrückbarer Klassenunterschiede. »Es ist der um Sachlichkeit bemühte, abgebrühte, fast schon emotionslose Berichtston, der diesem Buch seine Wucht gibt.« (»Neues Deutschland«)

Alia Trabucco Zerán lebt in Santiago, Chile.

Stand: Mai 2024

Literatur der Mauerrisse

Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „Literatur der Mauerrrisse“; ein audiovisueller Parcours von Marcel Beyer und Julia Schoch

Berliner Buchpremiere: Alain Claude Sulzer »Doppelleben«

07. September 2022
Literarisches Colloquium Berlin

»Doppelleben«
In der Reihe STOFFE. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?
Moderation: Insa Wilke

Besprochene Bücher: Doppelleben

Jerusalem Ecke Berlin. Erinnerungen

13. November 2023
Literaturhaus Stuttgart

Autor: Tom Segev
Moderation: Anat Feinberg und Katharina Ernst
Lesestimme: Boris Burgstaller
 

Besprochene Bücher: Jerusalem Ecke Berlin. Erinnerungen

Parataxe III. AfroBerlin - PANEL I. Linking Words: Was bisher geschah

24. Mai 2018
Literarisches Colloquium Berlin

Auftakt mit Martin Jankowski, Acèle Nadale und Jürgen Jakob Becker
Keynote: Pepetual Mforbe
Panelteilnehmer*innen: Pepetual Mforbe, Marianne Ballé Moudoumbou und Hervé Tcheumeleu
Moderation: Acéle Nadale
Featured Poet: Goitseone Montsho

Lesung der Berlin-Stipendiaten

09. Dezember 1988
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Sabine Hassinger und Zafer Şenocak
Moderation: Ulrich Janetzki

Besprochene Bücher: Ritual der Jugend

Zeitzeugen berichten: Nathan Peter Levinson, einer der ersten Rabbiner in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg

07. April 2003
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Goethe-Institut Amsterdam

Vortrag: Nathan-Peter Levinson
Moderation: Edward van Voolen
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassette 153

edition zwanzig: Alisha Gamisch und Barbara Juch - Die ersten beiden Bände der jungen Reihe im Verlagshaus Berlin

25. Februar 2021
Stiftung Lyrik Kabinett

Mit dem Herausgeber Tillmann Severin
Moderation: Tristan Marquardt
(Online-Lesung, Lyrik Kabinett, München)

Besprochene Bücher: Lustdorf, Barbara

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