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Franz Innerhofer
Franz Innerhofer wurde 1944 geboren. Nach der Lehre in einer Schmiede und Tätigkeit als Fabrikarbeiter besuchte er ein Gymnasium für Berufstätige, erwarb die Hochschulreife und begann, Germanistik und Anglistik in Salzburg zu studieren. Sein literarisches Debüt mit dem autobiographischen Roman „Schöne Tage“ wurde von der Kritik gefeiert, die nachfolgenden Veröffentlichungen immer stärker abgelehnt. Franz Innerhofer zog sich aus dem Literaturbetrieb zurück. Er nahm sich 2002 in Graz das Leben.
Andreas Burnier
Andreas Burnier, eigentlich Catharina Irma Dessaur, wurde 1931 in Den Haag geboren und war eine niederländische Schriftstellerin und Kriminologin. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft musste sie während der deutschen Besatzung, zum Teil getrennt von den Eltern, in verschiedenen niederländischen Orten untertauchen. Sie besuchte das Lyceum in Den Haag, studierte danach Medizin und Philosophie in Amsterdam, später Kriminologie in Leiden. Nach ihrer Scheidung im Jahr 1961 von J.H. Zeijlmans van Emmichoven, mit dem sie zwei Kinder bekam, bekannte sie sich zur Homosexualität, ein Thema, das auch ihre Literatur stark beeinflusst. Burnier starb 2002 in Amsterdam.
Angela Krauß
Angela Krauß wurde 1950 in Chemnitz geboren. Nachdem sie an der Fachhochschule für Werbung und Gestaltung in Berlin studierte, besuchte sie von 1976 bis 1979 das Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig. An den Universitäten Paderborn und Frankfurt a. M. hatte sie in den Jahren 2000 und 2004 die Poetik-Professur inne. Für ihr Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, seit 1981 lebt sie als freie Schriftstellerin in Leipzig.
Josef Winkler
Der 1953 in Kärnten geborene Josef Winkler wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf und arbeitete zunächst in einer Oberkärntner Molkerei, ehe er die Abendhandelsakademie in Klagenfurt besuchte. Er arbeitete in einem Verlag, der Karl-May-Bücher herausbrachte, und in der Verwaltung der Hochschule für Bildungswissenschaften in Klagenfurt. Zusammen mit Alois Brandstetter organisierte er einen Literarischen Arbeitskreis und gab die Literaturzeitschrift „Schreibarbeiten“ heraus. Im Jahr 1979 belegte er mit dem Roman „Menschenkind“ den zweiten Platz beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Seit 1982 ist Josef Winkler freier Schriftsteller. Er hat über zwanzig Bücher geschrieben und bereits viele Auszeichnungen gewonnen, darunter den Alfred-Döblin-Preis und den Georg-Büchner-Preis.
queeres lesen hören - Kampf gegen das Verschwinden
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
queeres lesen hören - Von den Grenzen des Ausdrucks – Wortungen an Grenzen und darüber hinaus
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
queeres lesen hören - Normen schreibend durchqueeren – queernormatives Schreiben
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
Uns gehört die Zukunft
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum Schüler·innen des Amos-Comenius-Gymnasiums erkunden in einem Workshop das Online-Tonarchiv Dichterlesen.net und bringen eigene Gedanken zu Papier und ins Mikro.
queeres lesen hören - Nachruf auf eine untergegangene Welt
Ergebnis zu diesem Suchbegriff im Hörraum „queeres lesen hören“; ein audiovisueller Parcours von Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson
Blaue Stunde / Nachholtermin "Festival der Sehnsucht"
16. Februar 2021
Literaturhaus Stuttgart
Lesung und Gespräch / Livestream
Autoren: Marion Poschmann, Barbara Vinken
Moderation: Michael Braun
Besprochene Bücher: Nimbus